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·29. April 2026

Spieler, die ihren Mund verdecken, können an der WM Rot sehen

Artikelbild:Spieler, die ihren Mund verdecken, können an der WM Rot sehen

Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) führen im Hinblick auf die WM eine neue Regel ein, die Spieler, die bei Diskussionen mit Gegnern ihren Mund verdecken, drastische Konsequenzen haben kann.

Konkret können Akteure vom Platz verwiesen werden, wenn sie bei einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler mit der Hand oder dem Trikot ihren Mund verdecken, um diskriminierendes Verhalten zu verschleiern. Unparteiische können und dürfen hart durchgreifen.

Eingeführt wird die neue Regel nach dem Vorfall im Champions League-Spiel zwischen Benfica und Real Madrid: Der Argentinier Gianluca Prestianni hatte sich da verbal mit Real-Stürmer Vinicius angelegt und seinen Mund mit dem Trikot bedeckt. Vincius warf ihm später vor, ihn beleidigt zu haben.


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Ebenfalls als Reaktion auf einen Vorfall wird eine weitere Regel eingeführt: Verlassen Spieler oder auch Teamoffizielle aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung das Spielfeld, können sie mit einer Roten Karte bestraft werden. Verursacht ein Team dadurch einen Spielabbruch, wird die Partie für den Gegner gewertet.

Im Endspiel des Afrika Cup ist genau dies geschehen: Die Spieler Senegals verliessen das Spielfeld zwischenzeitlich, nachdem Marokko kurz vor Ende der regulären Spielzeit ein umstrittener Elfmeter zugesprochen wurde. Später kehrte das Team doch zurück und gewann sogar noch. Marokko legte Protest ein und Afrikas Verband (CAF) erkannte Senegal den Titel ab und erklärte Marokko zum Afrika-Meister.

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