Sportschau: Nico Schlotterbeck zeigt, wer im modernen Fußball die Musik bestimmt | OneFootball

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·3. April 2026

Sportschau: Nico Schlotterbeck zeigt, wer im modernen Fußball die Musik bestimmt

Artikelbild:Sportschau: Nico Schlotterbeck zeigt, wer im modernen Fußball die Musik bestimmt

Nach seinen Äußerungen im Interview nach dem Länderspiel hatte es einiges Rauschen im virtuellen Blätterwald gegeben. Nico Schlotterbeck dementierte Meldungen, dass eine Einigung mit dem BVB über ein Vertragsverlängerung kurz bevorstehe. Die Sportschau kommentiert Schlotterbecks Gebaren nun in dieser Weise.

Einem Abriss der Ereignisse und Äußerungen in dieser Woche, den es auch hier und hier zu lesen gibt, folgt die Bewertung, dass Lars Ricken sich klug zu Schlotterbecks Dementi verhalten habe.


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Einen Stimmungsumschwung konstatiert die Sportschau allerdings bei den (aktiven) Fans, wie zwei Berichte auf dem Fanportal schwatzgelb.de zeigten. Was dazu führen könnte, dass Nico Schlotterbeck im morgigen Spiel beim VfB Stuttgart von so manchem eigenen Fan mit Pfiffen bedacht werden könnte. „Langsam reicht’s“ und „Warum sich der BVB von Schlotterbeck trennen muss“, sind die beiden Beiträge überschrieben. Dabei soll oder sollte, je nach Ausgang der Geschichte, Nico Schlotterbeck doch eigentlich das Gesicht der neuen Ära bei Borussia Dortmund werden. Die Sehnsucht nach Identifikationsfiguren vom Schlage eines Kevin Großkreutz oder Marco Reus, beide in Dortmund geboren, sei groß auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks. Doch das könnte jetzt selbst bei einem Bleiben Schlotterbecks schwierig werden, vermutet die Sportschau. Foto: IMAGO Kovac: „Alle beim BVB lieben Schlotterbeck, auch ich“ Besonders spannend ist die Einschätzung eines „BVB-Insiders“, welche die Bild-Zeitung publizierte. Demnach sei Schlotterbeck berauscht von seiner eigenen Qualität, liefere in Wahrheit auf dem Platz aber Fehler in Serie ab. Letzterem widerspricht die Sportschau, wenn auch nur in Bezug auf die Frequenz von Schlotterbecks Patzern, nicht auf deren generelle Existenz. Wie schließlich auch im Länderspiel gegen die Schweiz, als er gleich zwei Gegentore mit Fehlpässen einleitete, nicht zu übersehen war. Ohnehin seien seine Schwächen im Stellungsspiel bekannt und nicht zu leugnen. Demgegenüber stehe wiederum seine hohe Qualität im Spielaufbau, in dem gerade seine langen Bälle bemerkenswert häufig ihre Adressaten auch erreichten. Sicher einer der Gründe, warum Niko Kovac ihm zuletzt ein Kranz flocht, indem er ihn in den höchsten Tönen lobte, ihn gar „liebe“ und deshalb natürlich beim BVB halten wolle. Ricken und auch Kovac hätten damit den Brand, den Schlotterbeck mit seinen Äußerungen entfachte, zumindest wieder eingedämmt. Gleichzeitig demonstriere Schlotterbeck, bei welchen Akteuren im heutigen Fußball die Macht liege, lasse seine metaphorischen Muskeln im Tauziehen um einen neuen Vertrag spielen. Denn es gelte: „Wer kassiert, bestimmt die Musik.“

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