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·23. Juni 2026
Transfer perfekt: HSV-Stürmer wechselt zum VfL Wolfsburg

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Der VfL Wolfsburg plant weiter für die kommende Saison in der 2. Bundesliga. Die Niedersachsen haben nun den nächsten Neuzugang präsentiert: Robert Glatzel kommt vom Hamburger SV.
Der Wechsel hatte sich angedeutet, nun ist er offiziell: Robert Glatzel verlässt den Hamburger SV und spielt künftig für den VfL Wolfsburg. Wie die Wölfe am Dienstagabend bekannt gaben, hat der Angreifer einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Laut dem „Hamburger Abendblatt“ besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um ein weiteres Jahr. Medienberichten zufolge soll die Ablösesumme für Glatzel bei rund 1,5 Millionen Euro liegen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Robert von unserem Weg überzeugen und für uns gewinnen konnten. Mit seiner Physis und seinem Torriecher, den er längst nicht nur in der 2. Bundesliga nachgewiesen hat, wird er unser Offensivspiel deutlich bereichern. Darüber hinaus wird uns seine Erfahrung auf und neben dem Platz enorm helfen“, wird VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler in einer Pressemitteilung zitiert.
Glatzel habe „schon in den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen großes Vertrauen gespürt. Deshalb hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl für diesen Wechsel“, erklärt der Stürmer seinen Wechsel zu den Grün-Weißen. Mit dem 32-Jährigen hat der Bundesliga-Absteiger den nächsten namhaften Spieler für seine Mission Wiederaufstieg verpflichtet. Der VfL Wolfsburg hatte sich bereits mit Fabian Reese (von Hertha BSC), Hauke Wahl (FC St. Pauli), Fraser Hornby (Darmstadt 98) und Elvis Rexhbecaj (FC Augsburg) verstärkt.
Glatzel soll dem VfL Torgefahr verleihen, aber auch den als Stoßstürmer eingeplanten Hornby unterstützen. Der gebürtige Münchner könnte zudem als Reaktion auf den Abgang von Jonas Wind und in Erwartung möglicher Abgänge von Mohamed Amoura und Dzenan Pecjinovic kommen. In vier seiner fünf Jahre beim Hamburger SV konnte er seine Qualitäten in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen. So verbuchte Glatzel in seinen vier Zweitliga-Saisons mit den Hanseaten zweistellige Trefferzahlen. Mit 73 Toren in 115 Einsätzen trug er maßgeblich zur Bundesliga-Rückkehr des einstigen Dinos bei.
Seine letzte Saison an der Elbe verlief jedoch weniger rühmlich. Verletzungspech und mangelnde Einsatzzeiten bremsten den Stürmer aus. In 712 Minuten gelangen ihm immerhin sechs Torbeteiligungen. Der Spielstil von HSV-Trainer Merlin Polzin passte allerdings nicht mehr zu dem Profil des Torjägers. Zudem sorgte Glatzel im März mit einem nicht abgesprochenen Interview intern für Unmut und legte Wechselgedanken offen.
„Dass er nach der vergangenen Saison, die für ihn in Sachen Spielzeit nicht zufriedenstellend war, eine neue Herausforderung sucht, ist nachvollziehbar. Deshalb haben wir seinem Wechselwunsch gerne entsprochen“, so Hamburgs Sportdirektor Claus Costa nun zum vollzogenen Verkauf. Der Abschied aus der Hansestadt falle Glatzel dennoch schwer. „Es war die schönste Zeit in meiner Karriere. Ich werde für immer Hamburger sein“, erklärte der Stürmer in einem auf den Social-Media-Kanälen veröffentlichten Video. Beim VfL Wolfsburg wird er künftig versuchen, an seine Glanzzeiten in der 2. Bundesliga anzuknüpfen.







































