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·6. Januar 2026

St. Pauli oder Saudi-Arabien? Sahiti arbeitet an HSV-Abgang

Artikelbild:St. Pauli oder Saudi-Arabien? Sahiti arbeitet an HSV-Abgang

Den HSV könnten im laufenden Transferfenster noch mehrere Profis verlassen. Emir Sahiti treibt einen Wechsel besonders zielstrebig voran.

Für ihn verlief das vergangene Halbjahr nämlich unbefriedigend. Sahiti gehörte zwar in den Auftaktspielen gegen Mönchengladbach und St. Pauli der Startelf an, erhielt im Ligabetrieb danach aber erstaunlicherweise keinerlei Einsatzzeit mehr. Größtenteils schaffte es der Kosovare nicht einmal in den Kader. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, arbeiten seine Berater an einem Abgang.


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Sahiti sei schon mehreren Vereinen angeboten worden, darunter auch dem Stadtrivalen FC St. Pauli. Doch dieser verfolge andere Pläne. Ohnehin habe sich für den Offensivakteur bisher noch keine konkrete Wechseloption abgezeichnet. Der 27-Jährige selbst habe habe seine Berateragentur um einen Transfer nach Saudi-Arabien, wo sich bekanntermaßen gutes Geld verdienen lässt, gebeten. Wie seine Chancen dort stehen, ist aktuell noch ungeklärt.

Neben Sahiti könnten weitere Spieler gehen

Neben Sahiti dürfte auch Silvan Hefti im Winter gehen. Dabei investierte der HSV noch im Sommer 2024 1,5 Millionen Euro Ablöse in seine Dienste. Der Außenverteidiger konnte allerdings schon auf Zweitliga-Niveau nur selten überzeugen. Seit dem Aufstieg ist er komplett außen vor. Bei einem Abgang müssten die Hanseaten angesichts des noch bis 2028 laufenden Vertrags wohl eine Abfindung zahlen. Die Berateragentur des 28-Jährigen befinde sich bereits mit dem Verein in Gesprächen über eine Vertragsauflösung.

Zugleich verhandele sie mit Interessenten. Dem HSV würden bereits erste lose Anfragen für Hefti vorliegen. Ob dies auch auf Noah Katterbach zutrifft, ist nicht bekannt. Trotz der schnellen Genesung nach dem bereits zweiten Kreuzbandriss schenkte ihm Merlin Polzin nicht mehr das Vertrauen. Daran wird sich zukünftig nichts mehr ändern. Mittlerweile sucht der Verein nämlich nach einem Backup für Miro Muheim, der nicht Katterbach heißt.

Somit könnte sich der über 30 Mann große Kader im Winter doch erheblich verkleinern. Auch bei Immanuel Pherai scheint eine Trennung bei einem passenden Angebot nicht vollends ausgeschlossen. Schon fort zog es Routinier Jonas Meffert (Holstein Kiel) und den in der U21 aktiv gewesenen Raif Adam nach Elversberg, wobei der HSV eine Rückkaufoption besitzt. Dazu steht die Leihe von Daniel Peretz kurz vor dem Abbruch.

Foto: IMAGO

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