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·15. Februar 2026
"Trifft uns schon hart": Ulm verliert im Keller wieder an Boden

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Nach zwei Siegen in Folge war der SSV Ulm zuletzt bis auf einen Zähler an das rettende Ufer herangerückt, nach der 1:3-Niederlage im Kellerduell gegen Alemannia Aachen fehlen nun wieder fünf Zähler. Trainer Pavel Dotchev sprach von einem "Ausrutscher" und wollte nicht alles schlechtreden.
Viel hatte sich der SSV für das direkte Duell vorgenommen, doch wie Trainer Pavel Dotchev bei "MagentaSport" analysierte, sei seine Mannschaft mit dem hohen Pressing der Gäste nicht zurechtgekommen. Statt die Pressingzone "durch gute Auflösung" zu überspielen, habe man es "zu kompliziert gemacht" und immer wieder "klein, klein, klein“ gespielt. Spätestens nach dem 0:1 (22.) sei Ulm der Musik nur noch hintergelaufen. "Aachen war danach ganz klar besser", so Dotchev, weil seine Elf nur noch "hinten rumgespielt" habe. "Wir hatten keinen Zugriff, das Spiel ist an uns vorbeigelaufen. Wir haben ein wichtiges Spiel verloren, und das trifft uns schon hart."
Max Brandt sprach von einem "Rückfall" in alte Zeiten und hatte keine Erklärung dafür, wie es dazu kommen konnte, nachdem das Team zuletzt "echt Fortschritte" gemacht habe. "Es ist leider ein bisschen unverständlich. Wir haben keine Lösungen gefunden und die Gegentore dann auch noch zu den falschen Zeitpunkten bekommen." Zudem hatten es die Ulmer verpasst, den Kampf anzunehmen: "Es hat sich nicht nach Abstiegskampf angefühlt", gestand Brandt ein. Die Grundtugenden wie beißen, kratzen und fighten hätten gefehlt.
Nun gelte es, die Partie aufzuarbeiten und dann "nächste Woche wieder Gas zu geben. Dann steht wieder ein wichtiges Spiel an". Ein sehr wichtiges sogar, schließlich geht es gegen den 1. FC Saarbrücken, der bei einem Vorsprung von fünf Punkten momentan auf dem rettenden 16. Tabellenplatz steht. Ein Sieg wäre also sehr wichtig, denn im Fall einer erneuten Niederlage wäre der FCS sonst bereits auf acht Zähler enteilt. Auch der Rückstand auf das rettende Ufer würde dann weiter anwachsen.
Was sich bis dahin ändern muss? "Einiges", machte Dotchev kurz und knapp klar. "Wir fangen die Woche jetzt wieder bei Null an, müssen alles hart analysieren und es besser machen." Alles schlechtreden wollte der Deutsch-Bulgare aber nicht, schließlich seien die bisherigen vier Partien der Rückrunde leistungstechnisch allesamt "optimal" gewesen. Aachen sei nun ein "Ausrutscher" gewesen, so Dotchev. Ob dem tatsächlich so war, werden die nächsten Wochen zeigen.









































