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·11. September 2026
SVW: Zwei Verletzte wegen "Bedingungen des Trainingsplatzes"

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Zwei Niederlagen in Folge haben den guten Saisonstart des SV Waldhof Mannheim zuletzt zunichte gemacht. Beim SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 16:30 Uhr) soll es nun zurück in die Erfolgsspur gehen – allerdings ohne Yannis Hör und Kushtrim Asallari, die sich aufgrund der "Bedingungen des Trainingsplatzes" verletzt haben.
Dass die Buwe ohne Lucien Hawryluk (Muskelverletzung), Adama Diakhaby (Achillessehnenriss) und Jascha Brandt (Kreuzbandriss) nach Wiesbaden fahren würden, stand bereits fest. Nun fallen mit Yannis Hör und Kushtrim Asallari noch zwei weitere Spieler aus. Allerdings nicht, weil sie sich bei der vergangenen Partie gegen Verl verletzt haben, sondern unter der Woche "aufgrund der Bedingungen des Trainingsplatzes", berichtete Trainer Rui Mota bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag und übte damit zeitgleich Kritik an den Trainingsbedingungen. "Es war wirklich rutschig. Beide haben eine Muskelverletzung erlitten." Damit verschärfen sich die Personalsorgen bei den Mannheimern etwas, dennoch sollen beim noch sieglosen SV Wehen Wiesbaden drei Punkte her.
Besonderen Druck verspürt Mota aber nicht. "Der Druck ist die ganze Zeit da. Wenn man in Mannheim ist, muss man immer Spiele gewinnen. Wir wollen jetzt zurück in die Erfolgsspur", rief der Waldhof-Coach aus. Dazu gelte es, sich gegenüber den letzten beiden Partien zu steigern – gerade was die Effektivität vor dem Tor angeht. Es reiche nicht aus, sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten, vielmehr müsse sein Team diese auch konsequent nutzen. Gleichzeitig fordert der 47-Jährige mehr Stabilität in der Defensive. Selbst wenn man dem Gegner nur wenige Chancen erlaube, müsse man diese Situationen besser verteidigen.
Genau an diesen Themen arbeite die Mannschaft derzeit intensiv. Nach Motas Einschätzung hat sich das Team in den vergangenen Wochen bereits weiterentwickelt, auch wenn noch nicht alle Elemente seines Spielstils umgesetzt seien. "Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen." Wichtig sei vor allem die Analyse der vergangenen Partie gewesen. Die Mannschaft habe aufgearbeitet, warum sie nicht gewinnen konnte und wie es zum Gegentor gekommen sei. Laut Mota hätten die Spieler verstanden, was sie künftig besser machen müssten.
Beim SVWW erwartet den SVW nun eine "anspruchsvolle Aufgabe". Mota bezeichnet die Hessen als Mannschaft mit hohen Ambitionen und hob insbesondere deren körperliche Präsenz hervor. "Es wird auf jeden Fall ein sehr hartes Spiel", sagt der Coach. Entscheidend werde sein, in den Zweikämpfen dagegenzuhalten und insbesondere bei den ersten und zweiten Bällen präsent zu sein. Gleichzeitig müsse seine Mannschaft nach Ballgewinnen zu ihrem eigenen Spiel finden. Begleitet werden die Mannheimer von rund 2.000 Fans – sehr zur Freude von Mota: "Die Unterstützung der Fans ist sehr wichtig, und ich hoffe, dass es noch ein paar mehr werden." Damit nach der Partie der zweite Saisonsieg gefeiert werden kann.







































