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·17. April 2026

Stamm über Endpunktzahl: "Fünf Mal nicht verlieren reicht nicht"

Artikelbild:Stamm über Endpunktzahl: "Fünf Mal nicht verlieren reicht nicht"

Dank einer herausragenden Rückrunde hat sich die SG Dynamo Dresden im Abstiegskampf in eine vorteilhafte Position gespielt. Trotzdem beträgt der Abstand zu einem direkten Abstiegsplatz nur zwei Punkte. Wieviele Zähler die Sachsen noch brauchen, das hatte Cheftrainer Thomas Stamm ungefähr im Kopf. Am Samstag (13 Uhr) steht das Duell mit dem VfL Bochum an.

"Ich nehme keine Euphorie wahr"

Nach den Niederlagen gegen Paderborn (1:2) und Hertha (0:1) war der Sieg in Nürnberg (2:0) äußerst wertvoll für Dynamo Dresden. So steht die Mannschaft von Thomas Stamm nun auf Platz 11 - statt Platz 17. Denn das wäre es gewesen, wenn die SGD im Frankenland verloren hätte. "Ich nehme keine Euphorie wahr", ordnete der 43-Jährige daher auch streng ein, dass die Sachsen weiter fokussiert bleiben müssen. "Wir können genießen, dass uns gefühlt jedes Auto, das uns auf dem Rückweg aus Nürnberg überholt hat, ein kurzes Signal gegeben hat. Die drei Punkte waren wichtig, aber wir haben noch fünf super schwierige Spiele vor uns."


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Es folgt das Aufeinandertreffen mit dem VfL Bochum. Hinter der Einsatzfähigkeit von Thomas Keller, Niklas Hauptmann und Vincent Vermeij standen zum Zeitpunkt der Spieltags-Pressekonferenz noch Fragezeichen. Sorgen vor personellen Engpässen hatte Stamm angesichts der Entwicklung nicht. "Letzte Woche war ein Ausdruck, dass wir auch alle zählen können. Das wird in den nächsten Wochen nicht anders sein", versicherte der Schweizer. Machten die ausstehenden Begegnungen mehr Bauchschmerzen? Vier von fünf Spielen werden Partien, in denen es gegen die direkten Konkurrenten geht. Stamm will nicht auf Sicherheit spielen: "Ich glaube, fünf Mal Unentschieden zu spielen, also Hauptsache nicht verlieren, reicht von der Punktzahl nicht. Spiele gewinnen zu wollen, ist wichtig."

"Dann schauen wir, wo wir stehen"

Innerhalb eines Spielverlaufs dann auch mal mit einem Punkt zufrieden zu sein, sei etwas anderes. Auf Rechenspiele wollte sich Stamm nicht einlassen. "Das einzelne Spiel am Samstag ist jetzt entscheidend. Dann schauen wir, wo wir stehen. Nicht tabellarisch, aber was die Punktausbeute angeht. Dann schauen wir wieder auf das nächste Spiel", so der Plan des Cheftrainers. Außerdem habe sich Dresden in den vermeintlichen Sechs-Punkte-Spiele in den letzten Wochen auch nicht so schlecht angestellt - in der Rückrunde gab es Punkte gegen Fürth, Magdeburg, Bielefeld und Münster. "Ich habe die Überzeugung, dass wir das auch in den nächsten Spielen hinbekommen", so Stamm.

Eine Punktzahl, die Dresden für den Klassenerhalt brauchen wird, hatte der SGD-Coach schon im Kopf. "Ob die dann am Ende so kommt oder nicht, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass wir drin bleiben. Wenn es weniger benötigt, dann ist es weniger. Aber es ist schon so, dass meine Zahl eher ambitioniert ist", verriet der 43-Jährige. Als Quervergleich zog Stamm die Endtabelle der Saison 2017/18 heran, als Braunschweig mit 39 Punkten in die 3. Liga ging - und zwar direkt. "Sich nach solchen Spielen wie gegen Nürnberg zurückzulehnen und zu denken, das wird jetzt ein Selbstläufer, gibt es nicht. Es wird Woche für Woche wieder harte Arbeit. Und dann werden wir sehen, ob meine Zahl am Ende passt oder nicht."

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