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·22. Februar 2026

"Totalversagen": Beim BTSV fliegen nach der 1:3-Pleite die Fetzen

Artikelbild:"Totalversagen": Beim BTSV fliegen nach der 1:3-Pleite die Fetzen

Mit 1:3 unterliegt Eintracht Braunschweig bei der SV Elversberg und legt dabei einen phasenweise blutleeren Auftritt hin, den Torhüter Ron-Thorben Hoffmann hinterher als "Totalversagen" deklariert. Aber auch Cheftrainer Heiner Backhaus findet deutliche Worte und geht insbesondere mit einem Debütanten hart ins Gericht.

Deutliche Worte von Torhüter Hoffmann

Es war jetzt nicht unbedingt mit einem Punktgewinn zu rechnen für die im Abstiegskampf befindliche Braunschweiger Eintracht bei Spitzenteam SV Elversberg, der Auftritt der Niedersachsen am Samstagnachmittag bei der 1:3-Niederlage an der Kaiserlinde gab dann aber doch zu denken. Schon früh gerieten die Löwen durch einen Doppelpack von Lukas Petkov (5./23.) in Rückstand und erweckten trotz des Anschlusstreffers von Aaron Opoku (35.) nie wirklich den Anschein, noch Zählbares mit in die Heimat nehmen zu können. David Mokwa (75.) machte schließlich den Deckel drauf und nur eine Elfmeterparade von Ron-Thorben Hoffmann gegen Carlo Sickinger (90.+4) verhinderte eine noch höhere Pleite.


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"Es war in der ersten Hälfte viel zu wenig. Wir sind in keinen Zweikampf gekommen, hatten gar keinen Zugriff. Das war schon fast ein Totalversagen, das hat sich auch so angefühlt auf dem Feld", wählte eben jener Braunschweiger Keeper nach dem Schlusspfiff gegenüber "Sky" deutliche Worte und betrachtete den knappen Rückstand zur Pause noch als schmeichelhaft. "Der Auftritt war dieses Vereins nicht würdig", so Hoffmann, der von entsprechend dicker Luft in der Halbzeitpause zu berichten wusste: "Wir haben uns drinnen ordentlich die Meinung gegeigt, da musste es dann auch mal krachen."

Backhaus hadert mit Spielerleistungen

Dass zeigte sich auch an der Personalrochade in der Halbzeitpause, denn mit Jovan Mijatovic, Robin Heußer und Fabio Di Michele Sanchez wechselte Cheftrainer Heiner Backhaus gleich drei Akteure aus - ein Novum. "Ich habe noch nie in meinem Leben dreimal zur Pause wechseln müssen", so der Coach, der damit seiner Unzufriedenheit Ausdruck verlieh und ganz klar mit  dem Auftritt seiner Mannen haderte: "Wir haben es taktisch nicht geschafft, das Zentrum zu schließen und waren nicht in der Lage, das umzusetzen, was wir wollten." Entsprechend sah Backhaus letztlich auch "eine verdiente Niederlage für uns."

Sein Fett weg bekam aber auch noch ein Debütant, namentlich Ken Izekor. "Wenn ich als 18-Jähriger zehn Minuten spielen darf in der 2. Liga, dann muss ich hier den Rasen anzünden", sagte der Coach über den jungen Mann, der stattdessen noch den Elfmeter in der Nachspielzeit verschuldete und nun wohl kaum auf weitere Einsatzzeiten in naher Zukunft hoffen kann. Denn Backhaus' Aufgabe sei es nun "erstmal die Jungs um mich herum zu sammeln bei den nächsten Spielen, die wissen, wie wir spielen." Nächster Gegner ist dabei ausgerechnet Konkurrent Preußen Münster. "Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen", so Backhaus.

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