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·9. August 2026
Spanische Medien: PSG bietet Mega-Ablöse für Real-Spielmacher Arda Güler

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·9. August 2026

Laut spanischen Medienberichten plant Paris Saint-Germain die Verpflichtung Arda Gülers von Real Madrid und sei bereit, für den 21-Jährigen tief in die Tasche zu greifen. Demnach sei Cheftrainer Luis Enrique ein großer Fan des Türken und würde diesen gerne in seiner Mannschaft haben. Bei Real selbst könnten noch einige Spieler verkauft werden, um ein neues Kerngerüst zu bauen. Bislang hieß es allerdings, dass Güler in den Plänen von Coach José Mourinho eine tragende Rolle einnehmen solle.
Quo vadis, Arda Güler? Diese Fragen stellen sich die Fans des jungen Türken mit jedem Trainerwechsel bei Real Madrid immer wieder. Unter Carlo Ancelotti war der Linksfuß bei Real Madrid über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinausgekommen, nur um dann unter Xabi Alonso mehr ins Zentrum gerückt zu werden und zum kreativen Herzstück seiner Mannschaft zu reifen. Die Sorge, dass Arda Güler unter Álvaro Arbeloa aus der Stammelf herausgenommen werden würde, um Stars wie Jude Bellingham oder Federico Valverde im Mittelfeld mehr Raum zu geben, erwies sich letztlich als unbegründet, da Güler auch weiterhin eine feste Größe innerhalb des Teams war. Nun unter Altmeister José Mourinho und nach dem Transfer von Bernardo Silva gibt es wieder die gleiche Diskussion, wobei es heißt, dass Mourinho die Qualität des türkischen Spielmachers sehr schätze. Dieses ganze Hin und Her will sich nun laut spanischen Medienberichten PSG zunutze machen. Dort soll man nämlich ein Mega-Angebot für Arda Güler vorbereiten.
Real Madrid hofft auf Transfer von Weltmeister Rodri
Einem Bericht des spanischen Fußballmagazins "Fichajes" zufolge plant Paris Saint-Germain, Arda Güler für eine gewaltige Ablöse in die französische Hauptstadt zu locken. So wolle man die aktuell unklare Situation im Mittelfeld von Real Madrid ausnutzen, um den Edeltechniker dort loszueisen. In Madrid hoffe man angeblich noch immer auf die Verpflichtung von Weltmeister-Kapitän Rodri von Manchester City, obgleich dieser sich angeblich für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden haben soll. Wenn, dann würde Rodri nur als unumstrittener Stammspieler kommen, was bedeutet, dass mindestens ein Stammspieler im Mittelfeld von Real Madrid gehen müsste, wobei Arda Güler, dem man nicht die "Starpower" eines Jude Bellinghams, oder eines Federico Valverdes attestiert, als wahrscheinlichster Streichkandidat gelten soll. PSG will Real nun mit einer hohen Ablöse für Arda Güler dabei "helfen" Rodri doch von einem Wechsel in die spanische Hauptstadt zu überzeugen.
PSG bietet angeblich 115 Millionen Euro für Arda Güler
Angeblich bereite der amtierende Champions-League-Sieger derzeit ein erstes offizielles Angebot über 115 Millionen Euro für Arda Güler vor. Hierbei sei man aber dazu bereit, gegebenenfalls sogar noch mehr zu zahlen. Das würde Arda Güler nicht nur zum mit Abstand teuersten Türken aller Zeiten machen – der wertvollste Türke ist er mit seinen 90 Millionen Euro Marktwert schon längst – sondern bei einigen Millionen Euro mehr als die eingangs gebotenen, würde der 21-Jährige auch gleichzeitig der teuerste Verkauf in der Geschichte Real Madrids sein. Diesen Rekord hält derzeit noch Cristiano Ronaldo, der im Sommer 2018 für 117 Millionen Euro zu Juventus Turin gewechselt war.
Güler-Verkauf würde Geldregen für Fenerbahçe bedeuten
Sollte dieser Transfer wirklich durchgehen, würde dies gleichzeitig einen beachtlichen Geld-Regen für Arda Gülers Ex-Verein Fenerbahçe bedeuten. Im Sommer 2023 war der türkische Nationalspieler für 20 Millionen Euro Sockelablöse zu den "Königlichen" gewechselt und neben einigen Boni hatte sich Fener damals auch noch eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 20 Prozent gesichert. Inzwischen soll die Gesamtablöse bei etwa 28 Millionen Euro liegen. Sollte Arda Güler also wirklich für 115 Millionen Euro zu PSG wechseln, würde dies für Fenerbahçe einen Geldregen von stolzen 23 Millionen Euro bedeuten. Das würde also bedeuten, dass Fenerbahçe für Arda Güler letztlich insgesamt 51 Millionen Euro kassiert hätte. Damit würde der offensive Mittelfeldspieler rückwirkend zum mit Abstand teuersten Verkauf der Süper Lig aufsteigen. Diesen Rekord hält derzeit Ferdi Kadıoğlu, der im Sommer 2024 für 30 Millionen Euro von Fenerbahçe zu Brighton & Hove Albion gewechselt war.
Ist der Transfer von Arda Güler zu PSG realistisch?
Ob es dieses Mega-Angebot von PSG für Arda Güler wirklich gibt, lässt sich bislang nicht bestätigen, da abgesehen von "Fichajes" bislang noch niemand darüber berichtet. Zudem macht es derzeit nicht den Eindruck, dass José Mourinho vorhat, Arda Güler zu verkaufen. In der Saisonvorbereitung der "Blancos" spielt der 21-Jährige bislang eine zentrale Rolle und hatte beispielsweise beim 2:1 im letzten Testspiel-Erfolg gegen Ferencváros Budapest über 90 Minuten auf dem Platz gestanden, wobei er mit zwei Pre-Assists und insgesamt einer sehr starken Leistung der wohl beste Spieler der Partie gewesen war. Arda Güler hatte dabei auf der Zehn gespielt und schien auch innerhalb der Mannschaft ein hohes Standing zu haben, indem er sämtliche Standards schlug.
Außer, wenn sich in der Causa Rodri noch eine unerwartete Wende abzeichnet und dieser nun doch zu Real Madrid wechseln will, wäre ein Verkauf Arda Gülers nach aktuellem Stand doch sehr überraschend, da dieser mit seiner Vielseitigkeit, seiner in den letzten Jahren sehr steilen Entwicklung, seinem weiteren Steigerungspotenzial sowie seiner Vermarktbarkeit vor allem auf dem türkischen Markt eine noch sehr vielversprechende Aktie darstellt, die man ohne Not wohl eher nicht abstoßen würde. Selbst wenn ein Rodri-Transfer plötzlich wieder ein Thema wäre, wäre es wohl wahrscheinlicher, dass der ohnehin schon angezählte Eduardo Camavinga oder Aurélien Tchouaméni weichen müssten, da Rodri als tiefer Sechser spielt, Arda Güler aber mehr und mehr als klassischer Zehner eingesetzt wird. Hier muss sich dieser zwar mit Jude Bellingham und Bernardo Silva auseinandersetzen, doch bieten alle drei ganz andere Profile, weshalb eine auf Variabilität beruhende Koexistenz möglich wäre.
Foto: David Balogh / Getty Images







































