Nur die Raute
·8. August 2026
Sorge um Grønbaek: HSV gibt positives Update

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·8. August 2026

Die ersten Befürchtungen scheinen sich nicht zu bestätigen. Nachdem Albert Grønbaek beim 2:2 des HSV gegen den OSC Lille verletzt ausgewechselt werden musste, hat der Klub vorsichtig positive Signale gesendet.
Nach Angaben, die der Verein kurz nach Abpfiff gegenüber den anwesenden Medienvertretern machte, deutet aktuell nichts auf eine schwerwiegende Knieverletzung hin.
Dabei hatten die Bilder während der Partie zunächst für große Sorgen gesorgt. In der 51. Minute blieb der Däne nach einem Zweikampf mit Lille-Profi Isaac Cossier auf dem Rasen liegen, griff sich sofort ans linke Knie und forderte die Mediziner an.

Foto: IMAGO
Wenig später musste der 25-Jährige ausgewechselt werden und verließ den Platz gestützt von Teamarzt Götz Welsch und Physio Tim Roussis. Zwei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen den SC Verl war die Nervosität rund um den Volkspark entsprechend groß.
Umso erleichterter dürften die Verantwortlichen über die ersten Erkenntnisse gewesen sein. Nach HSV-Angaben erlitt Grønbaek vor allem eine tiefe Risswunde am Knie, die nun behandelt wird. Hinweise auf eine schwerwiegende Verletzung gab es zunächst nicht. Zudem werteten die Verantwortlichen es als positives Zeichen, dass der Däne nach seiner Behandlung nicht zu weiteren Maßnahmen abtransportiert werden musste, sondern die Partie von der Ersatzbank aus verfolgen konnte. Ein MRT ist erst einmal ebenso nicht geplant.
Auch die Stimmen aus dem HSV-Lager machen Hoffnung. Kapitän Nicolai Remberg berichtete von einem kurzen Austausch mit seinem Mitspieler nach dem Abpfiff. Zwar habe Grønbaek über Schmerzen geklagt, die ersten Untersuchungen der Vereinsärzte seien jedoch positiv verlaufen. Deshalb gehe er aktuell davon aus, dass die Schmerzen größer seien als die eigentliche Verletzung. „Aber ich bin kein Doktor“, schob der Kapitän mit einem Schmunzeln hinterher.
Etwas vorsichtiger äußerte sich Trainer Merlin Polzin. „Ich habe ihn eben nur kurz gesehen, habe ihn abgeklatscht, da hat er gelächelt“, sagte der Coach. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Szene auf dem Platz zunächst einen beunruhigenden Eindruck hinterlassen habe. „Es sah ehrlicherweise nicht gut aus.“
Für eine endgültige Entwarnung ist es also noch zu früh. Die ersten Signale seitens des HSV lassen jedoch hoffen, dass der Verletzungsschock um Grønbaek deutlich glimpflicher ausfällt als zunächst befürchtet.







































