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·7. April 2026
Spanische Presse heißt CL-Kracher an: Bernabeu erneut als "deutscher Friedhof"?

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·7. April 2026

Es ist europaweit das bislang größte Spiel dieser Saison: Real Madrid und der FC Bayern München stehen sich im Viertelfinale der Champions League gegenüber. Los geht es am Dienstagabend (ab 21 Uhr) im Bernabeu mit dem Hinspiel.
"Neuauflage eines der legendärsten Duelle in der Geschichte des Europapokals."AS
Für Joshua Kimmich treffen die beiden größten Klubs der Welt aufeinander. Tatsächlich ist es das Rekord-Duell der Königsklasse. Keine zwei Teams standen sich im wichtigsten Klubwettbewerb des Kontinents so häufig gegenüber wie Real und Bayern. Die königlich Weißen haben mit 13 zu elf Siegen in 28 Duellen knapp die Oberhand.Ohnehin hatten die Bayern in den jüngsten Duellen ihren Ruf als La Bestia Negra eingebüßt. Real ist seit neun Spielen gegen den FCB ohne Niederlage (7 Siege, 2 Remis) und konnte sich in K.o.-Duellen gegen die Münchner zuletzt viermal in Folge durchsetzen. Zudem gingen alle drei bisherigen Viertelfinal-Duelle an die Blancos (1987/88, 2001/02 und 2016/17).
Der Respekt vor dem Bundesliga-Spitzenreiter in Madrid ist dennoch groß. Kylian Mbappé bezeichnete die Bayern als aktuell beste Mannschaft der Welt. Und auch die spanische Presse hebt den deutschen Rekordmeister in den Himmel."Es gibt gefährliche Mannschaften – und dann gibt es Bayern München", titelte die Real-nahe Marca vor dem ersten Aufeinandertreffen. Laut AS sei Torjäger Harry Kane ein "Erdbeben", auch wenn noch nicht ganz klar ist, ob Kane auflaufen kann.Angesichts von 100 Toren in 28 Spielen in der Bundesliga spricht die Marca von der "tödlichsten Torfabrik Europas".
Allerdings kommen auch Spitzen von der spanischen Presse gegen die Bayern. Schließlich sei Real für den FCB angesichts der jüngsten Ergebnisse in den direkten Duellen "der Albtraum" (AS). Und das Bernabeu "ein deutscher Friedhof".Die Blancos haben nur eines der letzten 25 Europapokal-Heimspiele gegen deutsche Teams verloren (19 Siege, 5 Remis).
Für Real geht es in diesem Viertelfinale um "alles oder nichts", wie die Marca weiter schreibt. Am Wochenende kassierte der spanische Rekordmeister eine Pleite auf Mallorca und kann die Meisterschaft angesichts von nun sieben Punkten Rückstand auf Erzrivale Barça schon so gut wie abschreiben. Aus dem Pokal hat man sich längst auch schon verabschiedet.
Es gehe demnach für Real nicht nur um die letzte Titelchance. Für Trainer Alvaro Arbeloa und den gesamten Verein gehe es auch "um ihre Zukunft", heißt es in der Barça-nahen Mundo Deportivo. Die unkt, "dass Bayern München dafür nicht gerade der beste Gegner ist. Wenn es nicht sogar der schlechteste ist."









































