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·3. Juli 2026
Trabzonspor-Solidaritätswelle mit der Kampagne „61.000 Trikots“ – Olaigbe verlässt Verein Richtung Schweiz

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·3. Juli 2026

Die Vorbereitungen auf die anstehende Spielzeit laufen beim Traditionsklub von der Schwarzmeerküste Trabzonspor mit hohem Tempo an und werden von einer beispiellosen Welle der Unterstützung aus der eigenen Anhängerschaft begleitet. Der Vorsitzende der Trabzonlular-Föderation, Ismail Turgut Öksüz, hat eine groß angelegte Solidaritätskampagne unter dem ambitionierten Motto „61.000 Trikots – Ein Herz für Trabzonspor“ offiziell ins Leben gerufen. Mit dieser konzertierten Aktion soll der Verein in einer wirtschaftlich entscheidenden Phase sowohl finanziell als auch ideell gestärkt werden, um die ehrgeizigen Ziele der Vereinsführung im Schulterschluss mit den treuen Fans zu realisieren.
Die Vereinsführung hat in den vergangenen Monaten einen wirtschaftlichen Sanierungskurs absolviert, der nun durch die Fanbasis vergoldet werden soll. Der Föderationschef begründete die Initiative mit der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für das sportliche Aushängeschild der Region. Laut einem aktuellen Bericht von TRT Spor lobte er die unermüdlichen Anstrengungen der Führungsetage. „Trabzonspor ist nicht nur ein Fußballverein, sondern ein gemeinsamer Wert für Millionen von Menschen und die wichtigste Marke unserer Stadt. Deshalb ist die Zukunft unseres Klubs die gemeinsame Verantwortung von uns allen. Unser Präsident Ertugrul Dogan und der Vorstand leisten seit ihrem Amtsantritt große Anstrengungen, um die finanzielle Situation des Vereins nachhaltig zu verbessern. Die Schuldenlast, die bei rund 13 Milliarden Türkischen Lira lag, konnte bereits auf etwa 5 Milliarden Lira reduziert werden. Das erklärte Ziel, sämtliche Verbindlichkeiten bis August vollständig zu begleichen, zeigt eindrucksvoll, mit welchem Einsatz unsere Vereinsführung für Trabzonspor arbeitet. Diese Leistung verdient die volle Unterstützung der gesamten Trabzonspor-Familie“, erklärte Ismail Turgut Öksüz im Zuge der Projektvorstellung detailliert.
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Neben den bilanziellen Erfolgen blickt die Föderation auch äußerst optimistisch auf die sportliche Ausrichtung der Mannschaft. Der Funktionär hob hervor, dass man sich mit Fatih Tekke, einem echten Sohn der Stadt, an der Seitenlinie sowie den bereits vor Saisonbeginn getätigten wichtigen Neuverpflichtungen auf einem hervorragenden Weg befinde. Nun liege es an der Gemeinschaft, den Steilpass des Vorstandes zu verwerten. Die Kampagne sieht vor, bis zum Ende der laufenden Spielzeit exakt 61.000 Trikots zu verkaufen und parallel die Nachfrage nach Dauerkarten massiv anzukurbeln. Gleichzeitig nahm er die lokalen Unternehmer in die Pflicht. Es sei erfreulich, dass auswärtige Geschäftsleute den Klub als Sponsoren unterstützen, doch von den einheimischen Betrieben erwarte man nun ein noch deutlicheres finanzielles Bekenntnis. Es sei heute nicht der Tag für destruktive Kritik, sondern für bedingungslosen Zusammenhalt zwischen Wirtschaft, Fans und Mannschaft.

Foto: IHA
Während an der Basis die Unterstützung gebündelt wird, treibt die Sportdirektion den Kaderumbau auf der Abgangsseite weiter voran. Der belgische Flügelstürmer Kazeem Olaigbe wird den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen und wechselt für ein Jahr in die Schweizer Super League zum Traditionsverein FC Basel 1893. Wie die Eidgenossen offiziell bestätigten, wurde ein Leihgeschäft für die Dauer einer Saison vereinbart, das zudem eine anschließende Kaufoption für die Schweizer beinhaltet. Der 23-jährige Offensivspieler war bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit an den Ligarivalen TÜMOSAN Konyaspor verliehen gewesen und konnte dort Spielpraxis sammeln.
Der junge Belgier blickt voller Vorfreude auf die neue Aufgabe im Nachbarland und will im St. Jakob-Park den endgültigen Durchbruch im Profibereich schaffen. „Der FC Basel ist ein Verein mit großer Tradition und bekannt dafür, junge Spieler weiterzuentwickeln. Ich möchte die Mannschaft mit meiner Technik, Kreativität sowie mit Toren und Vorlagen unterstützen. Ich freue mich sehr darauf, im St. Jakob-Park zu spielen, und hoffe, unsere Fans mit meinen Leistungen begeistern zu können“, betonte Olaigbe unmittelbar nach seiner offiziellen Vertragsunterzeichnung in der Schweiz.
Auch Basels Cheftrainer Andreas Herrmann blickt voller Zuversicht auf die Zusammenarbeit mit dem Flügelstürmer. Der Coach erklärte unmissverständlich, dass der Neuzugang das Offensivspiel mit seinem Tempo, der ausgeprägten Stärke im Eins-gegen-eins und seiner enormen Vielseitigkeit spürbar bereichern werde. „Wir sehen in ihm einen Spieler mit außergewöhnlicher Qualität und großem Potenzial. Seine Karriere verlief zuletzt nicht so, wie man es sich erhofft hatte. Wir sind jedoch überzeugt, dass er bei uns die idealen Bedingungen vorfinden wird, um zu seiner Bestform zurückzufinden“, diktierte der Schweizer Übungsleiter abschließend in die Notizblöcke der Journalisten.







































