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·28. Mai 2026

"Unausweichlich": Fortuna entlässt nach Abstieg 67 Mitarbeiter

Artikelbild:"Unausweichlich": Fortuna entlässt nach Abstieg 67 Mitarbeiter

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf umfassende personelle Konsequenzen gezogen und sich laut der "Bild" von 67 Mitarbeitern der Geschäftsstelle getrennt. Hintergrund sind die deutlich sinkenden Einnahmen nach dem Gang in die 3. Liga.

"Das ist brutal und tut extrem weh"

Dem Bericht zufolge sollen die Personalkosten von bislang rund sieben auf künftig drei Millionen Euro reduziert werden. Die Kündigungen erfolgten demnach nach arbeitsrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben. Betroffen sind sowohl Angestellte aus verschiedenen Abteilungen als auch Führungskräfte. Einige Bereiche sollen vollständig aufgelöst werden. Unter den Mitarbeitern befindet sich der "Bild" zufolge auch Oliver Fink. Der frühere Kapitän der Fortuna spielte von 2009 bis 2022 für den Verein und war anschließend in verschiedenen Funktionen auf der Geschäftsstelle tätig, unter anderem im Bereich Marketing, Sponsoring und Nachwuchsarbeit.


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Der Verein bestätigte die betriebsbedingten Kündigungen auf Anfrage der Zeitung. In einer Stellungnahme betont die Fortuna, dass die Maßnahmen nach dem Abstieg "unausweichlich" seien. "Das ist brutal und tut extrem weh. Dass es auch lang verdiente Kolleginnen und Kollegen trifft, die alle Fortuna im Herzen tragen, macht es umso schwerer."

TV-Gelder brechen dramatisch ein

Die wirtschaftlichen Probleme hängen eng mit der sportlichen Entwicklung der vergangenen Jahre zusammen. Fortuna hatte den Verein organisatorisch und personell auf einen möglichen Aufstieg in die Bundesliga ausgerichtet. Mit dem Abstieg in die 3. Liga brechen nun jedoch insbesondere die TV-Einnahmen deutlich ein. Statt bislang 16 Millionen Euro kassiert F95 in der kommenden Saison nur noch rund 1,3 Millionen Euro.

Zusätzlich belastet wird die Situation durch die Kaderplanung der vergangenen Jahre. Da nur zehn Spieler über einen Vertrag für die 3. Liga verfügen und alle anderen Akteure ablösefrei gehen können, besteht kaum eine Chance auf Transfererlöse. Allein für Anouar El Azzouzi, Cedric Itten und Christian Rasmussen hatte die Fortuna im vergangenen Sommer insgesamt vier Millionen Euro ausgegeben, nun verlassen sie den Klub zum Nulltarif.

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