Tribune Nantaise
·29. August 2026
Trotz 0:2 in Guingamp: FC Nantes vor Sieg bei Poiriers Premiere

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·29. August 2026

Vom frühen Doppelschlag Guingamps in der ersten Viertelstunde kalt erwischt, glaubte der FC Nantes an das perfekte Comeback, um am Samstag am 4. Spieltag der Ligue 2 in Guingamp zu gewinnen (3:3). Doch ein folgenschwerer Elfmeter tief in der Nachspielzeit machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.
Trotz des ersten Spiels von Grégory Poirier auf der Bank zeigte der FC Nantes zunächst das gleiche Gesicht wie in der zweiten Halbzeit gegen Rodez. Von einer unglaublichen technischen Fehlerquote geprägt, vor allem im ersten Aufbau, schenkten die Canaris ihren Gegnern reihenweise Chancen. Dupé war wachsam und verhinderte schon in der ersten Minute, dass Sanchez und Kielt daraus Kapital schlugen. Gegen Ben Brahim konnte er jedoch nichts ausrichten, der nach einem Haken gegen Guilbert einen herrlichen Schlenzer im Tor unterbrachte (1:0, 9.).
Bereits mit dem Rücken zur Wand standen die Nantaiser endgültig unter Wasser, als Gomis nach einer Viertelstunde erhöhte. Nach einem Freistoß von Averlant stieg der Verteidiger aus der Bretagne am höchsten und köpfte den Ball wuchtig ins Netz (2:0, 15.).
Als Sinnbild einer bis dahin völlig neben sich stehenden Mannschaft aus Nantes wurde Younoussa anschließend zum Retter. Zunächst, indem er ein gutes Pressing von Sissoko vollendete. Nach einem starken Zusammenspiel mit Guirassy verkürzte der ehemalige Rodez-Spieler mit der Innenseite vom Strafraumeingang aus (2:1, 23.). Dann glich er kurz nach Wiederanpfiff aus und profitierte diesmal von einem unfreiwilligen Geschenk von Ortola, dem Torwart von En Avant (2:2, 49.).
Zwischen diesen beiden Treffern bestätigte Nantes seine Leistungssteigerung mit jeder Minute. Guirassy, sehr auffällig an der Spitze, hätte ebenfalls treffen können (26.), während Lepenant bei einer weiteren schönen Kombination einen Tick zu spät kam (37.). Amian wiederum fehlte es im Abschluss an Präzision (45.).
Auf der anderen Seite verlor Guingamp den Faden und baute körperlich deutlich ab. Bezeichnend dafür war, dass nur Ben Brahim bei einer unübersichtlichen Szene gefährlich wurde, die auch zu einem Elfmeter hätte führen können (28.). Defensiv ruhig und stabil nutzte Nantes dies, um die eigene Abwehrreihe weiter nach vorne zu schieben und viele Bälle in der gegnerischen Hälfte zu erobern.
Doch Sow und Guirassy brachten ihre Abschlüsse nicht aufs Tor (63.), während Ortola zunächst gegen Lepenant und dann gegen Younoussa gleich zweimal parierte, der kurz vor seiner Auswechslung nur knapp an einem Dreierpack vorbeischrammte (69.). Anschließend lenkte der letzte Mann Guingamps einen Freistoß von Cafaro in der Nähe seines Pfostens noch mit den Fingerspitzen ab (76.).
Am Ende brauchte es einen Vorstoß von Perrin, der über die rechte Seite durchbrach, um die Entscheidung scheinbar herbeizuführen. Nach der Hereingabe des Ex-Marseillais von der Grundlinie setzte Joujou zum Schuss an, der von Koffi abgefälscht wurde und Ortola auf dem falschen Fuß erwischte (2:3, 85.). Und als der erste Saisonsieg schon greifbar schien, verursachte Lepenant tief in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter.
Zwar vergab Louiserre vom Punkt, weil Dupé die richtige Ecke geahnt hatte, doch Gomis setzte nach und zerstörte die Hoffnungen von Nantes, indem er den Ball über die Linie drückte (3:3, 90.+7). Der Grégory-Poirier-Effekt lässt in der Tabelle also weiter auf sich warten, auch wenn er fast eine Stunde lang auf dem Platz zu sehen war.
Romain PECHON
EA GUINGAMP – FC NANTES: 3:3 (2:1)
Tore: Ben Brahim (9.), Gomis (15., 90.+7) für Guingamp; Younoussa (23., 49.), Joujou (85.) für Nantes
Verwarnungen: Guilbert (33.)
NANTES: Dupé – Guilbert (Gomes, 88.), Sow, Perrin, Amian – Sissoko – Cafaro (Leroux, 88.), Lepenant, Younoussa (Hachem, 70.), Tabibou (Joujou, 79.) – Guirassy
Ersatzbank: Mirbach (Tor), Koné, Gomes, Ziani, Joujou, Tati, Leroux, Deuff, Hachem
Trainer: Grégory Poirier
GUINGAMP: Ortola – Muntu-Wa-Mungu (Ollila, 59.), Gomis, Demouchy, Makanga (Koffi, 68.) – Averlant (Chamakh, 68.), Louiserre, Ahile, Ben Brahim – Sanchez (Ducrocq, 59.), Kielt (Samoura, 59.)
Ersatzbank: Bartouche (Tor), Ollila, Koffi, Samoura, Fondja, Chamakh, Dianganga, Aucan, Ducrocq
Trainer: Sylvain Ripoll
Bildnachweis: Iconsport
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































