FC Schalke 04
·29. März 2026
Team I: Niederlage im Duell mit Schwarz-Gelb

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·29. März 2026

Erster Punktverlust der Saison: Am späten Sonntagnachmittag (29.3.) gastierte die Schalker Westfalenliga-Mannschaft bei Borussia Dortmund II. Die Schalkerinnen zeigten vor allem im zweiten Durchgang Moral und waren nah dran am Ausgleich, ließen jedoch viele Möglichkeiten ungenutzt. Letztendlich unterlag Königsblau 2:3 (0:1). Trotz der ersten Saisonniederlage rangiert Königsblau mit neun Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.
Die ersten fünf Minuten waren geprägt von vielen Zweikämpfen und Einwürfen, wobei die Schalkerinnen zunächst etwas zielstrebiger in Richtung Tor wirkten. Die erste Torchance der Partie gehörte jedoch den Gastgeberinnen: In der achten Minute setzte Mandy Reinhardt zum Kopfball an, der jedoch über die Latte ging. Nur zwei Minuten später wurde es erneut gefährlich für Schalke – Sarah Giebels traf mit ihrem Abschluss lediglich das Aluminium. Die Schwarz-Gelben erhöhten in der Folge den Druck. In der 14. Minute profitierte Dortmund beinahe von einem Fehler in der Schalker Defensive, doch Nele Schmidt rettete in höchster Not auf der Linie. Kurz darauf versuchte es Hannah Geldschläger mit einem flachen Abschluss (15. Minute), der nur knapp am rechten Pfosten vorbeirutschte. Schalkes Offensive meldete sich in der 22. Minute an: Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Pauline Dallmann auf Alessandra Vogel ab, deren Abschluss aus halbrechter Position jedoch deutlich über das Tor ging. Die Führung für die Dortmunderinnen fiel schließlich in der 29. Minute, als Finnja Schriek per Flachschuss zum 1:0 traf. Der nächste königsblaue Angriff erfolgte über die linke Seite. Eingeleitet von Jolina Opladen, fortgeführt über Schmidt und Dana Salic, landete der Ball wieder bei Opladen – ihr anschließender Abschluss war jedoch zu harmlos (36.). Kurz vor der Pause wurde Schalke noch einmal gefährlich: Nach einem Freistoß von Pauline Dallmann kamen die Gäste sowohl per Kopf als auch im Nachschuss zum Abschluss. Doch Dortmunds Torhüterin Celina Hoffmann hielt die Führung fest.
Nach dem Seitenwechsel kam Königsblau deutlich verbessert aus der Kabine. In der 53. Minute prüfte Salic Dortmunds Keeperin Hoffmann, die den Ball noch um den Pfosten lenkte. Auch nach der anschließenden Ecke hatten die Königsblauen Pech, als der Ball am Innenpfosten landete. Doch mitten in diese Druckphase hinein bekam Dortmund einen Foulelfmeter zugesprochen: Lily Stojan brachte ihre Gegenspielerin zu Fall. Lisa Gomulka trat an und verwandelte zum 2:0 (60.). Die Schalkerinnen ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und kamen nur fünf Minuten später zum verdienten Anschlusstreffer: Nach Vorlage der eingewechselten Natalie Bollmann traf Salic zum 1:2 (65.). In der 70. Minute hatte der S04 die große Chance zum Ausgleich. Dallmann spielte auf rechts zu Jolina Opladen, die in der Mitte Vogel fand – doch erneut war Hoffmann zur Stelle. Statt des möglichen 2:2 stellte Dortmund den alten Abstand wieder her. Mandy Reinhardt traf in der 74. Minute per Flachschuss zum 3:1. Schalke blieb aber weiter gefährlich: In der 77. Minute lief Vogel nach einem langen Ball alleine auf das Tor zu, scheiterte jedoch erneut an Hoffmann. Auch in der Schlussphase drängten die Gäste weiter – unter anderem mit Chancen in der 84. Minute sowie nach einem Eckball in der Nachspielzeit, die jedoch zu ungefährlich blieben. Erst kurz vor dem Abpfiff gelang Schalke noch einmal der Anschluss und Opladen traf zum 2:3.
„Wir haben unnötig verloren, vor allem wegen einer sehr schwachen ersten Hälfte, in der wir nicht ins Spiel gefunden haben, zu langsam waren und kaum in die Zweikämpfe gekommen sind. Dadurch konnte Dortmund sein System gegen uns durchbringen. Nach dem 0:1 zur Pause haben wir uns deutlich gesteigert und waren in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft. Trotz unglücklicher Entscheidungen haben wir Moral gezeigt, uns zurückgekämpft und waren nah am Ausgleich. Die Gegentore dürfen so nicht fallen, das müssen wir besser verteidigen. Insgesamt nehme ich aber die starke Reaktion und den Willen der Mannschaft als positive Aspekte mit. Wir bleiben oben dran, richten den Fokus nach vorne und gehen mit klarem Ziel ins Pokalhalbfinale gegen Gütersloh“, so Chef-Trainer Stefan Colmsee nach der Partie.
Am kommenden Mittwoch (1.4.) geht es für Team I im Kreispokalhalbfinale weiter: Um 19.15 Uhr trifft die Mannschaft im Olymp Sport Park in Herne auf die SpVgg Horsthausen. Am Ostermontag (6.4.) steht dann das Halbfinale im Westfalenpokal an. Um 14 Uhr tritt das Colmsee-Team beim Regionalligisten FSV Gütersloh in der Tönnies Arena an.









































