Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen | OneFootball

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·5. September 2026

Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

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Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

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Simon Bartsch

5 September, 2026

Mit einer verdienten 1:4-Niederlage kehrt der 1. FC Köln vom Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart zurück. Auch in der Höhe ging die Niederlage vollkommen in Ordnung, wenn überhaupt gab es unter den Feldspielern nur einen Lichtblick beim 1. FC Köln: Mikey Moore lässt seine Qualität aufblitzen.

Viele FC-Fans hatten sich bereits auf die junge Offensiv-Flügelzange Said El Mala und Mikey Moore gefreut. Doch El Mala fiel krankheitsbedingt aus und Moore stand etwas überraschend nicht in der Anfangsformation. Und dennoch war der Engländer von den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick.

Mikey Moore vom 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart (Foto: Picture Alliance)

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So wirklich laut soll es in der Kabine nicht geworden sein – glaubt man zumindest den Worten von FC-Trainer René Wagner. „Wir haben in der Halbzeit versucht, den Jungs die richtigen Dinge mit auf dem Weg zu geben“, so der Coach. Veränderungen waren auch dringend nötig. Denn die Kölner erwischten im Duell gegen den VfB wahrlich nicht ihren besten Tag. Einzig Marvin Schwäbe war es zu verdanken, dass die Geißböcke nicht schon zur Halbzeit deutlich höher zurückgelegen haben. Der Kölner Keeper parierte gleich mehrfach in höchster Not. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen nach dem Spiel mehrfach, dass auch Köln zu guten Möglichkeiten gekommen war, alleine der xGoal-Wert verriet aber die Wahrheit. Der VfB hätte das Spiel schon zur Halbzeit entscheiden können, wenn nicht müssen. So reagierte René Wagner zur Pause, stellte das Team um und gab auch seinen neuen Spielern ein paar Worte mit auf den Weg. Und dies Maßnahmen zeigten Wirkung.


Deine FC-Noten

Bewerte die Spieler nach dem Spiel

1 = sehr gut · 6 = ungenügend

Marvin Schwäbe

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Gideon Mensah

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Luka Lochoshvili

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Jahmai Simpson-Pusey

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Alessio Castro-Montes

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Tom Krauß

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Paul Okon-Engstler

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Isak Johannesson

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Jan Thielmann

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Linton Maina

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Ragnar Ache

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Mikey Moore

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Ellyes Skhiri

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Marius Bülter

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Reigan Heskey

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Imad Rondic

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

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„Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat“

Vor allem Mikey Moore drehte direkt auf, war unter den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick bei den Geißböcken. „Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen, hat das Spiel auch verändert“, so Wagner. „Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich da heute schon belohnt hätte, dann hätten wir nach einem 1:1 anders da gestanden.“ Doch Moore belohnte sich nicht und stellte somit auch das Spiel nicht auf den Kopf. Der FC kassierte in der Drangphase, die Moore sicherlich mit entfacht hatte, das 0:2 und kurz darauf sogar das 0:3. Der Stecker war gezogen, der Deckel drauf. Daran änderte auch das 1:3-Eigentor der Stuttgarter nichts mehr. Das Traumtor zum 1:4 markierte dann auch den Spielstand, der den Leistungen beider Team gerecht wurde.



Auch der Zauber des Neuzugangs Moore verflog im Laufe der zweiten Halbzeit zunehmend – kein Wunder, bei dem Spielstand. Und doch war es der erst 19-jährige Engländer, der dem Spiel einen anderen Verlauf hätte geben können. „Für uns ist es wenig überraschend, dass er gut ist“, sagte Thomas Kessler. Immerhin hatten die Kölner sich wochenlang um den Spieler bemüht. Wie von come-on-fc.com berichtet, war es eine Hängepartie. Der FC hatte sich schon lange mit dem Spieler geeinigt, auch Tottenham war zunächst einverstanden. Es folgte ein Hin und Her und erst Anfang der Woche die endgültige Einigung. Dass die Kölner für den Spieler keine Kauoption vereinbaren konnten, ist nicht als Schwäche im Verhandlungsgeschicks eines Thomas Kesslers zu werten. Vielmehr umschreibt dieser Umstand die Qualität, die man auch in England in dem Spieler sieht. Tottenham hat noch viel mit Moore vor, nur eben jetzt noch nicht. Das sieht man in Köln ganz anders.

„Heute hat man gesehen, was er für Qualitäten hat. Wenn wir die bei ihm immer auf dem Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt und das abrufen kann, dann ist das ein Spieler für uns, der eine enorme Klasse hat und den wir absolut brauchen werden“, so Marvin Schwäbe. Dementsprechend dürfen sich die Kölner auf weitere gelungene Auftritte des 19-Jährigen freuen, dann sicherlich auch von Beginn an und im Doppelpack mit Said El Mala.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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