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·30. August 2026
Thijs Dallinga dreht das Spiel, aber Marvin Schwäbe hält den FC überhaupt erst im Spiel

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Simon Bartsch
30 August, 2026
Thijs Dallinga avancierte zum Matchwinner der Geißböcke, dabei hatte Marvin Schwäbe ebenfalls einen großen Anteil. Der FC bezwingt Hoffenheim, auch aufgrund des Kölner Keepers.
Marvin Schwäbe nach dem Spiel gegen Hoffenheim
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Emotional gipfelte das Spiel der Geißböcke gegen die TSG erst in den letzten Minuten. Schon ein Remis gegen den Europa-League-Teilnehmer hätten vor dem Spiel vermutlich viele Fans unterschrieben. Nach doppeltem Rückstand war der Treffer zum 2:2 eine Art Erlösung. Doch es sollte noch besser kommen. Der Niederländer war genau zehn Minuten später erneut zur Stelle traf zum 3:2 und entschied mit seinem Doppelpack die Begegnung. Ehre, wem Ehre gebührt. Noch nie hat zuvor eine Neuverpflichtung beim Bundesliga-Debüt doppelt getroffen. Dallings bescherte der Kölnern damit einen starken Saisonauftakt. „Thijs ist ein super Junge. Vom ersten Tag an hat er perfekt reingepasst. Er hat Qualitäten in der Box, das merkt man direkt“, sagte wiederum Said El Mala, der noch den ersten Rückstand ziemlich cool ausgeglichen hatte, doch das 1:2 ließ nicht lange auf sich warten.
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Dass der FC aber erst einmal zurück im Spiel war und dort auch bleib, war eben nicht nur El Mala zu verdanken. Denn nur wenige Minuten nach dem Ausgleich hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Jahmai Simpson-Pusey kam einen Schritt zu spät gegen Bambasé Conté. Schiedsrichter Florian Badstübner entschied auf Elfmeter. Eine harte, aber dann doch auch vertretbare Entscheidung. TSG-Talent Max Moerstedt trat an und scheiterte. Dabei war der Elfmeter durchaus hart und einigermaßen platziert geschossen. Doch Schwäbe parierte stark. Noch im ersten Abschnitt hätte der Keeper an einem guten Tag möglicherweise den Rückstand vermeiden können. Adam Daghim hatte aus 18 Metern eine Lücke neben dem Pfosten gefunden, der Kölner Keeper kam nicht mehr ran. „Der Schuss war nicht unbedingt fest und hart. Es standen aber zehn Leute davor und dazwischen. Deswegen habe ich es nicht so ganz einfach gesehen. Schade“, sagte der Torhüter.
Ansonsten machte Schwäbe bis zum gehaltenen Elfmeter aber einen sehr routinierten Eindruck – wenn auch weitere Chancen eher Mangelware blieben. Dann der große Auftritt gegen Moerstedt. „Wir haben es im Torwart-Trainer-Team gut analysiert“, sagte Schwäbe. „Es ist immer schön, wenn sowas dann aufgeht. Man weiß aber natürlich nie, wer schießt.“ Dieses Mal schoss Moerstedt. „Da muss man Marvin einfach ein riesen Kompliment machen. Nicht nur der gehaltene Elfmeter, sondern einfach auch insgesamt“, sagte Thomas Kessler. „Er hat auch die ein oder andere brenzlige Situation entschärft.“ So nur wenige Minuten nach dem Strafstoß, als der Keeper im Eins-gegen-eins ebenfalls Sieger gegen den Strafstoß-Schützen blieb. Und da Dallinga mit seinem Doppelpack das Spiel am Ende in drei Punkte umwandelte, wurde der zweite Gegentreffer kein großes Thema mehr. Schwäbe war bei diesem ohnehin machtlos.
Der Keeper hat Timo Horn bei den Geißböcken als die Nummer eins abgelöst. Horn verlor seinen Stammplatz und verließ die Geißböcke später. Zwischenzeitlich hatte Jonas Urbig den Routinier aus dem Tor verdrängt. Doch mittlerweile ist Schwäbe wieder unumstritten.
In dieser Saison ist Marvin Schwäbe auch im Pokal die Nummer eins. In der vergangenen Spielzeit stand im Cup Ron-Robert Zieler zwischen den Pfosten.
Nein! Es gab zwar durchaus Gerüchte um Marvin Schwäbe. Aber ein Abschied war eigentlich nie ein realistisches Szenario. Die Spekulationen wurden angeheizt, als es Berichte gab, der Berater hätte Schwäbe auf dem Markt angeboten. Ein übliches Vorgehen.
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