SchalkeTOTAL
·22. Februar 2026
Stimmen zum 5:3 gegen Magdeburg: „Haben unglaublich viele Dinge gut umgesetzt“

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·22. Februar 2026

Mit einem spektakulären 5:3-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg hat sich der FC Schalke 04 die am Nachmittag vorübergehend an den SV Darmstadt 98 verlorene Tabellenführung zurückgeholt und einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga gemacht. Uneingeschränkte Zufriedenheit herrschte bei S04 nach dem Schlusspfiff aber dennoch nicht vor.
„Offensiv war das heute ein sehr gutes Spiel mit fünf Treffern, aber es war auch nicht alles gut. Die drei Gegentore müssen wir uns schon ankreiden und gut analysieren. Da gilt es, wieder de richtige Balance zu finden“, sprach Kenan Karaman auf der Vereinshomepage das nicht optimale Defensivverhalten an und mahnte bei aller Freude über die dank der Wintertransfers deutlich gesteigerte Offensivwucht wieder mit Balance im eigenen Spiel an: „Vorne hatten wir viele Chancen, auch durch die Neuzugänge, die einen super Impact auf die Mannschaft haben und uns variabel machen, hinten müssen wir es aber bereits nächste Woche besser machen.“
Trainer Miron Muslic konnte und wollte seinem Kapitän nicht widersprechen, hob allerdings in seinen Statement zunächst das Positive hervor: „Ein Spektakel liegt hinter uns. Jeder der 62.000 Zuschauer ist heute glücklich nach Hause gegangen – das ist auch unser Job. Wir haben heute unglaublich viele Dinge gut umgesetzt, vor allem offensiv. Die Statistiken sprechen dafür, wie gefährlich, dominant, spielbestimmend und vor allem wie effektiv wir im letzten Drittel waren. Wir haben die Wucht, die wir seit ein paar Wochen vorne haben, in einer hervorragenden Art und Weise gezeigt.“
Gleichzeitig machte Muslic aber auch kein Geheimnis daraus, alles andere als erfreut darüber gewesen zu sein, dass der kurzfristig für den angeschlagenen Loris Karius ins Tor gerückte Kevin Müller gleich drei Mal hinter sich greifen musste: „Wo wir aber ansetzen müssen und was mich nicht glücklich macht, sind die drei Gegentreffer. Magdeburg hat natürlich Qualität vorne und kann aus dem Nichts Tore erzielen, mit den drei Gegentoren sind wir aber nicht zufrieden.“

Foto: IMAGO
Muslic ist allerdings guter Dinge, dass die Mannschaft die Probleme abstellen kann und vor allem will: „Das war auch sofort Thema in der Kabine. Wir als Schalke sind immer selbstkritisch und versuchen den nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu gehen – jetzt geht es darum, die defensive Balance und Struktur wiederzufinden. Wenn wir das mit unserer Offensive vereinbaren können, sind wir richtig unangenehm“, so Schalkes Coach, der direkt den Fokus auf die nächste Aufgabe richtete: „Das absolut Wichtigste ist nun Greuther Fürth nächste Woche.“









































