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·22. September 2026

„Unfair und grausam“: LaLiga-Boss weist Mourinho und Real Madrid zurecht

Artikelbild:„Unfair und grausam“: LaLiga-Boss weist Mourinho und Real Madrid zurecht

Die Nachwirkungen des Derbys zwischen Atlético Madrid und Real Madrid sind noch nicht vorbei. Nach José Mourinhos heftiger Kritik am Schiedsrichter meldet sich nun LaLiga-Präsident Javier Tebas zu Wort – und findet deutliche Worte.

Real Madrid verlor das Stadtduell mit 1:2. Anschließend sorgten mehrere strittige Szenen für Diskussionen. Mourinho kritisierte die Entscheidungen von Schiedsrichter Alejandro Hernández Hernández und sah seine Mannschaft unter anderem bei zwei möglichen Platzverweisen für Atlético benachteiligt. Tebas kann die Beschwerden grundsätzlich nachvollziehen, lehnt die Art der Kritik jedoch ab.


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Tebas: Real verlor nicht wegen des Schiedsrichters

„Ich verstehe die Beschwerden, aber niemals die Art und Weise“, erklärte der LaLiga-Boss. Für Tebas steht zudem fest, dass die strittigen Szenen nicht ausschlaggebend für den Ausgang der Partie waren. „Madrid hat nicht wegen dieser Aktionen verloren“, betonte er.

Auch auf einzelne Entscheidungen ging Tebas ein. Bei Dean Huijsen, der nach VAR-Eingriff vom Platz gestellt wurde, hatte der Präsident keine Zweifel. Die Rote Karte gegen den Real-Verteidiger sei aus seiner Sicht korrekt gewesen.

Anders beurteilte Tebas die Szene zwischen Cristian Romero und Jude Bellingham. Der Atlético-Verteidiger traf den Ball vor dem Kontakt mit dem Engländer, weshalb für Tebas kein Platzverweis vorlag. Bei Kang-in Lees Einsteigen gegen Federico Valverde zeigte er sich weniger eindeutig. Eine Rote Karte wäre möglich gewesen, angesichts des schnellen Ablaufs könne er die Entscheidung des Schiedsrichters aber nachvollziehen.

Kritik an der Schiedsrichter-Debatte

Besonders deutlich wurde Tebas bei der grundsätzlichen Diskussion über den Umgang mit den Unparteiischen. Dabei nahm er auch Real Madrid TV ins Visier, das wiederholt kritisch über Schiedsrichter berichtet.

„Es ist eine unfaire und grausame Art, Druck auf den Schiedsrichter auszuüben“, sagte Tebas. Damit richtet sich seine Kritik nicht nur gegen Mourinho, sondern gegen den gesamten Umgang mit den Unparteiischen.

Die Debatte dürfte damit noch nicht beendet sein. Nach dem hitzigen Derby bleiben mehrere Entscheidungen umstritten, während die Verantwortlichen weiter über den Umgang mit der Schiedsrichterleistung diskutieren.

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