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·5. Januar 2026
Testspiel des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit deutlichen Worten zur Einstellung – das Team gibt die Antwort

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Simon Bartsch
5 Januar, 2026
Im Testspiel gegen Lugano gab es einen Sieg für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok findet dennoch deutliche Worte. Allerdings war der Trainer mit den ersten Tagen des Trainingslagers nicht gänzlich zufrieden.

Lukas Kwasniok im Training des 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)



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So richtig glücklich wirkte Lukas Kwasniok nach dem 2:1-Erfolg über Lugano nicht. Das Spiel hatte den Coach zwar schon zufrieden gestellt, die Tage zuvor dann eher nicht. „Ich bin da ehrlich. Die ersten zwei, drei Tage hat da schon ein Quäntchen gefehlt“, sagte der Trainer nach dem Duell in La Nucia. „Es ist ein wichtiges Spiel am Samstag und da gab es schon den Hinweis, Fußball auch zu arbeiten.“ Am Sonntagabend hatte der Coach also deutliche Worte gefunden. „Du kannst deinen Job erledigen, oder du kannst ihn mit Hingabe erledigen. Ich glaube, wir tun gut daran, das vom ersten Tag zu tun“, sagte der Trainer. Die Anspannung ist verständlich. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie muss der FC schnell die Wende herbeiführen. Gerade am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Nur eine Woche später steht mit dem 1. FSV Mainz noch ein weiteres Duell gegen einen direkten Konkurrenten an. Ohne die gewünschte Hingabe und Gier ist dann nicht viel zu holen. Er habe gewartet, ob dieser Impuls „von innen heraus“ aus der Mannschaft komme. Doch der Trainer wartete vergeblich. „Ich habe gestern Abend ein bisschen länger zur Mannschaft gesprochen und darauf hingewiesen, worum es für den 1. FC Köln in der Bundesliga geht – nämlich den Klassenerhalt. Da gehören eine Gier, eine Hingabe, eine Energiebereitschaft in jeder Trainingseinheit dazu.“ Und ganz offensichtlich hat der Trainer die richtigen Worte gefunden. „Ich habe kein Zuckerschlecken erwartet, sondern eine gute Haltung, viel Kommunikation und Bereitschaft in der Arbeit gegen den Ball. Das haben die Jungs gemacht, deswegen bin ich unter dem Strich zufrieden.“
Und der Kölner Coach hofft, dass diese Haltung nun auch untereinander weitergegeben wird. „Ich will, dass das aus der Mannschaft kommt und nicht auf Ansagen des Trainers gehofft wird“, sagte Kwasniok und deutete darauf hin, dass er in einem vollen Stadion nämlich nicht zu hören sei. Ein Lächeln rang dagegen Luganos Trainer Mattia Croci-Torti dem Kölner Coach ab, der mit seinen Schimpftiraden für Unterhaltung sorgte. „Hätte man nur ihn beobachtet, wäre das wahrscheinlich interessanter gewesen als das Spiel“, sagte Kwasniok schmunzelnd. „Das war süffisant und unterhaltsam – wir haben kostenlos eine Show geboten bekommen.“









































