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·13. März 2026

So will RBL-Coach Ole Werner die VfB-Offensive stoppen

Artikelbild:So will RBL-Coach Ole Werner die VfB-Offensive stoppen

Spitzenspiel und Verfolgerduell: Die Roten Bullen treffen am Sonntagabend in der MHP Arena auf den VfB Stuttgart. Auf der Pressekonferenz vor dem 26. Spieltag blickte unser Trainer Ole Werner auf die VfB-Offensive. Darauf wird es gegen die torgefährlichen Schwaben ankommen.

Erfolgreiches Sturmduo

Wenn einer weiß, wie man den VfB Stuttgart schlägt, dann Ole Werner: Sechsmal durfte der Fußballlehrer in seiner nach wie vor jungen Trainerkarriere bereits gegen die Schwaben jubeln. Einmal mit Leipzig in der Hinrunde (3:1), fünfmal mit Ex-Club Werder Bremen. Unser Trainer hat das richtige Rezept anscheinend in der Schublade.


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Sicherlich steht darauf auch: Deniz Undav und Ermedin Demirovic kaltstellen. Mit je 15 und acht Bundesliga-Toren in 2025/26 führen die beiden Stürmer die Torjägerliste des VfB an. Im Ligavergleich rangiert Undav damit sogar direkt hinter Top-Torjäger Harry Kane.

Der deutsche Nationalspieler traf zuletzt erstmalig in seiner Bundesliga-Karriere in vier Spielen in Serie (jeweils einmal). In seinen vier Liga-Duellen gegen die Roten Bullen netzte er viermal – darunter ein Dreierpack am 27. Januar 2024. Auch Demirovic blickt auf vier Tore gegen RBL mit dem VfB und FCA zurück.

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Werner und Schäfer warnen vor eiskaltem VfB

"Es geht gar nicht nur um die beiden. Es geht generell darum, dass da eine Offensive auf uns zukommt, die neben der Qualität auch eine gewisse Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit mitbringt", erklärt Werner. Auch die Flügelspieler Jamie Leweling oder Chris Führich bräuchten nicht viele Chancen, um zu treffen.

Auch Marcel Schäfer warnte zuletzt vor den VfB-Stürmern: "Die hauen die Dinger halt rein. Die sind eiskalt vor dem Tor." Mit 50 Treffern und einem xGoals-Wert von 44,18 haben die Schwaben deutlich mehr erzielt, als zu erwarten waren.

"Für uns ist es wichtig, es als Kollektiv gut zu verteidigen, damit sie nicht zu allzu vielen Abschlüssen kommen", gibt Werner die Marschroute vor. Im Hinspiel ging der Plan voll auf: Stuttgart erreichte nur einen xGoals-Wert von 1,17 und schoss viermal aufs Tor der Roten Bullen.

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Werner sieht guten Mix beim VfB

Am Sonntagabend (Anpfiff 19.30 Uhr) dürfte der VfB, der seine Generalprobe in der Europa League gegen den FC Porto mit 1:2 verlor, wieder im 4-2-3-1 auflaufen. 

Auf der rechten Seite dürfte Leweling starten: Der pfeilschnelle Flügelspieler schlug bereits vier Hereingaben aus dem Spiel mit Torfolge – Bundesliga-Spitzenwert. Den zentralen Part bilden aller Voraussicht nach Undav und Demirovic. Auf dem linken Flügel ist mit Führich oder Bilal El Khannouss zu rechnen.

"Es sind alles Spieler, die im besten Fußballeralter sind und eine gute Mischung aus Dynamik, Spielverständnis und Qualität, aber auch diese Abgeklärtheit, haben. Auch wir haben Spieler, die diese Dinge auf sich vereinen", kommentiert Werner.

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Nächster Sieg beim VfB nach 2022?

Trotz der insgesamt positiven Bilanz von insgesamt zehn Siegen in 16 Duellen wartet RBL seit 2022 auf einen Auswärtsdreier im Ländle. Damals gewann man durch die Tore von André Silva und Christopher Nkunku mit 2:0.

"Es ist in den letzten Jahren schon ein sehr guter Gegner gewesen. Es ist nie einfach, gegen Stuttgart zu spielen und dort zu gewinnen. Es ist ein cooles Stadion mit einer geilen Atmosphäre", sagt Werner über das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenvierten. Mit einem Dreier könnte RBL den VfB vom Champions-League-Platz verdrängen. 

Werner lebt den Glauben vor, mit dem die Mannschaft auch gegen Augsburg den Sieg erzwungen hatte: "Was mich positiv stimmt, ist unsere Leistung in den letzten Wochen. Die Tatsache, dass wir auch mehr und mehr Jungs wieder zur Verfügung haben. Ich gehe wie im Hinspiel von einem Spiel auf Augenhöhe aus. Wir vertrauen auf unsere Stärke."

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