Fussballdaten.de
·30. Mai 2026
Stammplatzfrage offen: Eintracht-Torwartfrage dreht sich erneut

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·30. Mai 2026

Bei Eintracht Frankfurt bleibt die Torwartfrage auch in der kommenden Saison ungelöst. Laut Bild hat Sportvorstand Markus Krösche in den vergangenen Tagen das persönliche Gespräch mit Michael Zetterer gesucht und dem 30-Jährigen signalisiert, dass unter dem neuen Cheftrainer die Karten im Tor neu gemischt werden sollen.
Die Torwartposse bei Eintracht Frankfurt zieht sich durch die gesamte Spielzeit. Nach seinem Kreuzbandriss im April 2025 kehrte Kauã Santos zu Saisonbeginn zurück, leistete sich unter Toppmöller jedoch zu viele Patzer, woraufhin Zetterer zur neuen Nummer eins wurde.
Als der Routinier seinerseits nicht überzeugte, rückte Santos unter Riera erneut in die Startelf. Dann kam allerdings der nächste Rückschlag. Bereits nach 17 Sekunden im Heimspiel gegen Freiburg kollidierte der 23-Jährige mit Ex-Frankfurter Igor Matanovic und zog sich eine Innenbandverletzung im bereits vorgeschädigten rechten Knie zu. Die restliche Saison bestritt anschließend erneut Zetterer, der insgesamt 29 Mal zwischen den Pfosten stand. Santos brachte es trotz allem noch auf 16 Pflichtspieleinsätze in der abgelaufenen Saison.
Im April hatte die Bild noch berichtet, Santos solle in der neuen Spielzeit wieder zur Stammkraft werden. Nun dreht sich das Pendel abermals und eine Entscheidung ist weiterhin offen. Zetterer, der im vergangenen Sommer ablösefrei von Werder Bremen gekommen war und ein Abgang zuletzt als wahrscheinlich galt, will nach dem Krösche-Gespräch in der Vorbereitung doch noch einmal richtig angreifen.
Der Ausgang des Torwartduells hängt letztlich am noch zu benennenden neuen Cheftrainer, der als Riera-Nachfolger die SGE in die kommende Saison übernehmen soll. Intern ist die Suche nach einem neuen Coach allerdings noch nicht abgeschlossen.
Santos bringt mit seinem Vertrag und dem Potenzial des 23-Jährigen die besseren langfristigen Argumente mit, doch die Serie an Verletzungen und Leistungsschwankungen haben das Vertrauen der Verantwortlichen offenbar erschüttert.







































