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·1. März 2026

To-Dos für das Abendspiel: Wie der HSV RB Leipzig knacken kann

Artikelbild:To-Dos für das Abendspiel: Wie der HSV RB Leipzig knacken kann

Am heutigen Sonntagabend spielt der HSV zuhause gegen RB Leipzig (19:30 Uhr, live bei DAZN). Die Rothosen stehen dabei vor einer wichtigen Woche, denn es steht auch noch das Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch auf dem Programm. 

Der Fokus ruht aber vorher zuerst einmal auf dem Leipzig-Spiel. Und hier gibt es, auch wenn die Gäste als Favorit anreisen, durchaus Gründe, optimistisch zu sein. Schließlich blieb der HSV in den letzten Wochen ungeschlagen, holte zudem sieben Punkte aus drei Spielen und hat auch fußballerisch Fortschritte gemacht.


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Zudem ist bei den Leipzigern ein wenig der Wurm drin. Nur drei von neun Spielen haben die Roten Bullen im Kalenderjahr 2026 gewinnen können. Der Druck ist groß, auch weil man keine Mehrfachbelastung durch die Champions League oder einen anderen europäischen Wettbewerb hat. Unter anderem das sorgt für gute Chancen des HSV.

Coup gegen Leipzig: Was der HSV tun muss

Natürlich ergeben sich für die To-Do-Liste des HSV für dieses Spiel einige offensichtliche Aufgaben. Man muss sich nur die letzten Spiele von RB anschauen, um Muster festzustellen. Zunächst einmal geht es darum, worauf der HSV aufpassen muss. Und das ist nahezu logisch: Die Tempodribbler auf der Außenbahn. Spieler wie Yan Diomande, aber auch Antonio Nusa lieben es, mit Tempo ins 1-gegen-1 zu gehen und die Gegner auszuspielen. Dass Brajan Gruda im Winter hinzugeholt wurde und sich in den engen Halbräumen sehr wohl fühlt, kommt erschwerend hinzu. Offensiv kreiert Leipzig eigentlich immer etwas.

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Foto: Getty Images

Bei aller offensiven Laune, die RB auf den Platz bringt, gibt es auch Dinge zu kritisieren. Bei ruhenden Bällen ist RB mitunter anfällig, gerade auch, weil es wenig personelle Kontinuität in der Defensive gibt. Die Hamburger sind gut beraten, viele Eckbälle und Freistöße herauszuholen, um genau diese Schwäche zu nutzen. Das Umschaltverhalten bei Leipzig ist auch nicht ideal abgestimmt im Moment. Gerade gegen Dortmund spielte man zuletzt selbst bei 2:0-Führung sehr riskant und teilweise naiv, ging im Offensivdrittel zu viel Risiko und war dann nicht konsequent in der Umschaltbewegung. Der HSV wird Konterchancen bekommen, muss hier die Präzision hochhalten.

Außerdem ist auffällig, dass Leipzig den offenen Schlagabtausch oftmals auch selbst provoziert. Ein Beispiel: Gegen den BVB führte man mit 2:1, wechselte Xaver Schlager, der angeschlagen war, aus – und brachte in persona Nusa einen Offensivspieler. Das Ergebnis: Die ohnehin schon kaum vorhandene Kontrolle ging komplett verloren. Es ging stattdessen hin und her. Das war nicht Sinn der Sache. Und das war ein Fehler, der sich in dieser Saison schon wiederholt gezeigt hat. Leipzig fehlt der Lerneffekt in solchen Situationen und dem Team fehlt darüber hinaus die Grundstabilität, um Führungen über die Bühne zu bringen.

Heißt für den HSV, dass selbst im Falle eines Rückstandes noch alles möglich ist. Es wird vieles von der Konsequenz der eigenen Offensivaktionen abhängig sein. Ist der HSV einigermaßen effizient und vermeidet eine Vielzahl an individuellen Patzern, dann stehen die Chancen, mindestens einen Zähler gegen RB mitzunehmen, wirklich gut.

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