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·25. August 2026

Universidad de Chile zeigte Javier Correa nach obszönen Provokationen an

Artikelbild:Universidad de Chile zeigte Javier Correa nach obszönen Provokationen an

Der Superclásico 200 endete nicht mit dem Schlusspfiff im Estadio Nacional. Zum 2:1-Sieg von Colo Colo gegen Universidad de Chile kam nun ein neues Kapitel abseits des Spielfelds hinzu, nachdem die Mannschaft in Blau Javier Correa wegen der Gesten, die er nach dem Sieg der Albos zeigte und die als Provokation gegenüber den heimischen Fans gewertet wurden, formell angezeigt hatte.

Nach dem Ende der Partie, als sich der Kader von Colo Colo versammelte, um das traditionelle Foto zu machen, das den Sieg in einer weiteren Ausgabe des Superclásico verewigen sollte, sorgte der argentinische Stürmer mit einem Jubel für Aufsehen, der schnell für Kontroversen sorgte. Correa machte Beckenbewegungen vor den Kameras, und in einem Umfeld hoher Anspannung wurde diese Geste von der Universitäts-Seite als provokatives Verhalten interpretiert und schließlich vor das Disziplinargericht der ANFP gebracht.

Besondere Brisanz bekam die Situation dadurch, dass Schiedsrichter Juan Lara das Verhalten des Angreifers nicht in seinem offiziellen Spielbericht festhielt. Zunächst eröffnete dieses Versäumnis die Möglichkeit, dass der Vorfall lediglich als eine Kontroverse im Rahmen der Rivalität zwischen beiden Teams ohne regeltechnische Folgen für den Fußballer stehen bleiben könnte. Universidad de Chile entschied sich jedoch, einen anderen Weg zu gehen und eine formelle Anzeige einzureichen.


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Wie La Tercera berichtete, reichte die Universitäts-Mannschaft die Beschuldigung am Montagnachmittag beim Disziplinargericht der ANFP ein, mit dem Ziel, dass das Gremium die Hintergründe prüft und feststellt, ob Correas Verhalten als sanktionierbarer Verstoß gewertet werden kann.

Für den Stürmer von Colo Colo ist die Lage keineswegs unbedeutend, denn das Gericht ist unter bestimmten Umständen befugt, von Amts wegen tätig zu werden, selbst wenn ein Verhalten zunächst nicht vom Schiedsrichter in seinem Bericht festgehalten wurde. Es gibt aktuelle Präzedenzfälle, die diese Möglichkeit stützen. Einer davon betrifft Lucas Cepeda, der nach einem 2025 ausgetragenen Superclásico bestraft wurde, während Nicolás Castillo nach dem Clásico Universitario 2024 ebenfalls eine Strafe dieser Art erhielt.

„Die Anzeige wird vom Disziplinargericht geprüft, das entscheiden muss, ob ein Verfahren eröffnet und gegebenenfalls eine Sanktion gegen den Stürmer von Colo Colo verhängt wird“, berichtete das zitierte Medium.

Auch aus regeltechnischer Sicht sieht die Lage für Correa nicht günstig aus. Der Verfahrens- und Strafkodex sieht Sperren von einem bis drei Spielen für Spieler vor, die Gegner, Mitglieder der Trainerstäbe oder das Publikum innerhalb der Spielstätte beleidigen oder provozieren. Die Diskussion wird sich daher darauf konzentrieren, ob die Gesten des Angreifers unter diese Regelung fallen und ob es genügend Grundlage gibt, um eine sportliche Sanktion zu verhängen.

Sollte eine Strafe bestätigt werden, könnte Javier Correa in einer Saison, in der es bereits disziplinarische Vorfälle gegeben hat, erneut vor dem Disziplinargericht erscheinen müssen. Wie BioBioChile erfahren konnte, wird der Stürmer für die kommende Woche von dem Gremium vorgeladen, wo er sich zu den Vorfällen nach dem Superclásico äußern muss.

Der argentinische Angreifer war bereits im vergangenen Juni für drei Spiele gesperrt worden, nachdem er im Rahmen der Copa de la Liga Äußerungen gegen Schiedsrichter Nicolás Gamboa gemacht hatte. Damals hatte das Gericht zunächst eine Strafe von vier Spielen verhängt, die er in der Liga de Primera verbüßen sollte. Colo Colo legte jedoch Berufung gegen die Entscheidung ein und erreichte, dass die Strafe schließlich auf drei Spiele reduziert wurde.

Nun gerät Correa wegen einer völlig anderen Situation erneut in den Fokus der Disziplinaraufsicht, die aber wieder deutlich macht, wie wichtig das Verhalten von Fußballern nach Spielende ist. In einer Meisterschaft, in der die Derbys eine enorme emotionale und mediale Bedeutung haben, können auch die Feierlichkeiten danach Gegenstand einer regeltechnischen Prüfung werden, wenn sie als Provokation gegenüber dem Rivalen oder dessen Publikum interpretiert werden.

Der Fall muss nun vom Disziplinargericht geprüft werden, das feststellen soll, ob die Gesten des Angreifers einen Verstoß darstellen und gegebenenfalls das Ausmaß der Strafe bestimmen muss. Währenddessen könnte der Jubel, der zunächst einfach nur wie ein Ausdruck der Freude über den Sieg im Superclásico 200 wirkte, sportliche Konsequenzen für einen der wichtigen Stürmer des aktuellen Spitzenreiters der Liga de Primera Mercado Libre 2026 haben.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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