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·13. September 2026

Umstrittener Jubel: Brunner droht Sperre in der Ligue 1

Artikelbild:Umstrittener Jubel: Brunner droht Sperre in der Ligue 1

Paris Brunner sorgt in Frankreich derzeit nicht nur mit Toren für Schlagzeilen. Nach seinem Treffer gegen Straßburg könnte eine umstrittene Jubelgeste für den Monaco-Stürmer nun sogar Konsequenzen haben.

Paris Brunner könnte der starke Saisonstart bei der AS Monaco teuer zu stehen kommen. Nach seinem Tor gegen Racing Straßburg sorgt nicht seine Leistung, sondern eine umstrittene Jubelgeste für Schlagzeilen.


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Schiedsrichter nimmt Geste in Bericht auf

Beim 1:1 gegen Straßburg erzielte Brunner am Samstag den Ausgleich. Anschließend lief der ehemalige Dortmunder vor die gegnerische Kurve und deutete mit einer Handbewegung einen „Schnitt durch die Kehle“ an. Die sogenannte Kopf-ab-Geste blieb auch Schiedsrichter Eric Wattellie nicht verborgen.

Wie die französische Sportzeitung „L'Équipe“ berichtet, nahm der Unparteiische die Szene in seinen Spielbericht auf. Damit könnte der Fall nun bei den zuständigen Disziplinargremien landen und zu einer Sperre in der Ligue 1 führen.

Für den 20-Jährigen wäre das ein Rückschlag, denn in Monaco läuft es sportlich bislang hervorragend. Brunner hat in seinen ersten sechs Pflichtspielen bereits fünf Treffer erzielt und sich damit schnell in den Fokus gespielt.

Brunner erklärt seinen Jubel

Nach der Partie versuchte der Offensivspieler, die Situation zu erklären. Die gegnerischen Fans hätten zuvor seine Familie beleidigt, darunter auch seine Mutter und seinen Vater. Deshalb seien nach seinem Tor viele Emotionen im Spiel gewesen.

Brunner betonte zugleich, er habe niemanden respektlos behandeln wollen. Er bereue die Aktion nicht grundsätzlich, räumte aber ein, dass sie offenbar falsch verstanden worden sei.

Ob die Erklärung eine mögliche Strafe verhindern kann, ist offen. Klar ist, dass Brunner im Falle einer Sperre in seiner aktuellen Form ein herber Verlust für seine Mannschaft wäre.

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