Borussia Dortmund
·19. Februar 2026
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AusgangslageMit dem Rückenwind aus zuletzt sechs Bundesliga-Siegen sowie dem 2:0-Heimerfolg unter der Woche gegen Atalanta Bergamo in der UEFA Champions League tritt Borussia Dortmund die Reise nach Sachsen an. Auch auswärts lief es zuletzt gut: Keines der jüngsten sieben Bundesliga-Gastspiele ging verloren, vier davon gewann Schwarzgelb. „Wir sind im Moment gut drauf, das nimmt jeder wahr. Wir wollen diesen Schwung mit nach Leipzig nehmen und wollen dort natürlich auch die drei Punkte holen“, sagt BVB-Trainer Niko Kovac.
In der Tabelle liegen die Borussen aktuell elf Punkte vor dem kommenden Gegner und können am Samstag den Vorsprung auf einen Konkurrenten im Kampf um die Champions-League-Plätze vergrößern. „Es geht ins letzte Drittel der Saison, das ist Crunchtime“, so Kovac. „Das merken wir schon, weil es K.o.-Spiele in der Champions League sind. Auch in der Bundesliga geht es um viel, denn viele Mannschaften wollen in die Champions League kommen, einige Mannschaften wollen nicht absteigen.“ Mit Blick auf sein eigenes Team erklärt der Trainer: „Die Entwicklung der Mannschaft ist sehr positiv. Wir sind auf einem guten Weg. Das nächste Spiel ist das Wichtigste und das heißt Leipzig am Samstag.“
PersonalDie Ausfallliste ist identisch mit der zum Spiel gegen Bergamo und umfasst weiterhin die vier Innenverteidiger Emre Can, Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Filippo Mane. Schlotterbeck war am Donnerstag zwar schon wieder auf dem Platz, „er fühlt sich auch gut“, so Kovac, der aber auch erklärt: „Wir wollen kein zu hohes Risiko gehen. Man muss Geduld mitbringen.“ So könnte sich die nächste Chance für Nachwuchsspieler Luca Reggiani ergeben. Nach einem einminütigen Kurzeinsatz gegen Wolfsburg, einer Halbzeit gegen Mainz und einem Einsatz über 90 Minuten gegen Bergamo lobt Kovac den 18-Jährigen: „Sicherlich hat er zwei richtig gute Spiele gemacht. Er ist körperlich fit, er hat das Spiel sehr gut verkraftet. Wir werden aber auch aufpassen müssen, dass wir ihn nicht verheizen. Wir müssen gucken, wie wir die Einsätze dosieren.“
GegnerIn den vergangenen Wochen gewannen die Leipziger nur eines ihrer fünf Pflichtspiele, schieden aus dem DFB-Pokal aus und rutschten aus den Champions-League-Plätzen: Mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenvierten Stuttgart liegen die Sachsen auf Rang fünf. Dennoch betont Kovac: „Leipzig hat eine sehr gute Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Sie haben gegen Bayern sowohl im Rückspiel als auch im Pokal gezeigt, dass sie nah dran waren. Wir unterschätzen diesen Gegner trotz der letzten Ergebnisse nicht.“ Ein möglicher Vorteil: Leipzig ist in dieser Saison aktuell nicht international vertreten und muss nur am Wochenende um Punkte kämpfen. „Sie können alles genau vorbereiten, sie haben die nötige Frische, sie haben auch viele gesunde Spieler“, so Kovac. „Deswegen werden wir uns auch dort hundertprozentig strecken müssen.“
WiedersehenDortmunds Daniel Svensson und Leipzigs Conrad Harder kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FC Nordsjaelland. Der Schwede Svensson wechselte 2020 in die Jugend des dänischen Erstligisten, der Däne Harder war 2019 schon gekommen. Beide schafften den Sprung zu den Profis und standen in 36 Spielen der ersten Mannschaft gemeinsam auf dem Platz. Während Svensson in der Abwehr zu Hause ist, ist Harder fürs Toreschießen zuständig. 2024 trennten sich die Wege: Während Harder zu Sporting nach Lissabon wechselte und ein Jahr später nach Leipzig kam, schloss sich Svensson Anfang 2025 dem BVB an.Christina Reinke









































