FCBinside.de
·11. Februar 2026
„So spielst du K.o.-Spiele!“: Eberl spricht über den Triple-Traum der Bayern

In partnership with
Yahoo sportsFCBinside.de
·11. Februar 2026

Mit einem souveränen 2:0-Erfolg gegen RB Leipzig hat der FC Bayern das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Sportvorstand Max Eberl zeigte sich nach der Partie in der Mixed Zone entsprechend zufrieden – blieb bei aller Euphorie aber demonstrativ auf dem Teppich.
„Wir sind in allen drei Wettbewerben dabei. Wir wollten den kompakten März haben, jetzt haben wir den kompakten März mit Achtelfinale Champions League, Halbfinale Pokal. Wir sind extrem stolz“, erklärte Eberl nach Abpfiff. Der Rekordmeister ist damit weiterhin auf allen Hochzeiten vertreten – Meisterschaft, Königsklasse und Pokal. Für den 50-Jährigen ist das kein Zufall, sondern Ausdruck des eigenen Anspruchs: „Alle drei Wettbewerbe fängst du an, um sie zu gewinnen.“
Und doch wollte Eberl von überbordender Triple-Euphorie nichts wissen. „Schritt für Schritt. Wenn du dauernd zu weit schaust, dann kann man schnell stolpern“, mahnte er. Der nächste Fokus gelte bereits dem Bundesliga-Alltag, konkret dem Auswärtsspiel in Bremen. „In drei Tagen spielen wir in Bremen. Ein Auswärtsspiel, was wir gewinnen wollen. Wir wollen die Liga jetzt auch weitermachen.“
Sportlich ordnete Eberl den Sieg als reife Vorstellung ein. Besonders die zweite Hälfte imponierte ihm. „In der zweiten Halbzeit war es dann wirklich ein K.o.-Spiel, wie du spielen musst“, betonte er. Ruhig geblieben, Chancen herausgespielt, weitergemacht – bis schließlich das 1:0 per Elfmeter und später das 2:0 fielen. „So spielst du K.o.-Spiele“, brachte er es auf den Punkt.
In der ersten Halbzeit habe man nach rund 20 Minuten die Kontrolle übernommen und sich gute Möglichkeiten erarbeitet. Insgesamt sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen, in dem man jedoch die eigene Dominanz gespürt habe.
Auch zur strittigen Szene rund um einen möglichen Strafstoß für Leipzig bezog Eberl klar Stellung. Für ihn war es „ein klares Außerhalb-Foul und dementsprechend auch kein Elfmeter“. Diskussionen über VAR-Eingriffe wollte er damit nicht weiter anheizen.
Ein Sonderlob gab es für Aleksandar Pavlovic. „Unglaublich aktiver Spieler, unglaublich weite Wege, die er macht“, schwärmte Eberl. Der Mittelfeldmann sei „die Maschine, die läuft, die tut, die macht“ und gehe bei all den Toren der Offensivspieler manchmal fast unter. Aktuell befinde sich Pavlovic jedoch „in einer sehr, sehr guten Form“.
Auch die Defensive um Dayot Upamecano und Jonathan Tah stellte Eberl heraus. Das Zu-null-Spiel sei kein Zufall gewesen, beide hätten viel kommuniziert und gegen die gefährlichen Leipziger Offensivkräfte sehr gut verteidigt.
Unterm Strich bleibt ein Abend, der Selbstvertrauen gibt – ohne den Blick für die Realität zu verlieren. Der FC Bayern ist in allen drei Wettbewerben vertreten. Und Max Eberl sorgt dafür, dass aus berechtigtem Stolz keine Selbstzufriedenheit wird. Schritt für Schritt – so lautet die Marschroute an der Säbener Straße.








































