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·11. Mai 2026
U21-Coach Evangelos Sbonias vom 1. FC Köln verriet: So kam es zum überraschenden El-Mala-Comeback beim BVB

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Daniel Mertens
11 Mai, 2026
Das Comeback von Malek El Mala rundete den Nachmittag ab. Der Trainer war nach dem Abpfiff entsprechend zufrieden.

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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Am Ende wurde es noch richtig dramatisch: Die U21 hatte gerade das 1:1 erzielt und es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als der eingewechselte Maik Akumu plötzlich im spitzen Winkel frei vor dem Dortmunder Tor auftauchte. Dortmunds Torwart Silas Ostrzinski wehrte den Schuss mit dem Fuß zur Ecke ab. Es hätte der späte Siegtreffer für die U21 sein können, der nicht gänzlich unverdient gewesen wäre. Bitter: In der Mitte standen gleich mehrere Kölner blank und hätten bei einem Querpass wohl nur noch einschieben müssen.
„Er ist aus der U19, ein 2008er Jahrgang, das darf man nicht vergessen“, nahm der Trainer Evangelos Sbonias seinen Stürmer nach dem Abpfiff in Schutz, konstatierte aber auch: „Da muss er nur den Kopf hochnehmen, im Zentrum sind drei Leute frei. Wenn er querlegt, können wir uns belohnen mit dem 2:1. Das ist schade.“ Unmittelbar danach gab es noch eine Auseinandersetzung zwischen beiden Trainerbänken. Dortmunds Co-Trainer Marcel Schmelzer echauffierte sich lautstark in Richtung Kölner Bank, weil mit Patrick Göbel bei der Entstehung des FC-Angriffs ein Dortmunder Spieler angeschlagen liegengeblieben war. Dies war nach dem Schlusspfiff zwar schnell abgehakt, offenbarte aber, dass beide Mannschaften am Ende mit dem Punktgewinn nur bedingt zufrieden waren.
„Wir haben endlos viele Torchancen gehabt. Du musst heute zwei, drei Tore machen“, ärgerte sich Sbonias über die verpassten Gelegenheiten in der ersten Hälfte aber insbesondere in der Schlussphase. Luiz Labenz hatte den Ausgleich allein zweimal auf dem Fuß, ehe er im dritten Anlauf endlich fiel. Für den 20-Jährigen war es eine besondere Genugtuung, schaffte der Stürmer doch bisher nicht den erhofften Durchbruch am Geißbockheim. „Es freut mich für ihn, er hatte eine komplizierte Saison“, kommentierte Sbonias hinterher. Labenz war dabei Wiederholungstäter: Im November traf der Offensivspieler ebenfalls als Joker zum 2:2-Ausgleich in Rödinghausen. Damals gewann die U21 am Ende sogar noch, dieser Schlusspunkt blieb dem Team diesmal verwehrt.
„Es ist wichtig, auch für die Entwicklung, für den Aufwand, der betrieben wird, wenigstens einen Punkt mitzunehmen“, unterstich Sbonias das Positive. Das Comeback von Malek El Mala sorgte ebenfalls für gute Laune. Viel deutete darauf hin, dass der Stürmer in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen würde. Doch Sbonias überraschte mit El Mala auf der Ersatzbank und der Einwechslung in der Schlussphase: „Jetzt ging es, es war die Woche okay. Das freut uns natürlich“, sagte Sbonias.
Gut möglich, dass El Mala zum Saison-Abschluss zuhause gegen Schalke weitere Einsatz-Minuten bekommen wird. Zumal mit dem Schlusspfiff am Samstagnachmittag auch die Sommerpause beginnen wird, ehe am 22. Juni die Vorbereitung auf die neue Saison bei der U21 startet.







































