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·1. März 2026
Stimmen zum 1:1 in Fürth: Youri Mulder sieht „einen gewonnenen Punkt“

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·1. März 2026

Der FC Schalke 04 hat die Vorlagen der Konkurrenz nur bedingt nutzen können. Nachdem der SV Darmstadt 98 (1:3 bei Dynamo Dresden) und die SV Elversberg (1:1 bei Holstein Kiel) zuvor Federn gelassen hatten, kamen die Königsblauen selbst bei der SpVgg Greuther Fürth auch nicht über ein 1:1 hinaus, verteidigten damit aber immerhin die Tabellenführung.
Obwohl das Ziel natürlich drei Punkte waren zeigte sich Youri Mulder nach der Partie nicht unzufrieden: „Auf den ersten Blick scheint es, als hätten wir zwei Punkte verloren. Wenn man dann aber den Spielverlauf betrachtet und sieht, wie wir zurückkommen, ist es ein gewonnener Punkt, den wir mitnehmen“, so Schalkes Direktor Profifußball, der ein Stück weit zwar auch dem verpassten Dreier nachtrauerte, mit der Leistung aber einverstanden war. „Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir wollen Spiele gewinnen, und dieses hätten wir gewinnen können, weil wir uns viele Chancen herausgespielt haben. Aber fußballerisch haben wir viel gut gemacht und man sieht, dass es in der Liga oben wie unten bis zum Schluss eng bleiben wird.“
Schon etwas mehr Unzufriedenheit, wenn auch keine völlige, klang bei Trainer Miron Muslic durch: „Schlussendlich hat Fürth sich diesen Punkt erkämpft, wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Daran sieht man, dass jedes Spiel in dieser Liga super eng ist und man immer absolut am Limit sein muss. Heute müssen wir mit einem Punkt leben.“

Foto: IMAGO
Verärgert war der vom kicker zitierte Muslic indes über die Entstehung des Gegentores, vor dem der erneut für den verletzten Loris Karius im Tor stehende Kevin Müller einen Abstoß konträr zu den Vorgaben ausführte. „Wir haben eine klare Abstoßvariante, und die verlange ich. Die ist anders als das, was wir bei dem Tor gemacht haben. Das verlange ich, dass wir uns strikt an unsere Strukturen und Prinzipien halten. Wenn wir das nicht machen, dann verlassen wir die Spur, die uns so unglaublich stark macht“, kritisierte Muslic, nahm Müller aber zugleich auch ein wenig in Schutz, dass dieser „erst das zweite Spiel dabei“ war.
Der erfahrene Schlussmann indes zeigte sich selbstkritisch und nahm das Gegentor mit auf seine Kappe: „Es fängt bei mir schon an. Ich spiele Niko den Ball in den Rücken und dann kommt die Situation so ein bisschen, wie sie dann auch kommt. Es ärgert mich, weil ich in erster Linie dafür verantwortlich bin.“
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