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·28. Mai 2026

Thierry Henry war Spieler-Favorit für die Übernahme einer bekannten Mannschaft

Artikelbild:Thierry Henry war Spieler-Favorit für die Übernahme einer bekannten Mannschaft

Die belgische Nationalmannschaft hätte nach der WM in Katar eine völlig andere Richtung einschlagen können. Romelu Lukaku verriet, dass die Kabine ihren eigenen Kandidaten für das Amt des Nationaltrainers hatte und stark auf einen großen Schritt des Verbands hoffte.

Thierry Henry war der Kandidat Nummer eins für die belgische Kabine

Thierry Henry wurde nie Nationaltrainer der belgischen Nationalmannschaft, doch wie sich herausstellt, hofften viele Spieler genau auf ein solches Szenario. Die Hintergründe enthüllte Romelu Lukaku im Gespräch mit „La Dernière Heure“.


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Nach dem Abschied von Roberto Martínez setzte der belgische Verband auf Domenico Tedesco. Innerhalb der Mannschaft waren die Erwartungen jedoch völlig anders. Die Spieler sollen sich für Henry ausgesprochen haben, der zuvor als Assistent bei der Nationalmannschaft gearbeitet hatte und die Kabine gut kannte.

„Nach dem Remis gegen Kroatien sagten alle: Henry ist derjenige, den wir brauchen. Er würde uns für unsere Fehler zur Verantwortung ziehen. Wenn man auf höchstem Niveau spielen will, braucht man keine Leute, die einem nur das Ego streicheln“, gab Lukaku zu.

Der Napoli-Stürmer verbarg auch seine Enttäuschung über Tedesco nicht. Seiner Meinung nach waren die Probleme der Nationalmannschaft bereits während der EURO 2024 sichtbar.

Lukaku bewertete Tedescos Amtszeit scharf

Der Belgier betonte, dass ein Teil der Spieler von Beginn an Zweifel an den taktischen Ideen des neuen Nationaltrainers hatte.

„Es gab einen taktischen Plan, der einfach nicht funktionieren konnte. Als Spieler spürt man das. Viele junge Spieler wussten es ebenfalls, hatten aber Angst, sich zu äußern“, sagte er.

Lukaku verglich auch die Atmosphäre aus der Zeit von Roberto Martínez mit dem, was später in der Nationalmannschaft geschah. Wie er zugab, gingen die Belgier früher mit voller Überzeugung von ihrer Stärke auf den Platz.

„Unter Martínez fragten wir uns vor den Spielen, wie viele Tore wir heute schießen würden. Wir gewannen 3:0, 5:0 oder 8:1. Danach änderte sich plötzlich alles“, fügte er hinzu.

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