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·12. Mai 2026
Transferpoker um Luka Vuskovic? Bayern und BVB mischen mit

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·12. Mai 2026

Luka Vuskovic hat beim Hamburger SV eine herausragende Saison gespielt – nun deutet alles auf seinen Abschied hin. Der kroatische Innenverteidiger bestätigte nach dem Heimsieg gegen Freiburg praktisch selbst, dass seine Zeit beim HSV endet. Gleichzeitig bleibt ein Verbleib in Deutschland offenbar ein realistisches Szenario.
Beim 3:2-Erfolg gegen den SC Freiburg traf Vuskovic erneut und zeigte einmal mehr, warum er zu den größten Entdeckungen der Bundesliga-Saison 2025/26 zählt. Nach der Partie sprach der 19-Jährige offen über seine Zukunft – und ließ kaum Zweifel zu. „Für mich war es ein sehr spezielles Spiel“, erklärte der Kroate. „Es war zu 99,9 Prozent wohl mein vorerst letztes Heimspiel für den HSV.“
Damit bestätigte Vuskovic indirekt die Berichte der vergangenen Wochen. Der Hamburger SV besitzt kaum Chancen, den Innenverteidiger über den Sommer hinaus zu halten.
Der Abwehrspieler steht weiterhin bei Tottenham Hotspur unter Vertrag und ist lediglich ausgeliehen. Sein Arbeitspapier bei den Spurs läuft noch bis 2030. Laut Transfermarkt liegt sein aktueller Marktwert bereits bei rund 60 Millionen Euro.
Vor allem sportlich und finanziell scheint ein weiterer Verbleib beim HSV ausgeschlossen.
Interessant ist jedoch: Noch ist keineswegs sicher, dass Vuskovic kommende Saison tatsächlich für Tottenham aufläuft.
Wie das kroatische Portal Index berichtet, möchte der junge Innenverteidiger künftig möglichst international spielen – idealerweise sogar in der Champions League. Genau deshalb sollen mehrere europäische Topklubs die Situation genau beobachten. Neben dem FC Barcelona werden vor allem Borussia Dortmund und der FC Bayern genannt.
Besonders der BVB soll großes Interesse haben. Nach dem Karriereende von Niklas Süle und der weiterhin offenen Zukunft von Nico Schlotterbeck beschäftigen sich die Dortmunder offenbar intensiv mit möglichen Lösungen für die Defensive. Schlotterbeck besitzt Medienberichten zufolge eine Ausstiegsklausel, weshalb der BVB frühzeitig vorsorgen möchte.

Foto: IMAGO
Auch beim FC Bayern ist Vuskovic längst kein unbekannter Name mehr. Bereits 2023 beschäftigten sich die Münchner intensiv mit dem Kroaten. Damals entschied man sich allerdings gegen einen Transfer, da die Ablöseforderungen als zu hoch galten.
Die Situation könnte sich nun verändern. Zwar verfügen die Bayern aktuell mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Minjae Kim und Hiroki Ito über mehrere Optionen im Abwehrzentrum, allerdings gelten Kim und Ito intern durchaus als Verkaufskandidaten.
Sollte es im Sommer tatsächlich zu personellen Veränderungen kommen, könnte Vuskovic wieder ein ernsthaftes Thema an der Säbener Straße werden.
Laut der BILD möchten sich Tottenham und die Spielerseite vor der WM 2026 zusammensetzen, um die Zukunft des Verteidigers zu besprechen.
Besonders spannend: Vuskovic wird von Star-Berater Pini Zahavi vertreten. Der Israeli pflegt bekanntlich beste Kontakte zu zahlreichen europäischen Topklubs – darunter auch zum FC Bayern.
Damit dürfte klar sein: Der Transferpoker um Luka Vuskovic nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf.
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