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·22. Februar 2026

Torreicher Heimsieg: VfB Stuttgart festigt Tabellenspitze

Artikelbild: Torreicher Heimsieg: VfB Stuttgart festigt Tabellenspitze

Der VfB Stuttgart hat mit dem achten Spiel in Folge ohne Niederlage die Tabellenführung in der 2. Frauen-Bundesliga behauptet. Das torreiche 4:3 (1:1) am 18. Spieltag gegen die zuletzt formstarke zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt war für das Team von Trainer Heiko Gerber der fünfte Sieg in diesem Zeitraum.

Den ersten Stuttgarter Treffer durch Rosa Rückert (15.) konnte Mira Arouna (20.) für die Eintracht, die zuvor vier Siege in Serie eingefahren hatte, zunächst noch ausgleichen. Nicole Billa (50./53.) mit ihren Saisontreffern 14 und 15 sowie Fabienne Dongus (61.) legten für den VfB den Grundstein für den Erfolg. Für die Frankfurterinnen hatte Kerstin Bogenschütz (60.) zum zwischenzeitlichen 3:2 getroffen.


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In der Schlussphase wurde es aber noch einmal spannend. Nach einem Ballverlust im Strafraum kassierte VfB-Torhüterin Kiara Beck wegen einer Notbremse die Rote Karte (90.+6). Weil die Stuttgarterinnen nicht mehr wechseln konnten, rückte Feldspielerin Julia Glaser zwischen die Pfosten. Kerstin Bogenschütz (90.+8, Foulelfmeter) markierte ihren zweiten Treffer des Tages. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Sand und Meppen bleiben dran

Mit weiterhin nur einem Punkt Rückstand bleibt der SC Sand nach dem 3:0 (2:0) gegen den FC Ingolstadt 04 der erste Verfolger der Stuttgarterinnen. Pija Reininger (12.) und Leni Fischer (25.) leiteten den dritten Sieg aus den zurückliegenden vier Begegnungen ein. Das Tor zum Endstand ging auf das Konto von Kim Schneider (82.). Für die Ingolstädterinnen stehen somit sechs Punkte aus den vier Spielen seit der Winterpause zu Buche. Das Polster auf die Gefahrenzone der Liga beträgt komfortable zehn Zähler.

Im zweiten Anlauf hat es für den SV Meppen mit dem ersten Heimsieg im Jahr 2026 geklappt. Die Emsländerinnen behaupteten sich 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach. Damit ist ein Aufstiegsplatz für den SVM weiterhin zwei Punkte entfernt. Bis zur Tabellenspitze fehlen unverändert drei Zähler. Für den einzigen Treffer gegen die abstiegsbedrohten Mönchengladbacherinnen, die ihre siebte Niederlage in Serie kassierten, war Chantal Schouwstra (6.) verantwortlich. Die Borussia bleibt Tabellenvorletzter.

Mainz beendet Sieglos-Serie

Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 ist zurück in der Spur. Nach vier Partien ohne Sieg und ohne eigenen Treffer setzte sich das viertplatzierte Team von Trainer Takashi Yamashita gegen die SG 99 Andernach 5:2 (2:1) durch. Chiara Bouziane (8./34.) brachte die Gastgeberinnen vermeintlich komfortabel in Führung. Andernach meldete sich aber durch Treffer von Vanessa Zilligen (45.+1, Handelfmeter) und Maren Weingarz (67.) noch einmal zurück. Dank der Treffer von Emma Junold (70.) und Vital Kats (77./85.) gingen die Mainzerinnen dennoch mit der vollen Punktausbeute vom Feld.

Nach jahresübergreifend drei Niederlagen in Serie fuhr der 1. FFC Turbine Potsdam wieder etwas Zählbares ein. Der sechsmalige Deutsche Meister holte vor 1007 Zuschauer*innen im Wattenscheider Lohrheidestadion ein 0:0 beim VfL Bochum. Die Gastgeberinnen sind nun seit fünf Partien unbesiegt und holten dabei elf von 15 möglichen Punkten. Ein Aufstiegsplatz ist für das Team von Trainerin Kyra Malinowski dennoch schon zehn Zähler entfernt.

Bayern II setzt sich unten ab

Die zweite Mannschaft des FC Bayern München setzte sich weiter von den Abstiegsrängen ab. Die Gefahrenzone ist nach dem 6:1 (2:0) gegen Schlusslicht VfR Schwarz-Weiß Warbeyen nun sieben Punkte entfernt. Die von Clara Choisy (23.) erzielte Führung baute Elira Terakaj (45.+3/57./64., Foulelfmeter) mit einem Dreierpack weiter aus. Mit Luzie Zähringer (66./87.) konnte sich eine weitere FCB-Spielerin zumindest zweimal in die Liste der Torschützinnen eintragen. Zwischenzeitlich traf auch Warbeyens Moisa Verkuijl (75.).

Der FC Viktoria Berlin erzielte seine ersten Treffer im Jahr 2026 und sicherte sich somit auch den ersten Dreier nach der Winterpause. Die Berlinerinnen gewannen 3:1 (1:0) bei der abstiegsbedrohten zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg. Ein Eigentor von Anastasia Harting (18., Eigentor) brachte Viktoria auf Kurs. Berlins Sarah Stöckmann verpasste es mit einem über das Tor geschossenen Foulelfmeter (32.) zunächst, den Vorsprung auszubauen. Ihre Mitspielerin Anna Höfker scheiterte später auch noch mit einem Handelfmeter an Wolfsburgs Torhüterin Christina Schönwetter (54.). Den Abpraller nutzte aber Kapitänin Nina Ehegötz (55.) an ihrem 29. Geburtstag zum 2:0. Den dritten Wolfsburger Gegentreffer durch ein Eigentor von Jasmin Zimmermann (80.) beantwortete Weronika Arasniewicz (81.) direkt mit dem 1:3. Dabei blieb es bis zum Schluss. Der VfL bleibt auf einem Abstiegsplatz.

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