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·18. Januar 2026
„So sind wir eben“: Pavlovic schwärmt von der Bayern-Mentalität

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·18. Januar 2026

Der FC Bayern hat mit einem 5:1-Erfolg in Leipzig ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Aleksandar Pavlovic und Jonathan Tah erklärten nach dem Spiel, warum ein Rückstand für dieses Team kein Problem ist und wie entscheidend das Vertrauen des Trainers war.
Mit einem eindrucksvollen Auftritt in der zweiten Halbzeit hat der FC Bayern das Topspiel bei RB Leipzig gedreht und seine Spitzenposition in der Bundesliga behauptet. Zum ersten Mal in dieser Saison lag der Rekordmeister in der Liga zur Pause zurück. Dabei war es bereits der zweite Auswärtssieg nach Rückstand innerhalb von drei Tagen, erst Köln, jetzt Leipzig.
Nach dem Spiel zeigte sich Aleksandar Pavlovic im Gespräch mit Sky sichtlich zufrieden und selbstbewusst. „Ich wusste, dass wir das Spiel drehen würden“, erklärte der 21-Jährige, der selbst zum zwischenzeitlichen 4:1 traf. Der defensive Mittelfeldspieler ergänzte: „So sind wir eben. Wir geben niemals auf.“
Wie schon häufiger in dieser Saison reagierten die Münchner nach einer schwachen ersten Hälfte mit einer enormen Leistungssteigerung. Laut Pavlovic lag das auch an klaren Worten von Trainer Vincent Kompany zur Pause. „Der Trainer hat uns in der Halbzeit gesagt, dass wir viel besser spielen können, dass wir aggressiver sein und nach vorne spielen müssen. Das haben wir dann gemacht. Es war großartig und wir sind glücklich.“

Foto: IMAGO
Dabei war es gerade die Entscheidung des Trainers, auf größere Veränderungen zu verzichten, die im Nachhinein Wirkung zeigte. Obwohl die Bayern zur Pause zurücklagen, verzichtete Kompany abgesehen von der verletzungsbedingten Goretzka-Auswechslung auf personelle Wechsel. Ein Zeichen, das auch Kapitän Manuel Neuer bewusst registrierte. Im Interview mit Sky betonte der 39-Jährige nach dem Spiel: „Einfach das Vertrauen. Das Vertrauen in die Spieler.“
Neuer verhinderte mit einer starken Parade den möglichen Anschlusstreffer. Nach Abpfiff hob er besonders die Laufleistung hervor. „In der zweiten Halbzeit sind wir sechs Kilometer mehr gelaufen. Und das spricht dafür, dass dieser Wille, die Motivation da war.“
Auch Jonathan Tah sprach nach Abpfiff über den Wendepunkt des Spiels. „Wir haben in der ersten Halbzeit keinen guten Start erwischt. Uns hat der Rhythmus gefehlt. Wir waren defensiv nicht aggressiv genug und auch mit dem Ball nicht gut“, so der Innenverteidiger nach dem Spiel.
Entscheidend sei aber nicht nur die taktische Umstellung gewesen, sondern auch die Atmosphäre in der Kabine. „Der Trainer war in der Halbzeit nicht laut. Er hat uns einfach gesagt, wir sollen nicht hektisch sein und dass wir das Spiel drehen können. In der zweiten Halbzeit waren wir dann deutlich besser und haben das Spiel verdient gewonnen.“ Tah selbst belohnte sich in der 82. Minute mit dem Treffer zum vorentscheidenden 3:1.









































