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·24. August 2026

Toulouse – OL (0:2): Von Bidstrup bis Athekame holten einige Pluspunkte

Artikelbild:Toulouse – OL (0:2): Von Bidstrup bis Athekame holten einige Pluspunkte

In einer am Samstagabend komplett umgebauten Startelf hätte OL in Toulouse deutlich untergehen können. Mit etwas Glück auf ihrer Seite nutzten einige Lyoner dennoch die Chance, die ihnen Paulo Fonseca gegeben hatte.

Ohne den unglaublichen Fehlversuch von Tapé hätte das Szenario dieses Spiels am 1. Spieltag der Ligue 1 ganz anders aussehen können. Wie Paulo Fonseca treffend anmerkte, hätte die Bewertung dieser in Toulouse mit (0-2) gewonnenen Partie genau das Gegenteil von dem sein können, was man in den vergangenen zwei Tagen im Lyoner Lager zu hören bekam. Der portugiesische Trainer hätte nach dem schwachen Auftritt in Prag vor zwanzig Tagen noch stärker in die Kritik geraten können. Indem er im Stadium seine Startelf komplett veränderte, ging er ein Risiko ein, und glücklicherweise fiel das nicht auf ihn zurück.

Ohne zu sagen, dass er dadurch gewachsen daraus hervorgeht, kann Paulo Fonseca nach diesem Auftaktsieg von OL in der Liga dennoch die Brust rausstrecken. Während er gleichzeitig das Duell gegen Fenerbahçe vorbereitete, sicherte er in der Ville Rose das Wesentliche. Die drei Punkte, aber auch den Willen zu zeigen, dass er auf alle setzt – und das hätte genauso gut den gegenteiligen Effekt wie am Samstag haben können. Doch mit wenigen Ausnahmen war das Signal seiner Spieler mehr als positiv.


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Bidstrup, der Marathonmann

Auf dem Papier machte die OL-Elf trotz einer gewissen Jugend und eines eklatanten Mangels an Automatismen noch immer eine gute Figur. Dennoch erfüllten die „Erfahrenen“ wie Descamps, Mata und Bidstrup ihre Rolle. Und natürlich wurde besonders auf die Leistung des Dänen geschaut. Als teuerster Neuzugang des Sommers hatte der Mittelfeldspieler wegen eines Knieproblems nur eine verkürzte Vorbereitung. Nach seiner Rückkehr gegen Fenerbahçe am vergangenen Dienstag hatte er in der Viertelstunde in Istanbul bereits gezeigt, dass er ordentlich arbeiten kann. Im Stadium durfte er fast ein ganzes Spiel absolvieren, und seine einmonatige Pause schien ihn nicht zu beeinträchtigen. Während Mathys De Carvalho selbst bei vollem Einsatz wie in Zeitlupe wirkt, war sein älterer Teamkollege ununterbrochen unterwegs.

In Lyons Plan, Toulouse im Zentrum den Raum zu nehmen, war Bidstrup enorm wichtig. 11,8 km abgespult, dazu Läufe mit einer Intensität, die einen schwindelig machen konnte. Auch wenn er selbst meint, „noch nicht bei 100%“ zu sein – was nur logisch ist –, könnte die aufreibende Arbeit des früheren Kapitäns von RB Salzburg OL in manchen Spielen guttun. Auch wenn noch abzuwarten bleibt, wie das in einem OL funktioniert, das mit dem Ball noch dominanter auftritt. Als die Fans auf ein beruhigendes Signal warteten, antwortete Mads Bidstrup auf dem Platz – mit einem Abend, der in der 74. Minute noch schöner hätte werden können. Doch zwischen einem über das Tor gegangenen Schuss und einem übersehenen Zuspiel von Tolisso konnte eben nicht alles perfekt sein.

Athekame, die stille Stärke

Nachdem er für die Play-offs der Champions League spielberechtigt war, gab Zachary Athekame am Samstagabend im Stadium schließlich sein Debüt für OL. Und man kann nicht sagen, dass er sich geschont hätte. Wenn Ainsley Maitland-Niles in den vergangenen zwei Wochen an der Rhône bei seinen Leistungen eine Schippe draufgelegt hat, weiß man ziemlich genau, warum. Er spürt den heißen Atem der Konkurrenz im Nacken, und die Rotation auf der rechten Seite könnte interessant werden, wenn der Engländer sein letztes Vertragsjahr voll erfüllt. In Toulouse zeigte Athekame einen großen Teil seines Profils, das die Scouting-Abteilung überzeugt hatte. Im körperlichen Duell war er gegen seine direkten Gegenspieler Vignolo oder Gboho voll da.

Der Schweizer scheut den Kontakt nicht, und das unterscheidet ihn von dem, was man auf dieser Position zuletzt gesehen hat. Defensiv präsent, brachte der ehemalige Spieler des AC Milan auch offensiv etwas ein. Die Abstimmung mit Boudache muss zwar noch wachsen, doch er zögerte nicht, Überzahl zu schaffen, Situationen einzuleiten oder einen Standard herauszuholen. Für ein erstes Spiel hinterließ Zachary Athekame einen sehr starken Eindruck. Gegen Le Havre am Samstag dürfte er das bestätigen können, während Maitland-Niles in der Champions League sehr wahrscheinlich seinen Platz zurückbekommt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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