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·2. Februar 2026
Strittige Szenen am 22. Spieltag: Die Analyse von Babak Rafati

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Die nicht gegebenen Elfmeter für 1860, Aachen, Ulm (2), Duisburg, Cottbus, Mannheim, Saarbrücken, Schweinfurt, das 2:2 von Aachen, das Tor von Ulm, die Platzverweise gegen Strauss und Nothnagel sowie Foulspiele von Pseftis, Wegmann, Dordan, Bulic und Petersson. Am 22. Spieltag hat sich Ex-FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati für liga3-online.de 18 strittige Szenen genauer angeschaut.
Hintergrund: Babak Rafati war viele Jahre Bundesliga- & FIFA-Schiedsrichter. Insgesamt leitete der heute 54-Jährige 84 Erst-, 102 Zweit-, 13 Drittliga- und zahlreiche internationale Spiele. Exklusiv für liga3-online.de analysiert der erfahrene Schiedsrichter seit März 2015 jeden Spieltag die strittigen Szenen, die durch die Redaktion im Vorfeld ausgewählt werden. Zudem ist er Kolumnist und TV-Experte für Bundesliga-Spiele. Im Hauptberuf arbeitet Rafati heute als Mentalcoach für Profifußballer und Manager und ist ein viel gefragter Referent in der freien Wirtschaft, unter anderem bei DAX-Unternehmen zum Thema Stressmanagement und Motivation. Mehr Infos unter babak-rafati.de.

Szene 1: Auf dem Weg zum Tor geht David Philipp (1860) im Strafraum gegen Marius Wegmann (Aachen) zu Fall, das Spiel läuft weiter. [TV-Bilder – ab Minute 0:15]
Babak Rafati: Philipp tickt den Ball im Strafraum kurz an und legt sich damit das Spielgerät vor. Sein Gegenspieler will auch zum Ball, verfehlt diesen aber, weil er einen kurzen Moment später da ist. Stattdessen tritt er Philipp am Fuß und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Eine Fehlentscheidung, den fälligen Strafstoß nicht zu geben.
Szene 2: Lars Gindorf (Aachen) schließt im Strafraum ab und geht dann gegen Raphael Schifferl (1860) zu Fall. Erneut zeigt der Schiedsrichter nicht auf den Punkt. [TV-Bilder – ab Minute 1:25]
Babak Rafati: Gindorf führt den Ball im Strafraum am Fuß, dabei kommt Gegenspieler Schifferl hinzu und touchiert leicht den Ball. Auch wenn es hierbei einen leichten Kontakt gegeben haben könnte, ist die Aktion sauber, sodass kein Foulspiel vorliegt. Eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben
Szene 3: Aachen-Keeper Fotios Pseftis foult Patrick Hobsch (1860) auf Höhe der Strafraumlinie. Es gibt Elfmeter, zudem kommt Pseftis mit einer gelben Karte davon. [TV-Bilder – ab Minute 2:20]
Babak Rafati: Nach einem Zuspiel auf Keeper Pseftis verspringt diesem der Ball vom Fuß zu Gegenspieler Hobsch. Dieser legt sich den Ball vor, dabei springt der Keeper in den Zweikampf, trifft nur Hobsch auf der Strafraumlinie in die Füße und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, und es gibt richtigerweise einen Elfmeter. Zudem gibt es die gelbe Karte, auch wenn eine Notbremse vorliegt. Da die Aktion des Keepers aber im Kampf um den Ball passiert, liegt eine ballorientierte Aktion vor, sodass es beim Elfmeter lediglich eine gelbe Karte gibt. Somit eine richtige Entscheidung, auf Elfmeter und gelbe Karte gegen Keeper Pseftis zu entscheiden. Wäre das Vergehen im Strafraum und die Aktion des Keepers hingegen nicht ballorientiert, sondern gegnerorientiert, z.B. Halten am Trikot von hinten, dann wäre eine rote Karte vorgeschrieben. Wäre das Vergehen außerhalb des Strafraumes passiert, was einen Freistoß zur Folge hätte, wäre ebenso die rote Karte vorgeschrieben.
Szene 4: Im Strafraumzentrum geht David Philipp (1860) gegen Danilo Wiebe (Aachen) zu Fall, das Spiel läuft weiter. Beim anschließenden Einwurf reklamiert 1860 eine nicht korrekte Ausführung, doch das Spiel läuft weiter. Kurz danach fällt das 2:2. [TV-Bilder – ab Minute 1:36:55]
Babak Rafati: Den Zweikampf zwischen Philipp und Wiebe weiterlaufen zu lassen, ist eine richtige Entscheidung. Das ist eher ein Zusammenprall als ein Foulspiel. Ein bisschen bleibt Philipp stehen, und dann läuft Wiebe gegen den Körper von Philipp, was man als sogenannten Unfall bezeichnen kann. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben. Beim anschließenden Einwurf ist die Ausführung korrekt, da der einwerfende Spieler mit einem Teil jedes Fußes die Seitenlinie oder den Boden außerhalb der Seitenlinie berührt. Der Ball wird auch mit beiden Händen von hinten über den Kopf eingeworfen. Somit ist die Entstehung des Tores zum 2:2 korrekt, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, den anschließenden Treffer anzuerkennen.
Szene 5: Nach einem langen Ball läuft Sigurd Haugen (1860) auf das Tor zu und kommt im Laufduell mit Marius Wegmann (Aachen) zu Fall. Der Schiedsrichter ahndet die Szene nicht. [TV-Bilder – ab Minute 4:30]
Babak Rafati: Beim Laufduell zwischen Haugen und Wegmann ist der Angreifer zuerst am Ball und kann das Spielgerät mit dem Kopf vorlegen. Sein Gegenspieler Wegmann kommt etwas zu spät, orientiert sich nur noch am Gegenspieler und checkt ihn leicht weg, was bei diesem Tempo eine große Auswirkung hat, und bringt ihn zu Fall. Das ist ein klares Foulspiel, und somit hätte es einen Freistoß geben müssen. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen und das Vergehen nicht zu ahnden. Eine gelbe Karte gegen Wegmann wäre folglich die persönliche Strafe, da der Angreifer nicht in zentraler Position ist und keinen direkten Zug zum Tor hat, vielmehr etwas auf die rechte Seite gerät. Ein weiterer Verteidiger hätte eingreifen können, sodass keine klare Torchance vorliegt, sondern lediglich ein guter Angriff unterbunden wird.
Szene 6: Für ein rüdes Foul gegen Pierre Nadjombe (Aachen) sieht Damjan Dordan (1860) nur Gelb. [TV-Bilder – ab Minute 2:07:30]
Babak Rafati: Dordan geht an der Seitenlinie mit dem Fuß voraus gegen Nadjombe in den Zweikampf und trifft ihn an der Fußspitze. Das ist ein rücksichtsloser Einsatz und kein brutales Spiel. Das Trefferbild reicht somit lediglich für eine gelbe Karte, sodass diese eine richtige Entscheidung ist. Wäre das Trefferbild über dem Knöchel, wäre die Kartenfarbe anders ausgefallen.

Szene 7: Im Strafraum geht Dennis Chessa (Ulm) im Duell mit Tobias Fleckstein (Duisburg) zu Fall und fordert einen Elfmeter, den es nicht gibt. [TV-Bilder – ab Minute 0:30]
Babak Rafati: Bei diesem Zweikampf ist Chessa zuerst am Ball und Fleckstein verpasst das Spielgerät. Stattdessen trifft er den Angreifer mit dem Fuß und bringt ihn zu Fall. Auch wenn Chessa etwas theatralisch zu Fall kommt, liegt ein Foulspiel vor, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass der Angreifer den Kontakt dankend annimmt. Ein Verteidiger muss, wenn er in den Zweikampf geht, in Kauf nehmen, dass es zu einem Treffer kommen kann und die Konsequenzen tragen. Eine Fehlentscheidung, diesen Elfmeter nicht zu geben.
Szene 8: Bei einem Angriff bekommt Patrick Sussek (Duisburg) den Arm von Niklas Kölle (Ulm) ab und bleibt liegen. Gepfiffen wird die Szene nicht. Aus dem anschließenden Angriff fällt das 1:0 für Ulm. [TV-Bilder – ab Minute 44:05]
Babak Rafati: Aus der vorliegenden Kameraperspektive ist nicht zweifelsfrei erkennbar, ob ein Vergehen von Kölle an Sussek vorliegt oder nicht. Daher ist es immer besser, im Zweifel weiterspielen zu lassen.
Szene 9: Der bereits verwarnte Bulic (Duisburg) foult Dennis Dressel (Ulm) im Mittelfeld. Der Schiedsrichter entscheidet auf Vorteil und ahndet die Szene nicht. [TV-Bilder – ab Minute 49:40]
Babak Rafati: Bulic und Dressel gehen mit gestrecktem Bein zum Ball. Dressel spielt den Ball und Bulic trifft ihn am Fuß, weil er den Ball verpasst. Da der Schiedsrichter Vorteil gewährt, lässt er das Spiel richtigerweise weiterlaufen. Anschließend fällt ein Tor, sodass eine gute Vorteilsauslegung vom Schiedsrichter vorliegt. In dieser Situation dem bereits gelb-verwarnten Bulic im Anschluss nicht die gelb-rote Karte zu zeigen, ist eine richtige Entscheidung, da nicht unbedingt eine gelbwürdige Aktion vorliegt. Etwas zu spät, keine muss-gelbe-Karte und anschließend Tor gegen die foulende Mannschaft – eine kluge Entscheidung nicht die gelb-rote Karte zu zeigen.
Szene 10: Leon Dajaku (Ulm) geht im Strafraum im Duell mit Joshua Bitter (Duisburg) zu Fall. Erneut pfeift der Schiedsrichter nicht. [TV-Bilder – ab Minute 1:00:35]
Babak Rafati: Bitter klärt den Ball mit einer sauberen Grätsche zur Ecke, im Anschluss kommt es zu einem Kontakt mit Dajaku. Dieser Kontakt ist aber dem normalen Bewegungsablauf der Grätsche zum Ball geschuldet, sodass kein Foulspiel vorliegt. Das gehört einfach dazu. Die Aktion ist nur ballorientiert, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.
Szene 11: Bei einem Schuss bekommt Florian Krüger (Duisburg) den Fuß von Max Brandt (Ulm) ab und geht zu Boden. Kein Strafstoß, entscheidet der Unparteiische. [TV-Bilder – ab Minute 2:30]
Babak Rafati: Bei diesem Zweikampf holt Krüger im Strafraum zum Schuss aus und trifft wenn überhaupt selbstverschuldet Brandt, der wiederum keine aktive Bewegung zum Ball oder Gegenspieler macht. Im Gegenteil, er bleibt stehen und deutet seine passive Haltung an, damit er eben kein Risiko eingeht, Krüger zu treffen und damit einen Elfmeter zu verschulden. Somit liegt kein Foulspiel vor. Eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.

Szene 12: Bei einer Ecke geht King Manu (Cottbus) gegen Hoffenheim-Torwart Lukas Petersson zu Fall und fordert einen Elfmeter, den es nicht gibt. [TV-Bilder – ab Minute 28:50]
Babak Rafati: Es gibt schon vor der Eckstoßausführung eine Auseinandersetzung zwischen Manu und Keeper Petersson. Deshalb stoppt der Schiedsrichter zunächst die Eckstoßausführung und spricht beide Spieler an, diese zu unterlassen. Als die Ecke freigegeben wird, stößt der Keeper Manu erneut weg und mit der Ausführung dann endgültig zu Boden. Auch wenn Manu sich dort hinstellt, hat der Keeper nicht das Recht, ihn wegzuschubsen. Wenn er zudem bereits zuvor ermahnt wurde und mit der Ausführung dasselbe passiert, muss der Schiedsrichter konsequenterweise handeln und einen Elfmeter geben. Eine Fehlentscheidung, diesen nicht zu geben. Zudem wäre eine gelbe Karte gegen den Keeper zu verhängen. Manu darf sich dort hinstellen und der Keeper darf ihn auch ein wenig bearbeiten. Das gehört einfach dazu. Aber ein klares Schubsen übersteigt die Grenze des Erlaubten und wird zum Foulspiel. Übrigens, wenn der Ball bei der Ecke noch nicht im Spiel gewesen wäre, wäre eine Spielstrafe – in diesem Fall ein Elfmeter – nicht möglich gewesen.
Szene 13: Vor dem Strafraum kommt Justin Butler (Cottbus) gegen den herausgeeilten Lukas Petersson (Hoffenheim II) zu Fall. Der Schiedsrichter belässt es bei Gelb. [TV-Bilder – ab Minute 1:42:55]
Babak Rafati: Dass ein Foulspiel vom Keeper Petersson an Butler vorliegt, ist unumstritten. Auch wenn sich der Angreifer den Ball leicht nach links vorlegen will, ist dennoch eine klare Torchance gegeben, denn der Ball befindet sich nur ein Meter vom Fuß entfernt, und der Angreifer wäre mit einem Schlenker in die Mitte geradewegs auf das leere Tor zugelaufen, ohne ernsthaft von einem Verteidiger an einer Toterzielung gehindert zu werden. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor, nur eine gelbe Karte zu zeigen. Der Assistent muss dem Schiedsrichter in solch einer Situation aus einer viel besseren Position (Seitenblick) den Hinweis geben und vermeiden, dass der schlecht postierte Schiedsrichter, der naturgemäß von hinten auf die Szene schaut, zu einer Fehleinschätzung kommt.

Szene 14: Im Strafraum geht Janne Sietan (Mannheim) im Duell mit Arne Schulz (Köln) zu Fall, einen Elfmeter gibt es nicht. [TV-Bilder – ab Minute 1:15]
Babak Rafati: Schulz springt bei dieser Aktion riskant zum Ball, aber schlussendlich ist er schneller am Ball und klärt das Spielgerät klar und eindeutig. Dass es dann im Anschluss zu diesem Zusammenprall kommt, ist nicht einem Vergehen des Keepers geschuldet, vielmehr dreht sich Sietan in den Zweikampf und kommt deshalb so spektakulär zu Fall. Hier weiterspielen zu lassen, ist eine absolut richtige Entscheidung, denn im normalen Bewegungsablauf kommt es zu Kontakten dieser Art. Das ist dann kein Foulspiel, wenn zuvor der Ball klar gespielt wurde und keine zweite Aktion folgt, wie zum Beispiel ein Beinhochziehen.
Szene 15: Auf dem Weg in Richtung Tor kommt Elijah Krahn (Saarbrücken) gegen Niklas Wiemann (Osnabrück) im Strafraum zu Fall, das Spiel läuft weiter. [TV-Bilder – ab Minute 1:04:40]
Babak Rafati: Bei diesem Zweikampf springt Wiemann gegen Krahn zum Ball, verfehlt aber das Spielgerät. Stattdessen trifft er mit dem Nachziehbein den Fuß des Angreifers, sodass ein Foulspiel vorliegt. Dadurch, dass der Treffer kurz vor dem Strafraum beginnt, aber dieser bis auf der Strafraumlinie anhält, hätte es einen Elfmeter geben müssen, da die Strafraumlinie zum Strafraum gehört. Zudem hätte es wegen der Intensität und Rücksichtslosigkeit obendrein eine gelbe Karte gegen Wiemann geben müssen. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen und den fälligen Elfmeter zu verwehren.

Szene 16: Im Duell mit Leonard Langhans (Schweinfurt) spielt Felix Strauss (Regensburg) den Ball, sieht aber dennoch Gelb. Anschließend sagt er in Richtung des Schiedsrichters „Ihr seid doch alle blind“ (nach eigener Aussage) und sieht dafür Rot. [TV-Bilder – ab Minute 1:40]
Babak Rafati: Strauss spielt den Ball, und dabei streift er sicherlich auch ein wenig seinen Gegenspieler Langhans. Hier einen Freistoß zu pfeifen, kann man gerade noch vertreten. Aber eine gelbe Karte zu zeigen, ist einfach überzogen. Anschließend die rote Karte gegen Strauss für die Aussage zu zeigen, ist dagegen eine richtige Entscheidung. Solche Szenen muss ein Schiedsrichter aber einfach anders managen. Pfiff und danach die Aufregung durch ein paar verständnisvolle Worte begleiten und Persönlichkeit einbringen. Das wäre wünschenswert. Stattdessen in solch einer Szene streng nach Regelbuch zu pfeifen, bei der man mit Kommunikation deeskalierend einwirken kann, ist etwas, was den Schiedsrichtern in der 3.Liga in der Breite oftmals fehlt und regelmäßig von den Vereinsvertretern bemängelt wird. Hier nützt dann auch kein Gespräch vor dem Spiel, wie vom DFB angedacht, eingeführt und auf Wunsch der Vereine wieder abgeschafft. Es braucht dringend kluges Management mit dem erforderlichen Feingefühl/Empathie in der Personalführung.
Szene 17: Sebastian Müller (Schweinfurt) geht im Strafraum gegen Leo Mätzler (Regensburg) zu Fall. Kein Elfmeter, sagt der Schiedsrichter. [TV-Bilder – ab Minute 2:35]
Babak Rafati: Bei diesem Zweikampf bearbeiten sich Müller und Mätzler gegenseitig. Ein entscheidendes Vergehen ist von keinem der beiden Spieler erkennbar, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben. Elfmeter sind Entscheidungen, die ein Spiel schwerwiegend beeinflussen können, sodass diese klar sein müssen, bevor ein Schiedsrichter sie gibt.

Szene 18: Der bereits verwarnte Dominik Nothnagel (Stuttgart II) bringt Oualid Mhamdi (Verl) zu Fall und sieht Gelb-Rot. [TV-Bilder – ab Minute 1:25]
Babak Rafati: Es liegt ein Foulspiel von Nothnagel gegen Mhamdi vor, allerdings ist das nicht gelbwürdig. Auch spricht man bei einem Vergehen soweit in der eigenen Hälfte nicht von einem taktischen Foulspiel. Daher ist dieses Foulspiel keinesfalls eine gelbe Karte. Auch, dass der Assistent, der so weit vom Geschehen ist und mit dem Schiedsrichter kommuniziert, womöglich sogar den Input für eine Ampelkarte gibt, zeigt, dass der Schiedsrichter aus einer besseren Position zum Vorgang eigentlich keine Karte gezeigt hätte. Eine Fehlentscheidung, eine gelb-rote Karte zu zeigen. Ein Freistoßpfiff allein wäre die richtige Entscheidung. Hier hat der Assistent seine Kompetenz überschritten.
Weiterlesen: Wer am häufigsten benachteiligt wurde
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