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·22. August 2026

Toulouse - OL: Ligue 1 zweitrangig, Fonseca rotiert für Fenerbahçe

Artikelbild:Toulouse - OL: Ligue 1 zweitrangig, Fonseca rotiert für Fenerbahçe

Eingeklemmt zwischen dem Auftakt der Ligue 1 und dem Rückspiel der Champions-League-Play-offs gegen Fenerbahçe geht Olympique Lyonnais die Auswärtsfahrt nach Toulouse mit einer klar gesetzten Priorität an. Nachdem die LFP einer Verlegung nicht zugestimmt hat, bereitet sich Paulo Fonseca darauf vor, seinen Kader zu rotieren, um seine Führungsspieler zu schonen und die durch eine Qualifikation für die C1 generierten Millionen zu sichern.

Während es eigentlich üblich ist, dass vom 1. Spieltag an jeder Punkt zählt, hat OL vor dem Auswärtsspiel auf dem Rasen von Toulouse an diesem Samstag den Kopf woanders. Für die Mannschaft von Paulo Fonseca geht es kurzfristig vor allem um Millionen Euro: Das für Mittwoch angesetzte Rückspiel der C1-Play-offs gegen Fenerbahçe (1:1 im Hinspiel) garantiert dem Klub im Falle einer Qualifikation einen Scheck über mindestens 23 Millionen Euro, ganz zu schweigen von der Bühne, die den Spielern geboten wird. Angesichts eines solchen finanziellen und sportlichen Gewinns wirkt dieses erste nationale Pflichtspiel für die Rhône-Alpes-Mannschaft wie ein echter Stolperstein, zumal längst klar scheint, dass das Rückspiel am kommenden Mittwoch im Groupama Stadium gegen Fenerbahçe bereits das wichtigste Spiel der Saison ist.


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Lyon hätte dieses Terminchaos lieber vermieden. Doch die LFP lehnte Anfang Juli den vom Klub beantragten Aufschub ab, mit der Begründung, ein Spieltag mit einer fehlenden Partie sei für den Sender Ligue 1+ kein gutes Bild. Eine Entscheidung, die sehr schlecht ankommt, zumal PSG und Straßburg im Frühjahr von ähnlichen Anpassungen profitiert hatten. Corentin Tolisso ebenso wie Paulo Fonseca machten aus ihrer Enttäuschung über das, was sie als mangelnde Solidarität im französischen Fußball bezeichnen, kein Geheimnis. Der portugiesische Trainer beklagte dabei eine Führung, die in Zeiten zunehmenden Egoismus nur schwer nachzuvollziehen sei.

Die Führungsspieler schonen, um die Qualifikation für die Champions League abzusichern

Da er sich damit arrangieren muss, wird der Lyoner Trainer nun die Tiefe seiner Bank nutzen, um seine Stammelf zu schonen. Mit einem vollständigen Kader und der Rückkehr von Pavel Sulc kann Fonseca endlich rotieren, vor allem in der Abwehr, wo die Versuchung groß ist, vor dem Kracher am Mittwoch einige Spieler durchatmen zu lassen. Spieler wie Malick Fofana oder Ernest Nuamah, die gerade erst von langen Verletzungen zurückgekehrt sind, werden nicht unnötig einem Rhythmus von drei Startelfeinsätzen in acht Tagen ausgesetzt, da das Trainerteam lieber auf frische Profile setzt.

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Die Entscheidungen des Trainers zeigten sich übrigens bereits bei der Bekanntgabe des Kaders am Freitagabend. Die vier Abwehrspieler, die im Hinspiel in Istanbul aufliefen, bekamen eine Pause, allen voran Moussa Niakhaté, der am Knöchel angeschlagen ist und geschont wird. Spieler wie Mads Bidstrup oder Zach Athekame bekommen im Stadium die Gelegenheit, sich Einsatzminuten zu verdienen. OL geht in Toulouse ganz bewusst das Risiko ein, an seinem Gerüst zu rütteln, in der Überzeugung, dass sich die wahre Saison vier Tage später auf dem finanziellen und sportlichen Spielfeld der Champions League entscheiden wird.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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