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·18. Juni 2026
Turbulente Stunden in Kadiköy: Fenerbahce holt nach Kartal jetzt Muriqi zurück, plant mit Tadic und bricht mit Kocaman!

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·18. Juni 2026

Hinter den Kulissen des frisch gewählten Vorstandes von Fenerbahce überschlagen sich die Ereignisse in einer beispiellosen Geschwindigkeit. Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Präsidentschaftswahl hat Vereinsboss Aziz Yildirim gemeinsam mit dem neuen Cheftrainer Ismail Kartal den ersten spektakulären Transfercoup der neuen Ära perfekt gemacht. Der einstige Publikumsliebling und Sturmtank Vedat Muriqi kehrt nach Istanbul zurück und steht unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung bei den Gelb-Marineblauen. Die Vereinsführung erzielte eine vollständige Einigung mit dem spanischen Klub RCD Mallorca, der zuvor den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit der La Liga antreten musste.
Die offizielle Ankunftszeit des kosovarischen Nationalstürmers am Bosporus steht bereits fest und wurde von Vereinsseite transparent kommuniziert. Wie aus einer offiziellen Pressemitteilung der Vereinsführung hervorgeht, landet der Angreifer noch am späten Abend in der Metropole:
„Der Fußballer Vedat Muriqi, mit dem unser Verein eine grundsätzliche Einigung erzielt hat, wird heute Abend nach Istanbul kommen, um den Gesundheitscheck zu bestehen und die letzte Phase der Transferverhandlungen abzuschließen. Das Flugzeug mit Vedat Muriqi an Bord wird heute Abend um 21:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MEZ) am internationalen Terminal des Flughafens Sabiha Gökcen landen.“
Der physisch robuste Angreifer ist in Kadiköy bestens bekannt. Während seiner ersten Amtszeit im gelb-marineblauen Dress absolvierte der Knipser insgesamt 36 Pflichtspiele, in denen er mit beachtlichen 17 Toren und sieben Assists seine absolute Torjägerqualität unter Beweis stellte.
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Parallel zu den Kaderplanungen treibt der neue starke Mann an der Seitenlinie, Ismail Kartal, der einen Einjahresvertrag unterzeichnet hat, die Strukturierung seines Funktionsteams voran. Nachdem bereits feststehen soll, dass Ex-Profi Dirk Kuyt fest in den Trainerstab integriert wird, rückt nun überraschend eine weitere Identifikationsfigur in den Fokus. Wie aus einem aktuellen Exklusivbericht des Sportsenders A Spor hervorgeht, griff der neue Trainer höchstpersönlich zum Hörer, um Kontakt zu seinem ehemaligen Schützling Dusan Tadic aufzunehmen.
Der Inhalt dieses Telefonats lässt die Fans aufhorchen. Der Coach konfrontierte den serbischen Routinier mit einer direkten Frage zu dessen fußballerischer Zukunft:
„Würdest Du eine Teilnahme am Trainerstab in Erwägung ziehen?“
In dem intensiven Austausch erörterten die beiden Protagonisten die konkreten Karrierepläne des mittlerweile 37-jährigen Ausnahmespielers nach dessen aktiver Laufbahn auf dem grünen Rasen. Der spielstarke Spielmacher steht aktuell noch bis zum 30. Juni 2026 beim arabischen Klub Al-Wahda FC unter Vertrag. Der erfahrene Mittelfeldstar hat jedoch bereits signalisiert, das Arbeitspapier nicht verlängern zu wollen, um seine Optionen in Europa zu prüfen. Neben der Offerte von Fenerbahce für den Trainerstab liegen dem Routinier konkrete Angebote der Traditionsklubs FC Schalke 04 und Vojvodina Novi Sad vor, die ihn gerne noch als aktiven Spieler auf dem Platz sehen würden. Eine finale Entscheidung des Serben wird in den kommenden Tagen erwartet.

Foto: IHA
Dass letztlich überhaupt Ismail Kartal zum vierten Mal auf der Trainerbank von Fenerbahce Platz nehmen durfte, war das Resultat eines dramatischen Verhandlungsabbruchs in den letzten 36 Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe. Eigentlich galt die Klublegende Aykut Kocaman nach dem Wahlsieg von Aziz Yildirim als der absolute Wunschanfang für den Posten des Cheftrainers. Eine vorab getroffene mündliche Vereinbarung zwischen dem Präsidenten und dem Meistertrainer schien den Deal zu einer reinen Formsache zu machen. Doch hinter den Kulissen kam es zu einer unüberwindbaren vereinsinternen Krise.
Der tiefere Grund für das plötzliche Scheitern der Verhandlungen lag in der Zusammensetzung des sportlichen Funktionsteams. Kocaman forderte dem Vernehmen nach in den finalen Gesprächen mit dem Vereinspräsidenten unmissverständlich ein, seine taktische Arbeit bei den Gelb-Marineblauen ausschließlich mit seinem eigenen, langjährigen Trainerstab fortzuführen. Diese Bedingung stieß bei Klubchef Yildirim jedoch auf strikte Ablehnung, da die Vereinsführung eigene Pläne für die Besetzung der Co-Trainer-Posten verfolgte. Weil keiner der beiden Verhandlungspartner von seiner Position abweichen wollte, wurde die mündliche Übereinkunft kurzerhand aufgelöst, was den Weg für das hochemotionale Comeback von Ismail Kartal endgültig freimachte.







































