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·15. August 2026

Stuttgart-Boss Wehrle schießt gegen Infantino: „Sollte einfach zurücktreten“

Artikelbild:Stuttgart-Boss Wehrle schießt gegen Infantino: „Sollte einfach zurücktreten“

Im Bezug auf FIFA-Präsident Gianni Infantino und dessen WM-Pläne findet Stuttgart-Boss Alexander Wehrle klare Worte. Er wünscht sich gar einen zeitnahen Rücktritt. 

Die Pläne des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, eine FIFA Forward Enterprise zu gründen und damit die Rechte der zukünftigen Weltmeisterschaften an externe Investoren zu verkaufen, sorgen weiterhin für große Diskussionen. Nun hat sich auch Stuttgart-Boss und DFB-Aufsichtsratschef Alexander Wehrle zu Wort gemeldet und fordert eine grundlegende Reform innerhalb des FIFA-Verbandes.


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In einem Interview mit der Ludwigsburger Kreiszeitung fordert der 51-Jährige vehement den Rücktritt des FIFA-Präsidenten und teilt gegen ihn aus.

Wehrle-Forderung: FIFA braucht „andere Führung“

Die Meinung des Stuttgarter Vorstandsvorsitzenden über Infantino ist klar: „Er sollte einfach zurücktreten.“ Allerdings weiß Wehrle, dass ein solches Szenario wohl Wunschdenken ist. Dennoch ist sich der 51-Jährige sicher: Der FIFA-Boss habe mit seinem Verhalten die Fußballwelt „total gespalten“.

Es bedarf daher dringend einer personellen Veränderung auf der Infantino-Position, im März des kommenden Jahres stehen „Wahlen“ bei der FIFA an. Wehrle fordert hier aber eine demokratische Wahl, anstatt bisher einer „Klatschwahl“. Denn sonst gilt eine neue Amtszeit des gebürtigen Schweizers als so gut wie sicher.

Wehrle hofft jedoch, dass „ernstzunehmende Kandidaten“ an der Wahl teilnehmen, und mit „einem vernünftigen Wahlprogramm im Sinne des Weltfußballs dann auch wieder auf die Kernaufgaben der FIFA zurückgehen.“ Bis dahin müssen sich die verschiedenen Konföderationen des Weltfußballs weiter austauschen und einen gemeinsamen Diskurs entwickeln, der den Fußball auf der größten Bühne der Welt wieder in richtige Bahnen lenkt.

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Die Zukunft der FIFA und dem damit verbundenen Einfluss bezeichnet er als „Systemfrage“. Für den VfB-Boss ist klar: „Solange Herr Infantino Präsident ist, wird sich das nicht verändern. Deswegen brauchen wir grundlegend eine Debatte und dann auch eine andere Führung.“ (Zitat via Sport BILD)

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