liga3-online.de
·16. Februar 2026
"Traum erfüllt": Cigerci-Brüder erstmals gemeinsam auf dem Platz

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·16. Februar 2026

In der Aufregung um das nicht gegebene Tor für Energie Cottbus beim Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim ist das Debüt von Tolga Cigerci fast ein wenig untergegangen. Erstmals in ihrer Karriere standen beide Brüder gemeinsam auf dem Platz.
Beim Spiel in Ingolstadt vor einer Woche gehörte Tolga Cigerci wenige Tage nach seiner Verpflichtung noch nicht zum Kader, gegen Mannheim war er am Sonntag jetzt erstmals dabei. Und nach 66 Minuten war es dann soweit: Der 33-Jährige kam für Moritz Hannemann in die Partie. Als er unter dem Jubel der Fans das Feld betrat, klatschte er mit seinem Bruder ab, zudem umarmten sich beide kurz. "Für uns beide ist ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte Tolga Cigerci nach der Partie bei "MagentaSport", standen beide Brüder doch erstmals in ihrer Karriere zusammen auf dem Platz.
"Er ist seinen Weg gegangen und ich bin meinen Weg gegangen. Jetzt haben sich unsere Wege hier gefunden. Dafür sind wir dankbar." Der Moment sei "natürlich schön" gewesen, "aber wichtig ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben", betonte der 33-Jährige, der erstmals seit Mai wieder ein Pflichtspiel bestritt. "Dafür bin ich gekommen, will meinen Anteil dazu leisten. Ich habe eine gewisse Erfahrung in meiner Karriere gesammelt und das versuche ich den Jungs hier mitzugeben. Wir müssen weiter an uns arbeiten."
Mit seinem Einsatz zeigte sich der frühere Bundesliga-Spieler "im Großen und Ganzen" zufrieden, wie er gegenüber der "Lausitzer Rundschau" ergänzte. "Es war persönlich für mich gut, wieder ein bisschen Gefühl und Rhythmus zu bekommen. Ich danke dem Trainer, dass er mir das Vertrauen gegeben hat, für eine halbe Stunde reinzukommen." Wie Claus-Dieter Wollitz nach der Partie erzählte, sei im Vorfeld abgesprochen worden, dass er etwa für 30 Minuten spielen soll. "Natürlich will ich auch mehr spielen, aber das ist erst mal Nebensache", sagte Cigerci und berichtete von einem "guten Verhältnis" zu Wollitz. "Wir sind viel im Austausch, er führt mich sehr gut. Ich denke, von Woche zu Woche werde ich auch besser meinen Rhythmus bekommen."
Wollitz zeigte sich mit dem Debüt des 33-Jährigen zufrieden: "Er hat aufgrund seiner Vita und seiner Art und Weise, wie er Fußball denkt, vieles, was er der Mannschaft geben kann. Umso mehr ist es schade, dass vor seiner Einwechslung der Ausgleich fiel. Man hat schon gemerkt, wie er das Stadion anstacheln konnte." Mittelfristig wird der 33-Jährige wohl zur Startelf gehören – und soll zusammen mit seinem Bruder dann dafür sorgen, dass Energie nach zwölf Jahren in die 2. Bundesliga zurückkehrt.









































