FCBinside
·17. April 2026
Transferpoker nimmt Fahrt auf: Darum ist Bayern so heiß auf Anthony Gordon

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·17. April 2026

Der FC Bayern treibt seine Planungen für den kommenden Transfersommer weiter voran und blickt dabei erneut in die Premier League. Der Rekordmeister beschäftigt sich sehr intensiv mit Anthony Gordon von Newcastle United.
Das Interesse ist riesengroß. Im BILD-Podcast „Bayern-Insider“ bestätigt Fußballchef Christian Falk, dass der englische Nationalspieler ganz weit oben auf der Liste des Rekordmeisters steht.
Die Bayern suchen gezielt nach einer Verstärkung für die Offensive – insbesondere als Entlastung für Luis Díaz. Doch Gordon wäre laut Falk deutlich mehr als nur ein klassischer Backup. Der 25-Jährige überzeugt vor allem durch seine Vielseitigkeit. „Er könnte hinter Díaz spielen, er wäre als Kane-Ersatz eingeplant und er könnte auch rechts spielen“, erklärte Falk. Genau dieses flexible Profil macht ihn für die Münchner so interessant.
FCB-intern verfolgt man offenbar den Ansatz, einen Spieler zu verpflichten, der mehrere Rollen gleichzeitig abdecken kann. Ein Konzept, das in Zeiten steigender Transferkosten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Foto: IMAGO
So vielversprechend das Profil des Engländers ist, so schwierig gestaltet sich die Umsetzung eines Transfers. Newcastle United fordert demnach bis zu 90 Millionen Euro. Eine Summe, die deutlich über den Vorstellungen der Bayern liegt. Laut Falk sehen die Münchner ihre Schmerzgrenze eher bei rund 60 Millionen Euro.
Damit ist klar: Ohne kreative Lösungen oder Bewegung auf Klubseite dürfte ein Deal schwer realisierbar sein.
Dennoch wittern die Verantwortlichen an der Säbener Straße ihre Chance. Newcastle steht aktuell nur auf Platz 14 der Premier League und droht, die internationalen Plätze zu verpassen.
Zudem könnten die Financial-Fair-Play-Regeln den Klub zum Handeln zwingen. Wie im Podcast angedeutet wurde, könnte Newcastle im Sommer gezwungen sein, Einnahmen zu generieren – ein möglicher Vorteil für den FC Bayern.
Auch die Haltung des Spielers selbst spielt eine wichtige Rolle. Laut Berichten aus England zeigt sich Gordon offen für einen Wechsel, was die Verhandlungsposition der Münchner zusätzlich stärken könnte.
Klar ist: Der FC Bayern positioniert sich frühzeitig im Poker um Gordon. Die Voraussetzungen sind grundsätzlich gegeben – doch die finanziellen Rahmenbedingungen machen den Deal kompliziert.
Ob die Münchner am Ende erneut in England zuschlagen, wird maßgeblich davon abhängen, wie kompromissbereit Newcastle tatsächlich ist.
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