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·14. Mai 2026
Tränen bei Popp: Wolfsburg verliert im Pokalfinale gegen München mit 0:4

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·14. Mai 2026

Matchday | Der VfL Wolfsburg hat das Finale im DFB-Pokal deutlich verloren. Vor der Rekordkulisse von 46.064 Zuschauern in Köln setzte sich der FC Bayern München mit 4:0 gegen die Wölfinnen durch und feierte damit das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.
Lange hielt Wolfsburg defensiv stark dagegen. Vor allem Kapitänin Alexandra Popp war anzumerken, wie wichtig ihr dieses Finale war. Die 35-Jährige stand nach ihrer Wadenverletzung erstmals seit sieben Wochen wieder in der Startelf und ging gewohnt leidenschaftlich voran. Popp grätschte, dirigierte und suchte immer wieder die Zweikämpfe.
Kurz vor der Pause brachte Georgia Stanway die Bayern per Foulelfmeter in Führung. Nach dem Seitenwechsel wurden die Münchnerinnen deutlich dominanter. Pernille Harder erhöhte per Kopf auf 2:0, ehe Momoko Tanikawa und Arianna Caruso mit einem sehenswerten Freistoß den Endstand herstellten.
Für Alexandra Popp endete der Nachmittag besonders emotional. Während die Bayern-Spielerinnen den Pokalsieg feierten, flossen bei der langjährigen Wolfsburger Kapitänin Tränen. Nach dem Spiel sprach sie offen über ihre Enttäuschung.
Es sei „extrem schwer“, sagte Popp bei Sky. Sie habe sich den Abschied „natürlich irgendwie anders vorgestellt“. Der Pokal-Wettbewerb sei „so ein bisschen mein Baby“. Besonders bewegend wurde es, als sie an ihren verstorbenen Vater dachte. „Ich glaube, mein Papa ist extrem stolz, und heute ist ja auch noch Vatertag“, sagte die frühere Nationalspielerin mit stockender Stimme.
Trotz der deutlichen Niederlage zeigte Popp in ihrem wohl letzten Pokalfinale noch einmal all das, was sie über viele Jahre beim VfL ausgezeichnet hat: Leidenschaft, Einsatz und Führungsstärke.
Die Startelf der Wolfsburgerinnen:
JohannesBjelde, Kleinherne, Küver, LinderMinge, LattweinHuth, Popp, PeddemorsBeerensteyn
Auch auf der Bank gibt es positive Nachrichten. Nach längeren Verletzungspausen kehren Ersatzkeeperin Tufekovic und Verteidigerin Dijkstra zumindest in den Kader zurück. Ebenfalls zunächst auf der Bank: Endemann und Levels. Komplettiert wird die Bank durch Wedemeyer, Vallotto, Kielland, Bergsvand und Zicai.
Die Bayern starten mit folgender Elf:
MahmutovicGwinn, Viggosdottir, Eriksson, KettAmani, Stanway, Dallmann, Tanikawa, BühlHarder
Auf der Ersatzbank sitzen Grohs, Ballisager, Gilles, Naschenweng, Simon, Caruso, Dunst, Imade und Padilla-Bidas.







































