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·30. Juli 2026
Thomas Kessler zur Kaderplanung – Skhiri wohl kein Thema mehr: „Uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich, sondern richtig zu tun“

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Simon Bartsch
30 Juli, 2026
Auch weiterhin ist der FC noch auf der Suche nach neuen Spielern. Eigentlich hatten die Kölner Verantwortlichen gehofft, noch einen Sechser im Trainingslager begrüßen zu können. Das wird nun nicht mehr der Fall sein. Aber es soll noch weitere Neuverpflichtungen geben.
Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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Die Bilanz ist alles andere als im Gleichgewicht. Zwölf Abgänge haben die Geißböcke aktuell zu verzeichnen, auf der Zugangs-Seite sind es gerade einmal fünf. Nicht umsonst suchen die Kaderplaner der Kölner nach weiteren Neuverpflichtungen. Doch aktuell ist die Ausbeute mau. Dass der Kader noch nicht komplett sei, gab FC-Geschäftsführer Thomas Kessler am Donnerstagnachmittag auch zu. „Das haben wir aber auch vorher gesagt, dass wir in der Transferphase jetzt auch einfach ein Stück weit Geduld benötigen“, so der Ex-Keeper der Kölner. „Du hast immer die Möglichkeit, Planpositionen schnellstmöglich zu schließen. Aber uns geht es nicht darum, das schnellstmöglich zu tun, sondern eben richtig zu tun. Da, wo wir die Möglichkeit hatten, wo wir von einem Kandidaten überzeugt waren, haben wir die Situation genutzt, den jetzt auch schon dabei zu haben.“ So wie beispielsweise bei Luka Lochoshvili oder Gideon Mensah. In der Innenverteidigung und auf der Position des Linksverteidigers wurden Baustellen geschlossen, andere bleiben.
„Bei dem einen oder anderen müssen wir einfach ein bisschen mehr Geduld haben“, sagt Kessler. „Der Markt wird sich noch bewegen, der wird sich auch in den kommenden Wochen noch bewegen.“ Gerade auf der Sechs besteht noch Handlungsbedarf. Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder der Name Ellyes Skhiri fiel, hatten die Fans schon auf eine schnelle Entscheidung gehofft. Der FC wollte eigentlich einen weiteren Spieler im Trainingslager präsentieren. Dazu wird es nun natürlich nicht mehr kommen. Und auch die Rückkehr von Skhiri scheint nun wohl vom Tisch zu sein. Das berichtet zumindest der „Kicker“. Nach Informationen des Fachmagazins soll ein Wechsel zurück zum FC „nicht zur Debatte stehen.“ Thomas Kessler wollte den Namen in der Medienrunde am Donnerstag nicht kommentieren. „Ich werde auch nicht über Spieler sprechen, die nicht Spieler bei uns sind“, so der Geschäftsführer, der aber den Versuch etwas „auf der Position zu realisieren“ bestätigte. „Aber wie schon gesagt, ist der Zeitpunkt dafür leider nicht da. Da müssen wir noch ein bisschen Geduld haben“, sagte Kessler. „Natürlich wäre es total schön gewesen, wenn du auf so einer Schlüsselposition auch jemanden dabei gehabt hättest.“
Man habe sich vorher bewusst zusammengesetzt, um die möglichen offenen Positionen, die fehlenden Räume zu benennen. Auf dieser Position wird eben ein Spieler gesucht, der der Mannschaft „mehr Stabilität“ bringe. Und Kessler ist sich sicher, dass es noch Bewegungen geben wird. „Es wird sicherlich noch etwas auf der Zugangsseite passieren. Und ich kann mir auch vorstellen, dass zum Ende der Transferperiode auch nochmal der ein oder andere Kandidat kommen wird und sagen wird, vielleicht sieht er seine Zukunft dann doch auch nicht bei uns.“ Auch darüber wurde schon viel spekuliert. Namen wie Linton Maina oder Luka Waldschmidt wurden bereits spekuliert, Anzeichen für einen Abschied gibt es dort aber nicht. Vor allem Waldschmidt spielt bislang eine sehr gute Vorbereitung, glänzte in den bisherigen Testspielen – wenn auch gegen vermeintlich leichte Gegner.
„Am Ende ist nicht alles was wir tun, ein Wunschkonzert. Wir wissen auch über unsere finanziellen Möglichkeiten“, so Kessler weiter. „Und die sind nun mal, gerade auch im Faktor Zeit, manchmal legitimierend. Wenn ich unmögliche Ressourcen zur Verfügung hätte, dann könntest du auch schon tiefer in die Tasche greifen, um relativ früh da Dinge auch umsetzen. Aber das ist auch kein Beschweren, sondern es ist einfach nur der Markt, so wie er sich bewegt.“ Mit Gideon Mensah und Luka Lochoshvili hat der FC aber bereits zwei Schlüsselpositionen besetzt. Neben der Sechs soll noch ein weiterer Linksverteidiger kommen. „Wir haben das letztes Jahr so ein bisschen polyvalent mit Alessio Castro-Montes abgedeckt. Den planen wir jetzt aber schon klar rechts ein, auch mit dem Wissen, dass er links spielen kann“, sagt der Geschäftsführer. „Und dann schauen wir schon noch, dass wir da noch einen Spieler bekommen, der mit Gideon da auch im Konkurrenzkampf stehen kann.“
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