RB Leipzig
·14. Mai 2026
Tore für den Rekord – und die Wette

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·14. Mai 2026

Der letzte öffentliche Trainingsvormittag der Saison hatte alles, was ein guter Cottaweg-Tag braucht: 1.400 Fans, Autogramme, Fotos – und einen Rômulo, der vor Freiburg noch nicht fertig ist. Denn für unsere Nummer 40 geht es am Samstag nicht nur um den möglichen Punkterekord mit RBL. Es geht auch um eine private Wette, die er unbedingt noch gewinnen will.
Nach der Einheit sprach der Brasilianer über seine erste Saison in Leipzig, die Rückkehr in die Champions League und das Ziel, im Breisgau noch einmal Geschichte zu schreiben.
Neun Monate ist Rômulo nun in Leipzig. Neun Monate voller neuer Eindrücke, neuer Gegenspieler, neuer Abläufe – und einer Bundesliga, in der jeder Meter zählt. Für den brasilianischen Stürmer war es ein Jahr des Ankommens, aber auch eines, das ihm schon jetzt viel gegeben hat.
„Ich bin sehr glücklich – sowohl mit meiner eigenen als auch mit der Leistung des Teams“, sagt Rômulo.
Dass nicht alles sofort selbstverständlich lief, gehört für ihn dazu. Neue Liga, neues Tempo, neue Anforderungen. Rômulo ordnet das ohne Ausrede ein: „Das ist normal, ich bin noch jung. Ich bin neu in dieser Liga. Ich muss mich schnell anpassen.“
Genau das nimmt er mit in den Sommer: die Erfahrung aus seinem ersten Bundesliga-Jahr, die Tore, die Vorlagen, die engen Spiele – und das Gefühl, dass da noch mehr kommen kann.

Ein Ziel hat sich Rômulo in seiner ersten Saison bereits erfüllt: In der kommenden Spielzeit wartet die Champions League. Für ihn ist das kein gewöhnlicher Wettbewerb, sondern ein Traum, den viele brasilianische Spieler schon als Kinder im Kopf haben.
„Ich glaube, brasilianische Spieler haben zwei Träume: für die Nationalmannschaft und in der Champions League zu spielen. Jetzt ist einer wahr geworden. Vielleicht wird in Zukunft auch der andere wahr.“
Dass seine Familie kurz nach dem St.-Pauli-Spiel direkt wissen wollte, wann das erste Champions-League-Spiel steigt, erzählt viel über die Bedeutung dieses Moments. Rômulos Debüt in der Königsklasse wollen sie sehen. Natürlich.
Mit neun Toren und vier Vorlagen hat unsere Nummer 40 selbst kräftig daran mitgearbeitet, dass RBL wieder auf dieser Bühne steht.

Die Champions League ist gebucht, Platz drei gesichert – doch Freiburg wird für RBL kein lockerer Saisonabschluss. Mit einem Sieg im Breisgau würden die Roten Bullen auf 68 Punkte springen. So viele holte RB Leipzig noch nie in einer Bundesliga-Saison.
Der bisherige Bestwert stammt aus der Spielzeit 2016/17, als RBL als Aufsteiger die Liga aufmischte und mit 67 Punkten Vizemeister wurde. Jetzt kann die aktuelle Mannschaft diese Marke übertreffen.
Rômulo weiß, was am Samstag möglich ist: „Das ist für uns sehr wichtig, denn wir können RBL-Geschichte schreiben. Wir können die Ersten sein, die 68 Punkte holen. Das ist nicht nur für Marcel Schäfer wichtig, sondern für die Mannschaft.“
Der Geschäftsführer Sport ließ keinen Zweifel daran, wie sehr ihn dieses Ziel reizt. Auf die Chance, die historische Bestmarke zu knacken, sagte Marcel Schäfer: „Da bin ich ganz, ganz scharf drauf. Ich will unbedingt, dass wir den Punkterekord erreichen.“

Für Rômulo selbst geht es in Freiburg auch noch um eine kleine private Geschichte. Mit seiner Frau hat er vor der Saison gewettet, wie viele Tore er in seinem ersten Jahr im RBL-Trikot erzielen würde. Die genaue Zahl? Verrät er nicht.
Nur so viel sagt er mit einem Lächeln: „Ich brauche noch ein paar Tore, um zu gewinnen. Aber ich habe noch ein Spiel vor mir. Vielleicht schaffe ich es ja.“
Verliert Rômulo, wartet ein Geschenk für seine Frau. Gewinnt er, gibt es eines für ihn. Aus RBL-Sicht wäre die schönste Variante ziemlich klar: Rômulo trifft, RBL gewinnt – und am Ende steht eine Saison, die mit 68 Punkten in die Clubgeschichte eingeht.

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