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·4. Januar 2026

Torreich ins neue Jahr: Real Madrid kann es auch ohne Mbappé

Artikelbild:Torreich ins neue Jahr: Real Madrid kann es auch ohne Mbappé
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Gonzalo García hatte einen maßgeblichen Anteil am Heimsieg – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

Weiterhin vier Punkte hinter FC Barcelona

MADRID. Ein neues Kalenderjahr ruft immer neue Hoffnungen hervor – und das hat man Real Madrid am Sonntagnachmittag durchaus angesehen. Die Königlichen mussten und haben geliefert: Nachdem der FC Barcelona die Differenz am Samstag dank des 2:0 im Derby gegen Espanyol auf sieben Punkte hatte anwachsen lassen, konnten sie mit einem 5:1 gegen Betis wieder auf vier verkürzen. Die Art und Weise an diesem 18. Spieltag: über weite Strecken überzeugend.


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Xabi Alonsos Ensemble legte in Anwesenheit der 75.190 Zuschauer energisch los, vermittelte den zielstrebigen Eindruck, etwas vorzuhaben. Real sammelte Abschlüsse, dominierte den Ballbesitz – und belohnte sich gegen Mitte der ersten Halbzeit. Über einen Standard fiel das verdiente 1:0: Rodrygo Goes schlug einen Freistoß von der linken Seite hinein, am zweiten Pfosten setzte sich Gonzalo García von seinem Bewacher Ricardo Rodríguez ab und beförderte das Spielgerät mit einem Kopfball ins lange Eck (20.).

Die Blancos blieben auch bis zur Halbzeitpause die kontrollierende Mannschaft, ließen angesichts der erst einmal gestillten Notwendigkeit eines Treffers aber nach. Tatsächlich war das Gonzalo-Tor auf beiden Seiten der einzige direkte Torschuss in den ersten 45 Minuten. Eine Top-Chance auf das 2:0 vor dem Seitenwechsel blieb aus.

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Gonzalo García köpfte das 1:0 – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

Gonzalo García schnürt Dreierpack

Irre: Auch der insgesamte zweite Torschuss zappelte am Ende im Netz! Und wieder jubelte der Favorit dank Gonzalo. Federico Valverde bediente den Angreifer mit einem hohen Pass, woraufhin dieser den Ball halbrechts vor dem Strafraum seelenruhig mit der Brust annehmen und ihn mit einer satten Direktabnahme im unteren linken Eck einschlagen ließ (50.). Die Vorentscheidung.

Und für die Entscheidung sorgte wenig später ein Abwehrspieler: Raúl Asencio. Der Innenverteidiger verwertete eine Eckball-Hereingabe von Rodrygo per Kopfball zum 3:0, wurde ebenfalls nicht gut genug bewacht (56.). In seinem 64. Pflichtspiel für die Merengues gelang der Nummer 17 damit der erste Treffer.

Der Wermutstropfen des Tages: ohne Gegentor ging es mal wieder nicht. Nach einem Pass in die Nahtstelle, an den kein Real-Verteidiger herankam, netzte Cucho Hernández ein (66.). Er ließ Thibaut Courtois zweimal aussteigen, zuvor hatte Giovani Lo Celsos mit einer Freistoß-Hereingabe den Pfosten getroffen (62.) – nach dem Anschluss wiederum Rodrigo Riquelme (76.).

Real wackelte für ein paar Minuten, es brannte aber nicht mehr ernsthaft etwas an. Stattdessen beförderte Gonzalo das Runde auch noch ein drittes Mal ins Eckige. Antonio Rüdiger bediente den eingewechselten Arda Güler mit einem langen Pass, dessen flache Hereingabe beförderte er dann mit der Hacke hinter die Linie (82.). Der Schlusspunkt gebührte dem eingewechselten Fran García in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz nach einer Hereingabe von Valverde (90.+3).

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Asencio feierte seine Tor-Premiere – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

LaLiga erst am 17. Januar wieder

Geht es gegen Atlético jetzt ähnlich gut weiter? Das 3:0 gegen die Andalusier, die ohne den verletzten Isco antraten, war die Generalprobe vor dem Derby im Rahmen des Halbfinals der Supercopa de España am Donnerstag im saudischen Dschidda (20 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker). Nach dem möglichen Einzug ins Finale (11. Januar, 20 Uhr) und dem Achtelfinale der Copa del Rey am 13. oder 14. Januar sind die Königlichen in LaLiga wieder am 17. Januar (14 Uhr) im Einsatz – dann Zuhause gegen die UD Levante.

Real Madrid: Die Aufstellung gegen Betis

Stürmer García vertrat den verletzten Kylian Mbappé erwartungsgemäß in der Doppelspitze, die er mit Vinícius Júnior bildete. Die Madrilenen agierten einmal mehr vornehmlich im 4-4-2 mit Rodrygo und Jude Bellingham auf den Seiten. Für Arda Güler fand sich kein Platz in der Startelf, stattdessen kam Eduardo Camavinga zentral neben Aurélien Tchouaméni zum Einsatz.

  1. So spielte Real Madrid: Courtois – Valverde, Asencio, Rüdiger (89. Mendy), Carreras – Rodrygo (77. Güler), Camavinga, Tchoauméni (81. Ceballos), Bellingham – Gonzalo (88. F. García), Vinícius (77. Mastantuono).
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Rodrygo startete erneut als Rechtsaußen – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

Real Madrid – Betis: Wichtigste Daten

  • Tore: 5:1
  • xG: 2,98:0,98
  • Schüsse gesamt: 19:13
  • Torschüsse: 9:5
  • Schüsse neben das Tor: 5:6
  • Geblockte Schüsse: 5:2
  • Ballbesitz in Prozent: 61:39
  • Fouls: 10:12
  • Gelbe Karten: 1:1
  • Rote Karten: 0:0



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