U19 vor Halbfinale: "Verlassen uns auf unsere Stärken" | OneFootball

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·13. Mai 2026

U19 vor Halbfinale: "Verlassen uns auf unsere Stärken"

Artikelbild:U19 vor Halbfinale: "Verlassen uns auf unsere Stärken"

Hinter der Mainzer U19 liegen ebenso wichtige wie erfolgreiche Wochen: Nach dem Erreichen des Achtelfinals und dem Einzug ins Viertelfinale haben sich die Rheinhessen zuletzt auswärts in Leipzig mit 1:0 durchsetzen können und somit das Ticket für das Halbfinale in Hoffenheim am Freitag (18 Uhr, im YouTube-Livestream) gelöst. Dabei schien das Momentum am vergangenen Samstag zunächst in Richtung der Sachsen zu kippen - in der 22. Spielminute war der FSV durch eine Rote Karte in Unterzahl geraten, blieb allerdings gut im Spiel und erzielte nach dem Seitenwechsel sogar das Tor zur Führung. Nachdem auch aufseiten der Hausherren ein Spieler aufgrund einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen musste, waren die Kräfteverhältnisse ab Mitte der zweiten Halbzeit wieder ausgeglichen und den Rot-Weißen gelang es, die Führung bis zum Schluss zu verteidigen.

"Die Jungs haben eine Kultur geprägt"


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Ein ebenso mentaler wie körperlicher Kraftakt, der laut Cheftrainer Jan Kirchhoff sinnbildlich für seine Mannschaft sei: "Ich finde, dass das Spiel in Leipzig das perfekte Abziehbild unserer Saison ist. Ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass einer unserer Spieler oder jemand im Staff nicht mehr daran geglaubt hat, dass wir diese Partie gewinnen können. Wir haben den Platzverweis gegen uns bekommen, aber es ging weiter. Da haben wir uns dann nur die Frage gestellt: Was können und müssen wir jetzt tun? Dadurch ist man dann in der Lage, auch in Unterzahl ein Spiel in Leipzig zu gewinnen."

Auf die Fragen, was sein Team aktuell so stark macht und welche Faktoren die Mainzer U19 bis ins Halbfinale geführt haben, hat Kirchhoff mehrere Antworten: "Zunächst haben wir es geschafft, eine gewisse Uneitelkeit herzustellen. Wir sind bereit, das Spiel und Spielverläufe zu akzeptieren, den Gegner anzuerkennen und die richtige Lösung zu finden. Daran haben wir lange gearbeitet und uns immer wieder gefragt: Was ist unsere Intention? Wie reagieren wir auf einzelne Momente? Klar ist auch: Die Spieler stehen auf dem Platz und müssen die Verantwortung dafür übernehmen. Das haben die Jungs getan, sie haben im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen getroffen und sich darum gekümmert, eine Kultur zu prägen. Da ging es ganz wenig um Resultate, sondern mehr darum, wie wir miteinander umgehen wollen, dass uns Training Spaß machen soll und dass wir spielen wollen, um zu gewinnen." Den Erfolg der Saison bemisst Kirchhoff daher nicht nur an Ergebnissen: "Egal, was noch kommt: Ich glaube, dass es einfach besonders ist, zu diesem Zeitpunkt immer noch gerne Zeit miteinander zu verbringen und zu trainieren. Daher ein Kompliment an die Jungs - für mich ist es schön, Teil davon zu sein."

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