come-on-fc.com
·21. August 2026
So reagierte René Wagner auf die Vertragsverlängerung: „Das fand ich süß“

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·21. August 2026


Matthias Wilhelm
21 August, 2026
Die Transfer-Saga um Said El Mala ist zumindest für diesen Sommer endgültig beendet. Der Shootingstar der Vorsaison wird auch in der Spielzeit 26/27 für den 1. FC Köln auflaufen, wenn auch mit neuer Rückennummer. René Wagner freut sich über den Verbleib nach den diversen Abgangsgerüchten, auch wenn er selbst „nie das Gefühl hatte, dass es passieren wird.“
René Wagner und Said El Mala
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Dass Wagner und El Mala gut miteinander können, ist nichts neues. „Ich hab mit Said einen super engen Austausch und ich glaube, wir haben da eine gute Basis gefunden“, so der Übungsleiter. Ein weiteres Zeichen dafür, ist die Einladung von El Mala an seinen Coach, bei der Vertragsunterschrift dabei zu sein und seine Eltern kennenzulernen. Die hatte der Youngster nämlich offenbar ziemlich spontan ausgesprochen. „Das fand ich süß“, erzählte Wagner. Was El Mala jedoch nicht wusste, Wagner hatte mit seinen Eltern bereits Bekanntschaft gemacht: „Ich hab sie bei der U21 schon einmal kennenlernen dürfen, als ich in der Vorbereitung bei einem Testspiel in Hennef dabei war.“ Damals war es Bruder Malek der auf dem Platz stand und gegen den FC Gießen doppelt traf. Nicht nur wegen Aktionen wie diesen bezeichnet Wagner seinen Schützling als „bodenständig“ und „Familienmensch“. Der FC-Familie bleibt er in jedem Fall ein weiteres Jahr erhalten.
Angesprochen auf das Video der Vertragsverlängerung, lobte Wagner zunächst die schauspielerische Leistung des 19-Jährigen. Der Trainer selbst war bereits informiert und dementsprechend nicht überrascht. „Obwohl er da hoffentlich den ein oder anderen von euch auf dem falschen Fuß erwischt hat“, sagte er zu den Medienvertretern. Obwohl die Nummer zehn in Köln eine große Bedeutung hat und schon von Legenden wie Pierre Littbarski, Wolfgang Overath und Lukas Podolski getragen wurde, sieht Wagner darin viel mehr eine Verantwortung als eine Bürde. In der anstehenden Saison soll El Mala an seine bisherige Entwicklung anknüpfen und auch als Charakter weiterhin wachsen. Am wichtigsten für Wagner ist jedoch, dass er sich nach all dem Trubel um seine Person endlich auf das konzentrieren kann, was er am liebsten macht: Fußball spielen.
Auch wenn El Mala spätestens jetzt zum Gesicht des Vereins aufgestiegen ist, glaubt Trainer Wagner, dass das gewohnte Umfeld beim FC die optimalen Entwicklungschancen für den Linksaußen bietet. Woanders müsste El Mala sich wie jeder Spieler erst einmal neu zurechtfinden. Ein Faktor, der bei jedem Wechsel Risiko mitbringt. Von seinem Verbleib profitieren natürlich auch seine Mitspieler und das gesamte Trainerteam und das nicht nur auf dem Platz. „Ich habe selten einen Spieler erlebt, der so lustig ist. Er bringt uns einfach alle zum Lachen, das macht Spaß und gibt uns einfach gute Energie“, sagte Wagner über seine neue Nummer zehn. Seine Erwartungen an den Spieler, sowie die Medien und das Umfeld formuliert der Trainer eindeutig: „Lasst den jungen jetzt Fußball spielen. Er ist jetzt bei uns, er ist ein Spieler des 1. FC Köln, er trägt jetzt die zehn auf dem Rücken und jetzt muss er Leistung bringen.“
Mehr zum Thema:>>>>
Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.
Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Der 19-Jährige hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Allerdings ist nicht sicher, ob El Mala diesen erfüllen wird. Bereits zahlreiche Clubs haben ihr Interesse öffentlich hinterlegt.







































