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·10. August 2026

Transferpoker eskaliert: Galatasaray nähert sich Eintracht Frankfurt

Artikelbild:Transferpoker eskaliert: Galatasaray nähert sich Eintracht Frankfurt

Während das Sommer-Transferfenster in seine entscheidende Phase geht, richtet sich die Aufmerksamkeit auf dem europäischen Fußballmarkt auf die Zukunft von Can Uzun, einem der größten jungen Talente des türkischen Fußballs und der Bundesliga.

Mit seinen starken Offensivleistungen und Torbeteiligungen im Trikot von Eintracht Frankfurt hat der Nationalspieler die Scouts zahlreicher Topklubs auf sich aufmerksam gemacht und ist zu einer der zentralen Figuren eines der größten Transferpokers dieses Sommers geworden.


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Galatasaray, das seinen Meistertitel in der Süper Lig verteidigen und mit einem ambitionierten Kader in der UEFA Champions League antreten möchte, hat den jungen Zehner als „Gelegenheits- und Zukunftstransfer“ ganz oben auf die Liste für diesen Sommer gesetzt. Die von der Gelb-Roten Vereinsführung auf Grundlage der Berichte des Trainerstabs eingeleitete Großoffensive stieß zunächst auf eine hohe Ablöseforderung von Eintracht Frankfurt. Die intensiven Verhandlungen zwischen den Parteien haben den Deal inzwischen jedoch in eine Phase gebracht, in der sich die Situation jederzeit entscheidend verändern könnte.

Frankfurts Ablöseforderung und Verkaufsstrategie

Eintracht Frankfurt und die Transferverantwortlichen verfolgen bei der Zukunft des jungen Talents eine äußerst professionelle und stark wirtschaftlich ausgerichtete Strategie. Statt kompromisslos auf einem Verbleib des Spielers zu bestehen, möchte der Bundesligist mit einem möglichen Verkauf eine Rekordeinnahme für die Klubkasse erzielen.

Zu Beginn des Sommer-Transferfensters setzte die Frankfurter Führung für Can Uzun eine schwer erreichbare Ablöse von 60 Millionen Euro an. Mit zunehmender Intensität der Verhandlungen und nachdem der Spieler dem Klub seinen klaren Wechselwunsch mitgeteilt haben soll, sah sich die deutsche Seite jedoch gezwungen, ihre Erwartungen schrittweise zu senken. Nach dem aktuellen Stand der Gespräche soll Frankfurt nun eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro verlangen.

Der Bundesligist plant, die Einnahmen aus einem Verkauf für neue Transferziele sowie zur Stabilisierung des Gehaltsbudgets zu verwenden. Deshalb steht der Klub auch langfristig lukrativen Vertragsbestandteilen wie einer Weiterverkaufsbeteiligung sehr offen gegenüber.

Galatasarays Angebotsstruktur, Kontakt zu Okan Buruk und Budgetgrenzen

Süper-Lig-Gigant Galatasaray hat für diesen Transfer das höchste Transferbudget der Vereinsgeschichte vorgesehen. Das von den Gelb-Roten unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen vorbereitete Angebotspaket zählt zu den stärksten Optionen auf dem Verhandlungstisch.

Das höchste Angebot, das die Transferverantwortlichen von Galatasaray bislang in Frankfurt eingereicht haben, soll einen Gesamtwert von 40 Millionen Euro erreicht haben. Das Paket besteht aus einer garantierten Zahlung von 35 Millionen Euro sowie weiteren 5 Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen, die an die Leistungen und Erfolge des Spielers gekoppelt sind.

Die ursprünglich 20 Millionen Euro große Differenz zwischen den beiden Vereinen konnte durch intensive Verhandlungen auf überbrückbare 5 Millionen Euro reduziert werden. Als derzeit heißeste Lösungsformel gilt eine garantierte Ablöse im Bereich von 35 bis 38 Millionen Euro in Kombination mit einer Weiterverkaufsbeteiligung von etwa 10 bis 15 Prozent.

Italienische Konkurrenz: Das Interesse von Milan und Roma

Galatasaray ist im Werben um Can Uzun nicht allein. Auch Vereine aus der italienischen Serie A verfolgen die Situation des Nationalspielers aufmerksam, haben bislang jedoch noch keine so konkreten Schritte unternommen wie der türkische Klub.

Der italienische Topklub AC Milan führt Can Uzun weit oben auf seiner Transferliste, um die Offensive mit einem kreativen Zehner zu verstärken. Allerdings gilt der junge Spieler bei den Rossoneri nicht als oberste Priorität, sondern eher als „Plan B“ beziehungsweise als Alternative, falls die bevorzugten Transferziele nicht realisiert werden können.

Auch AS Roma beobachtet die Entwicklung des Spielers und die Verhandlungen mit Frankfurt genau. Aufgrund der aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen und der Einschränkungen durch das Financial Fair Play (FFP) erscheint es für den Klub aus der Hauptstadt jedoch äußerst schwierig, eine Ablösesumme von 40 bis 45 Millionen Euro auf einmal zu zahlen. Deshalb führt Roma den Spieler derzeit eher auf einer Beobachtungsliste als auf der unmittelbaren Prioritätenliste.

Die Verantwortlichen von Galatasaray planen, den Transfer von Can Uzun über erwartete Einnahmen aus einem möglichen Spielerverkauf sowie über Sponsorengelder zu finanzieren. Die Gelb-Roten Fans warten in den sozialen Medien gespannt auf eine mögliche Verpflichtung des jungen Stars, der als wichtiger Spieler für die Zukunft der Nationalmannschaft gilt, und sehen in einem möglichen Deal einen der größten Transfererfolge der vergangenen Jahre.

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