Orgullo Rojo
·14. September 2026
Spielbericht. El Rojo dominierte, zahlte für einen Blackout teuer

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·14. September 2026

Es blieb ein Stachel stecken und ein kaum zu verbergendes Gefühl der Ungerechtigkeit lag in der Luft im Libertadores de América Ricardo Enrique Bochini. Im Rahmen des neunten Spieltags des Torneo Clausura spielte Independiente 1:1 gegen San Lorenzo in einem Clásico, in dem Verdienste, Fußball und Ehrgeiz fast ausschließlich dem Team von Jadson Viera gehörten, das am Ende zwei entscheidende Punkte gegen einen Gegner abgab, der den maximalen Ertrag bei minimalem Aufwand mitnahm.
Der Anpfiff von Facundo Tello leitete in den ersten 45 Minuten einen absoluten Monolog des Rey de Copas ein. Mit Iván Marcone als Chef im Mittelkreis, Maxi Meza mit Übersicht und Dynamik im Spielaufbau und Santiago Montiel unaufhaltsam über die Flügel schnürte der Rojo die Mannschaft aus Boedo ein. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: In der 7. Minute köpfte der junge Juan Miguel Arrayago nach einem chirurgisch präzisen Freistoß von Montiel den Ball wuchtig in den Winkel zum 1:0 und erzielte damit seinen lang ersehnten ersten Treffer in der Primera. Independiente blieb am Drücker, kontrollierte das Tempo und erspielte sich Chancen, um mit einem deutlich größeren Vorsprung in die Pause zu gehen gegen einen Ciclón, der nicht einmal in die Nähe des Tores von Rodrigo Rey kam.
Doch der Fußball kennt keine Verdienste, sondern nur Effizienz. Früh in der zweiten Halbzeit, in der 6. Minute, nutzte San Lorenzo einen losen Ball, damit Facundo Farías das 1:1 erzielte – praktisch die einzige wirklich gefährliche Aktion der Gäste an diesem ganzen Abend. Der Wirkungstreffer brachte die Mannschaft für einige Momente aus dem Konzept, doch Viera reagierte von der Bank: Er brachte Felipe Tempone ins Spiel, belebte das Mittelfeld mit Lautaro Millán und Rubén Martínez und ließ in den Schlussminuten sogar Iván Morales debütieren, um noch mehr Druck auf das Tor von José Devecchi auszuüben.
Trotz der Hartnäckigkeit und des Drucks von den Rängen fehlte in den letzten Metern die Klarheit, um die blau-rote Mauer zu durchbrechen. Es war ein Unentschieden mit schalem Beigeschmack in Avellaneda, aber auch mit der Gewissheit, dass dies der fußballerische Weg ist, dem man in diesem Jahr 2026 folgen sollte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.







































