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·21. Januar 2026
„Überhaupt kein Problem“: Hoeneß spielt Karls Real-Aussagen herunter

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Der FC Bayern München hat seine Position als unangefochtener Spitzenreiter der Bundesliga am vergangenen Wochenende abermals bestätigt. Das Team von Cheftrainer Vincent Kompany war zum Rückrundenauftakt im Topspiel gegen RB Leipzig gefordert. In der Red Bull Arena gingen dabei jedoch zunächst die Gastgeber in Front: Romulo bescherte den Sachsen nach 20 Minuten die 1:0-Führung, mit der beide Mannschaften schließlich auch in die Kabinen gingen. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt dann allerdings.
Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es Serge Gnabry, der den Bayern den 1:1-Ausgleich bescherte. Harry Kane legte in der 67. Spielminute nach und erzielte das 2:1 für die Münchner. In der Schlussphase wurde es dann deutlich: Jonathan Tah sorgte nach 82 Minuten mit seinem Tor zum 3:1 für die Vorentscheidung, ehe Aleksandar Pavlovic und Michael Olise den 5:1-Endstand und somit drei weitere Punkte für den FCB besiegelten. Letztgenannter wurde in der 56. Spielminute für Lennart Karl eingewechselt – der ja bekanntlich davon träumt, irgendwann einmal für Real Madrid zu spielen. Zuletzt sprach Uli Hoeneß über diese Aussagen des Youngsters!
Uli Hoeneß (74) toleriert, dass Lennart Karl (17) in der Öffentlichkeit über seinen Traum, in Zukunft einmal für Real Madrid zu spielen, gesprochen hat. Das geht aus einem Artikel von Sky hervor. Der Pay-TV-Sender zitiert den Ehrenpräsidenten des FC Bayern München: „Jetzt hat er einmal was über Real Madrid gesagt. Das darf ein junger Bursche mal sagen.“ Ferner erinnert sich der 74-Jährige zurück: „Michael Rummenigge hat auch mal was über die Schlosser gesagt. Das dürfen junge Spieler machen.“ 1984 widerfuhr dem jüngeren Bruder von Karl-Heinz Rummenigge im Telefongespräch mit einem Schlosser ein Fauxpas, der schließlich im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Foto: Getty Images
Im Zuge eines Fanklubbesuchs bekundete Karl in der Winterpause sein Interesse, im Laufe seiner Karriere für Real Madrid zu spielen. „Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns“, so der 17-jährige Shootingstar im Januar dabei. Wie zu erwarten blieb diese Aussage nicht „unter uns“ – stattdessen verbreitete sie sich rapide in der gesamten Medienlandschaft. Dass Karl davon träumt, in Zukunft einmal das Trikot der Königlichen zu tragen, ist daher mittlerweile allseits bekannt.
Hoeneß fand neben seiner Toleranz daher auch mahnende Worte für Karl. „Sie müssen in der heutigen Medienlandschaft einfach aufpassen, dass sie das nicht übertreiben“, betont der 74-Jährige im Hinblick auf junge Spieler und deren Feingefühl für die Medien. „Ansonsten ist das so für mich überhaupt kein Problem“, so Hoeneß weiter. Karl hat sich im Laufe der aktuellen Saison im Profikader des FC Bayern München etabliert. Der Youngster kam bisher in 24 der 28 Pflichtspiele des Rekordmeisters zum Einsatz. Dabei erzielte er schon sieben Tore. Des Weiteren steuerte er zwei Assists bei.







































