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·5. Februar 2026
Unglaubliches Verletzungspech beim 1. FC Köln – und wieder trifft es die formstarken Spieler

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Simon Bartsch
5 Februar, 2026
Die Verletzungsliste bei den Geißböcken ist ungewohnt und erschreckend lang. Nun kommen zwei weitere Spieler dazu. Und nicht zum ersten Mal sind es Akteure, die gerade besonders performen und nun Wochen fehlen werden.

Linton Maina und Alessio Castro-Montes werden dem FC fehlen
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Für Verletzungen – und besonders für langwierige und strukturelle – gibt es im Grunde nie einen guten Zeitpunkt. Und doch scheinen die aktuellen Ausfälle auf der anderen Seite absolut zur Unzeit zu kommen. Die Gründe sind vielschichtig. In erster Linie hat es nun mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina zwei Spieler erwischt, die sich in einem absoluten Formhoch befinden. Der Belgier und der gebürtige Berliner stehen zurzeit symbolisch für die jüngste positive Entwicklung bei den Geißböcken. Maina erzielte in den vergangenen vier Spielen zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Und das, nachdem der 26-Jährige in der Hinrunde keine große Rolle gespielt hat. Drei Mal stand Maina bis zum Jahresende in der Startelf, einen Scorer sammelte der Flügelspieler nicht.
Mit dem neuen Jahr bekam der Offensivspieler das Vertrauen des Trainers und zahlte es zurück. Maina hat sich den Startelf-Platz zurück erkämpft und hoffte zuletzt, dass der Lauf so weiter gehe. Worte, die zumindest inhaltlich auch von Alessio Castro-Montes stammen könnten. Denn auch der Belgier erlebte eine Hinrunde zum Vergessen. Bei beiden Akteuren wurde bereits darüber spekuliert, dass sie den Verein im Winter vielleicht verlassen würden. Doch mit dem Jahresbeginn kam die Leistungssteigerung. Auch Castro-Montes befindet sich in guter Verfassung, bereitete zunächst drei Treffer vor, spielte zuletzt stark in der Kölner Defensive als rechter Verteidiger der Viererkette. Nun fallen beide mit strukturellen Verletzungen vermutlich wochenlang aus. Maina mit einem Rippenbruch, Castro-Montes mit einer muskulären Verletzung.
Und das ist in dieser Saison beim FC wahrlich nichts Neues. Die Kölner sind ohnehin vom Verletzungspech verfolgt. Doch aktuell macht es den Anschein, als würden bei den Geißböcken besonders oft Spieler ausfallen, die gerade besonders gut performen. Jahmai Simpson-Pusey hatte etwa einen besonders beeindruckenden Jahresauftakt gefeiert. Der 20-jährige Innenverteidiger hatte bei Celtic in der Hinrunde überhaupt keine Rolle gespielt. Die Leihe war also mit einem gewissen Risiko verbunden. Und mit der Frage nach einer weiteren Soforthilfe. Doch die Antwort gab der Engländer. Wenn auch „nur“ drei Spiele. Dann folge ebenfalls eine muskuläre Verletzung. Joel Schmied erwischte es im November. Zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der Schweizer ebenfalls festgespielt hatte.
Noch im Sommer gab es nicht wenige Fans und Beobachter, die ihre Zweifel an der Bundesliga-Tauglichkeit des Abwehrspielers hatten. Die hat Schmied unter Beweis gestellt. Auch Dominique Heintz blühte einmal mehr auf, kurz bevor er sich ebenfalls verletzte. Timo Hübers war als Abwehrchef vor seiner schweren Knieverletzung ohnehin gesetzt, Rav van den Berg vor seiner Schulter-Op zumindest ein Startelf-Kandidat. Schon in der Hinrunde verpasste gerade die Innenverteidiger aufgrund von Verletzungen fast 50 Prozent der möglichen Einsätze – ein unglaublicher Wert. Nun betrifft es auch Spieler in der Offensive. Lukas Kwasniok wird also auch in den kommenden Wochen wieder puzzeln müssen. Und in diesen Fällen sicher nicht aus Leistungs- oder taktischen Gründen.








































